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| Gefühlte Momente und Emotionen Gedichte über Stimmungen und was euch innerlich bewegt. |
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#1 |
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Die Haine flüstern in der Dämmerung
von den zarten, kitzelnden Händen der Frauen. Aus dem Schatten der Mandelbäume gleitet dein Schauen sehr langsam ins Dunkelblau. Und in der Ferne (schon sehr weit draußen im Meer) springen die grauen Tiere um sie her,- birgt alle Tiefe Urvertrauen, und niemanden stört es hier, wenn du seufzt wie ein Neugeborenes. Vom Kloster Lluc kamst du her, Hand in Hand mit dem Sonnenuntergang. Gestützt auf den alten Zedernstab, folgtest du dem sonoren Klang der Zikaden (Milliarden von ihnen singen in den Bäumen) bis zum kleinen Laden von Marga. Und ihre Katze Mira hat goldene Augen, doch sind sie leer wie ein alter Talisman, den niemand mehr trägt. Du fühlst dich seltsam leicht zwischen Wellen und frischen Feigen, dem Blumenreigen der Mandelblüten, dem klaren Inselwein, der bis zum Morgengrauen reicht (wenn man ihn teilt), und der Wärme, die nicht vom Chiringuito weicht. Nur wenn Mira um deine sonnenschweren Waden schleicht, dich wie ein Schicksal umkreist, die goldenen Augen funkelnde Mythen, fühlst du etwas in dir verwaist, als wenn Sterne verglühten. https://youtu.be/GPp6KdBsA80?si=btSSfGqdV0ELe6kB |
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