Der Dreifalaltigkeitskreis des Seins
Der Dreifalaltigkeitskreis des Seins
Alles ist Geist, Energie oder Materie. Diese Unterteilung von allem besteht aufgrund von Wahrnehmung (Erkenntnis). In Wirklichkeit (geistige Objektivität) ist es so, dass diese drei Zustände von allem Sein übergangslos ineinander übergehen und auch für objektive Betrachter übergangslos wechseln und ineinanderfließen. Dies geschieht nach den Gesetzen der Logik, die auch bei objektiver Erkenntnis mit den Gesetzen der Natur identisch sind. Das Sein, gleich, welchem Seinszustand es am nächsten ist, hat immer die Bestrebung:
1. sich zu erweitern und
2. sich zu mehren, was bedeutet, sich mit verwandtem Sein zu größeren Einheiten zu verbinden (Streben zur Vollkommenheit).
Unsere Beobachtungen und Erfahrungen deuten darauf hin, dass die Erfüllung dieser Bestrebungen eine bestehende Regel für das Sein ist. Hierzu stelle ich die Vermutung (Theorie) auf, dass alles das, was in einem durch logisches Möglichsein begrenzten Seinsblock all dimensional in sich selbst mündet (ewige Unendlichkeit und Wiederkehr) mit allen logischen Möglichkeiten in sich selbst als Universum besteht. Die Wahl der Wahrnehmungen und somit auch die Realität (subjektiv) trifft jedes Wesen entsprechend seinen aus seinem Dasein (Zweck und Sinn seines Seins) resultierenden Möglichkeiten in freien Entscheidungen. Jedes Wesen hat also die Möglichkeit in der Dimension der Möglichkeiten seine Realisierungen zu wählen. Die Möglichkeiten der logischen Naturgesetze müssen in allem was ist immer erfüllt sein, das heißt: alles im Rahmen der Naturgesetze mögliche ist bestehendes Sein, das verwirklicht ist. Falls es noch andere Seinblöcke (Universen) gibt, so müssen diese ihrer Verschiedenheit entsprechend anderen logischen Gesetzen folgen. Die Ewigkeit und die Unendlichkeit des Allseits ist die Zeit- und Raumlosigkeit in der alle Zeit mit jedem möglichen logischen Geschehen und jedem Zeitpunkt, sowie auch jedem Raum mit jeder möglichen logischen Form (Informationsordnungseinheit) an jedem Ort ist. Jeder Ort und Zeitpunkt ist in der Nichtraum- und Nichtzeitlichkeit, also der Gleiche mit dem Inhalt des gesamten Seinsblockes. In der kleinsten dimensionalen Einheit (raum-/zeitlich) ist so auch immer das Ganze enthalten und steht so mit allem in Verbindung. Alles ist und ist auch nicht an einem und jedem Platz odeer Zeitpunkt. Vollkommenheit ist das Ganze. Es gibt dabei kein Vorher, Nachher, Hier, Dort, Innen oder Außen. Alles gehört dazu und ist es selbst in der Unendlichkeit und Ewigkeit von Allem.
|