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| Gefühlte Momente und Emotionen Gedichte über Stimmungen und was euch innerlich bewegt. |
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#1 |
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Hilf mir zu sehen was noch das ist
Hilf mir zu finden was war Hilf mir zu suchen was sein kann Hilf mir die Mauer einzureissen, die ich nicht mehr seh Hilf mir die Tür zu öffnen, die ich nicht mehr öffnen kann Hilf mir mich zu finden Hilf mir ich zu sein Hilf mir Bitte Hab ich mich verloren? Hab ich mich je gehabt? Ist seit ich dich sterben sah alles so? Warum bist gegangen? Hast du etwas von mir mitgenommen? Ich vermisse dich, und ich vermisse mich Soll ich auch kommen? Bist du da? Bin ich auch dort? .... Ich bleibe hier, hab dich lieb (Musste das für mich niederschreiben) |
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#2 |
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Forumsleitung
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Fehlen noch die Fragen:
Warum kreise ich ständig um mich selber? Warum bin ich dem Irrwitz verfallen, es gäbe nur mich allein auf der Welt? Warum interessiere ich mich nur für mich selbst? Warum bin ich mir das größte aller Probleme? Warum kann ich nur in meiner Egozentrik leben? Warum liebe ich die Opferrolle, in der ich ständig um Hilfe schreien darf? Wenn du das "für dich" niederschreiben musstest, warum hast du es dann nicht für dich behalten? Wozu es dann einer Öffentlichkeit präsentieren, um sich für sie interessant machen zu wollen? |
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#3 |
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Wenn du dich darüber lustig machen willst das ich von einem geliebten Menschen Abschied nehme, dann mach das doch. Es geht nicht um egoismus, es geht darum das ein Teil fehlt. Ich wünsche dir, falls du mal in so einer Lage bist, was ich dir aufjedenfall nicht wünsche, keinem Menschen wie dir zu begegnen.
Das ist kein Anstoss für eine Diskussion, wenn du den drang verspührst weiter deine Gehässigkeit an mir auszulassen, dann lass es einfach bitte. Liebe Grüsse |
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#4 |
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Lieber Noba83,
der Verlust eines geliebten Menschen kann schrecklich sein. Man fühlt sich überall amputiert und fragt sich, ob man es seelisch überhaupt noch mal auf die Beine schafft. Es ist gut, dies ungeschönt auszusprechen. Die Selbstbesinnung kann Grundlage für eine Verarbeitung sein. Eine Heilung, wenn sie gelingt, braucht viel Pflege und Zeit. Sehr gern gelesen. LG g |
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#5 | |
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Zitat:
Vielen Dank für deine Worte Liebe Grüsse Noba |
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#6 | |
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Forumsleitung
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Zitat:
Dass du Menschen wie mir nicht gerne begegnest, kann ich verstehen. Mir kann man nämlich so leicht nichts vormachen. Alles Gute. |
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#7 |
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Nur weil du etwas nicht erkennen und verstehen kannst, heisst das noch lange nicht das deine Interpretation richtig ist. Du entscheidest doch nicht wie etwas ausgelegt wird. Warum sollte ich dir etwas vormachen? Wer bist du überhaupt?
Mach dir lieber mal Gedanken darüber warum es dich so nervt und einen wildfremden Menschen angehst der in trauer ist. Taktloser geht es wohl nicht. Aber hier für dich: Du, du, du, du, du ,du znd noch ganz viele du's das deine Welt wieder in Ordnung ist. Du bist ein furchtbarer Mensch und es unglaublich das fu nochmal hier Antowrten musstet, nur weil du es nicht akzeptieren kannst, das ander Leute vielleicht eine andere Sicht auf das geschrieben und deren auslegung haben, nur weil du das Gefühl hast, offenbar über jeden bescheid zu wissen. Sagt leider nicht gutes über dich, und dein letzter Satz, dir kann man nichts vormachen, Unglaublich diese arschige Arroganz. Ich melde mich hier ab, lösch den Text der dein Ego beisst und suche fleissig Schreibfehler. Du machst mich traurig, bravo sei stolz drauf, toller Moderator für dieses Forum...... |
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#8 | |
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Forumsleitung
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Zitat:
Nicht ich habe dich angegangen, sondern umgekehrt wird ein Schuh daraus. Ich habe das Recht, einen Text zu interpretieren, wie ich ihn sehe, und du hast das Recht, mir zu widersprechen. Aber du hast nicht das Recht, persönlich zu werden, solange ich dich nicht angreife, sondern mich nur auf den Text beziehe. Mit keinem Wort habe ich dir persönlich den Vorwurf gemacht, es gehe um deine Fragen, die noch fehlen, sondern er betrifft allein das Lyrische Ich: "Fehlen noch die Fragen ...", mehr habe ich nicht bemeckert. Bevor du dir jede Jacke anziehst, die mit deiner Person nichts zu tun hat, solltest du dich mal mit den Perspektiven des literarischen Schreibens befassen. Dann könntest du lernen, dass der Autor zwar ein Werk schreibt, selber aber nicht der Erzähler ist und mit seinen Protagonisten erst recht nicht identisch ist (außer er schreibt biografisch und drückt das explizit aus, ein Roman wie "Robinson Crusoe", der in der Ich-Form geschrieben ist, zählt also nicht dazu). In den meisten Fällen herrscht in der Literatur die personale Perspektive vor. Du tust dir keinen Gefallen, wenn du jede Kritik an deinem Text persönlich nimmst. Wie gesagt: Der Autor spielt in der Literatur keine Rolle, nur der Erzähler und die Protagonisten. Mit ihnen allein identifiziert sich ein Leser. Der Autor ist ihm in der Regel fremd, wenn er nicht gerade Bestseller veröffentlicht hat, also wieso sollte er jemanden interessieren? Schöne Ostern. |
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#9 |
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hm...wenn ich über mich schreibe und mich dann wundere das man mich meint, sollte ich überlegen wo ich andere Ansätze bringen sollte.
Es gibt einen Grund warum man sich persönlich angegangen fühlt, wenn man in aller Öffentlichkeit blank zieht. Ist ein persönlich involviertes Thema wirklich ein sinnvoller Anlass, eine Reaktion darauf zu erwarten? Nur weil man in einem Moment der Gefühlsduselei Worte verfasst, muss dieses Gefühl darin nicht transportiert werden. Ich sehe es da ähnlich wie Ilka, so leid es mir tut. Der Moment des Verlustes ist absolut kein guter Ratgeber um unreflektiert "große Kunst" zu erzeugen. Deine Erwartungshaltung beim schreiben an den Leser war Verständnis. Meine Erwartungshaltung beim lesen war abgeholt zu werden und nicht als Mülleimer benutzt zu werden, um Zuspruch und Trost zu fishen. Ich schlage vor reduziere unnötige Wortwiederholungen, reduziere das Egozentrierte darstellen, wenn es um den Tod eines Anderen geht der im Mittelpunkt stehen sollte, (und dessen Persönlichkeit im Beisein des "ich" völlig unterging) und ordne/unterteile deine Gedanken. Das fehlende Mitgefühl gegenüber dem Lyr.du beruht auch darauf, dass ich als Leser nicht im Ansatz die Chance bekam die Person um die getrauert wird kennen zu lernen. Es gibt Dinge die man lieber nur mit der Familie teilt, oder zumindest genügend Distanz dazu wahrt, bevor man andere angeht und mit beschuldigungen um sich wirft. Dies ist kein Tagebuch. Lg Mono |
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#10 | |
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Forumsleitung
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Zitat:
Im übrigen hast du bei deiner Anmeldung die Forenregeln akzeptiert, und eine davon lautet, die Rechtschreibung zu beachten. Also worüber beklagst du dich? Warum sollte ich deinen Text löschen wollen? Er ist doch ein supertolles Beispiel, wie man auf literarischem Gebiet nicht vorgehen sollte. Auch daraus können die User lernen. Vielen Dank dafür. Wenngleich es nicht zum ersten Mal ist, zitiere ich immer wieder gerne Martin Buber: "Der Mensch wird am Du zum Ich." Deshalb bist du mit deinem wiederholten "du" jetzt auf dem richtigen Weg. Weiter so! |
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#11 |
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Hi,
Du schreibst, dass du das für dich niederschreiben musstest. Und vielleicht hättest du das besser auch getan. Denn hier geht es darum, abgeholt zu werden, im weitesten Sinne unterhalten zu werden. Mir tut natürlich leid, dass du einen Verlust hinnehmen musstest. Aber das macht das Gedicht nicht besser. Es ist ein Tagebucheintrag. Sowas in der Art. Und für dich ist er wichtig. Für andere ist es einfach ein Text, eine Art Fürbitte. So funktioniert Lyrik eben nicht. Ich verweise nicht gern auf eigene Texte. Ich hab allerdings mal einen sehr persönlichen Text geschrieben, bei dem ich das Risiko eingegangen bin, wie du hier. Ich verlinke das nicht. "Wenn Herzen heimlich..." usw. Wenn ich das lese, habe ich Bilder vor Augen. Wenn andere das lesen, haben sie das glaube ich auch. Man kann Gefühle beschreiben und dennoch etwas drum herum bauen. Sich unterscheiden. Ich habe noch ein Gedicht von Schmuddelkind im Sinn, das mich tief berührt hat. Ich denke, es könnte wie meines im Liebeskummer entstanden sein. Ich poste den Titel hier noch drunter, denn ich muss nachschauen. Nimm das alles nicht persönlich. Hier geht es nicht um Schicksale, hier geht es um Gefühl und bildgewaltige und kreative Sprache. |
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#12 |
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Sorry für den Doppelpost, aber das war mir wichtig. Von Schmuddelkind "Zaghafter Abschied". So funktioniert Lyrik. Die letzten beiden Strophen sind großes Kino. Man kann sich den Mantel dieses Gedichtes nehmen (die Form) und etwas eigenes draus bauen. Jedenfalls berührt dieses Gedicht und man merkt, dass dort jemand lang dran gesessen hat, jedes Wort genau abgewägt hat und dennoch ist wahnsinnig viel Gefühl drin. Schau dir doch dort etwas ab, wachse.... Und mach dich nicht zu deinem Text. Denn nur der wird kritisiert.
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#13 |
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Dem gesagten von Hossa und seinem Gedichtvorschlag kann ich beipflichten.
Anstatt beleidigt zu sein weil wir alle gefühlstote Kartoffeln sind, schau dich um, lerne und wachse. Schmuddelkind - Zaghafter Abschied falls du keine Lust hast zu suchen. In Hossas Favoriten wäre das Gedicht auch zu finden gewesen. |
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| Lesezeichen für Hilf mir |
| Stichworte |
| neuanfang, trauer, vergangenheit |
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