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Alt 17.03.2026, 10:09   #1
männlich TravisBeamer
 
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Standard Vertonen von Gedichten

Habe jetzt ein Programm gefunden wo man kinderleicht seine Gedichte vertonen lassen kann. Habe nur ein paar Stichwörter eingegeben und rausgekommen ist das hier:

https://suno.com/song/b95bf545-ef44-...lGYggn5_RjJB6Q

Mir gefällt's recht gut.
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Alt 17.03.2026, 12:46   #2
männlich webdel
 
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Das ist schon faszinierend und ein wenig erschreckend. Habe einen Text von mir hochgeladen und ein "nettes kleines" Lied herausbekommen, das mir dann durch das Hören auch gleich aufgezeigt hat, wie ich den Text noch etwas besser/ glatter formulieren kann.

Crazy.
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Alt 17.03.2026, 21:11   #3
männlich TravisBeamer
 
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Jop. Wahnsinn oder wie schnell da musikalische Lösungen von solcher Qualität ausgespuckt werden. Ich habe schon andere Programme gesehen, aber das gefällt mir wirklich.

Freundliche Grüße,
Travis Beamer
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Alt 18.03.2026, 04:41   #4
weiblich Ilka-Maria
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Na ja, mit Liedern ist es so eine Sache. Was mir hier bei der KI-Umsetzung des Textes in Musik zuerst auffiel, ist die Monotonie. Das ist Leierkastenmusik.

Ich bin ehrlich genug, um zuzugeben, dass ich von Musik nicht viel verstehe, sondern mich auf mein Gehör verlassen muss. Trotzdem wage ich den Vergleich mit sogenannten "Kunstliedern", denn das sind vertonte Gedichte, soweit sie sich zum Vertonen eignen und an denen sich bekannterweise Schubert abgearbeitet hat. Aber wie hat er es - im Gegensatz zur KI - angestellt?

Ein Gedicht transportiert eine Situation, die ein Gefühl erzeugt. Nehmen wir den "Erlkönig", von Schubert vertont. Die Intensität der Töne passt sich dem Geschehen an, sie wechselt je nach Hast, je nach den Fieberträumen des kranken Knaben usw.

Diese Feinheiten bringt eine KI nicht mit sich, denn sie rezipiert und wägt keinen Inhalt, und sie fühlt nicht. Die wenigen Töne sind in ihrer endlosen Wiederholung immer gleich.

Zum Schreiben von Songs: Ein typischer Songtext ist kein Gedicht, und vice versa. Ein Songtext bedient sich einer einfachen Sprache, so dass sie sich zum Mitsingen eignet und wie von selbst im Kopf bleibt. Ein Songtext braucht Wiederholungen, entweder durch Refrains oder Hooks, und in der Regel dauert seine Darbietung nicht länger als maximal drei Minuten. Das alles sind keine Merkmale eines Gedichts, das man lernen muss, um es sich zu merken zu können.

Lasst die Gedichte sein, was sie sind, nämlich Poesie. Sie tragen ihre Musik bereits in sich. Wer sich für Vertonung interessiert, möge sich mit der Technik befassen, wie man Songs schreibt, denn das ist eine andere Welt. Vorbilder gibt es genug, gerade bei der sog. "Barden-Musik": Reinhard May, Roger Witthaker.

Aber bitte ohne KI. Sie ist ein Säugling und schafft das (noch) nicht.

LG
Ilka
__________________

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Alt 18.03.2026, 06:44   #5
männlich TravisBeamer
 
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Wie du meinst, Ilka. Mir gefällt's und ich werde mich jetzt ein bisschen mit diesem Programm beschäftigen.

Freundliche Grüße,
Travis Beamer
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Alt 18.03.2026, 07:49   #6
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von TravisBeamer Beitrag anzeigen
Wie du meinst, Ilka. Mir gefällt's und ich werde mich jetzt ein bisschen mit diesem Programm beschäftigen.
Gegen Gefallen ist nichts zu sagen, Travis. Ein neues Spielzeug ist immer interessant. Ich wünsche dir viel Spaß damit.

Liebe Grüße
Ilka
__________________

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Alt 18.03.2026, 08:20   #7
männlich TravisBeamer
 
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Danke.

Freundliche Grüße,
Travis Beamer
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Alt 18.03.2026, 08:27   #8
männlich webdel
 
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Beiträge: 142

Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Gegen Gefallen ist nichts zu sagen, Travis. Ein neues Spielzeug ist immer interessant. Ich wünsche dir viel Spaß damit.

Liebe Grüße
Ilka
Moin Ilka-Maria, so empfinde ich es auch, es ist ein Spielzeug, das keine hohe Kunst hervor bringt aber rein technisch finde ich es schon erstaunlich und interessant, was heutzutage alles geht.

Lieben Gruß
webdel
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