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Sonstiges und Experimentelles Andersartige, experimentelle Texte und sonstige Querschläger.

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Alt 11.12.2021, 12:22   #1
männlich snoflare
 
Dabei seit: 12/2021
Beiträge: 6

Standard Unfinished Business

Kapitel 1

Boah schon keinen Bock mehr. Das Schreiben geht schleppend. Ich weiß es nicht. Ich hab noch gar nicht angefangen. Worüber möchte ich überhaupt schreiben? How to invent yourself? Oder how to doubt yourself? Ich weiß es nicht. Es spielt auch keine Rolle.

Am Ende des Tages sind wir alle eins. Warum? Weil das irgendwelche Gurus gesagt haben. Glaube ich daran…? Naja, ich habe schon vieles erlebt, was darauf hindeutet, dass wir irgendwie alle zusammenhängen und unsere Aktionen Auswirkung auf andere haben - und wenn man selber scheisse drauf ist - z.B. - auch häufig so was zurück kommt.

Aber egal, was spielt das für eine Rolle? Rise above.

Ich verstehe mich und die Welt oft nicht. Das ist wohl so, weil ich in dieser Welt eben noch nicht den Platz gefunden habe, den ich gerne hätte. Oder der mir gut tut. Oder der eben für mich passend wäre.

Startups? Naja, eigenes Business aufbauen. Aus den eigenen Skills was machen. Das ist schon alles richtig. Und das passt auch alles, und da ist auch eine hohe Überschneidung und viel Spaß.

Auf der anderen Seite wäre ich auch gern so ein Ghandi. Jemand der komplett für seine Überzeugungen einsteht und ein unkonventionelles Leben führt - und eben daraus was macht. Da gibt es ja genug Menschen. Ghandi, Miyazaki,... andere.

Vielleicht bin ich auch nicht bereit. Oder nicht mutig genug. Oder nicht willens genug für mich und mich selber einzustehen. Ich weiß es nicht.
snoflare ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2021, 01:07   #2
männlich snoflare
 
Dabei seit: 12/2021
Beiträge: 6

Kapitel 2

Das zweite Kapitel handelt davon, dass ich keine Ahnung habe. Die Worte fließen ganz einfach so aus meinen Gedanken auf das digitale Papier. Es spielt keine Rolle. Wer soll dir das schon genau sagen? Wer kennt die Wahrheit? Wer kann sagen was für DICH richtig ist? Ich nicht.

Style ist alles. Was für ein Style, mein Style. Dein Style, unser Style. Wir lieben uns und unsere Umwelt. Nur wir wissen manchmal nicht WIE wir uns lieben sollen. Und dann lieben wir auch unsere Umwelt nicht…? Weil wir uns was antun tun wir der auch was an? Who knows.

Things that flow. Gedanken die kommen und gehen. Ich habe häufig Angst. Angst was falsch zu machen, nicht den richtigen Zeitpunkt abzuwarten, zu hektisch zu sein. Ich wäre gerne noch mehr im Flow mit mir selbst. Dann wüsste ich ja immer wann wie wo das richtige ist.

Wege entstehen indem man sie geht. Viel mehr fällt mir dazu nicht ein. Das wird schon - das kommt schon!

Wer ist die Muse? Was möchte sie uns sagen? Ich kenne sie nicht. Doch ab und zu streift sie mich. Mal dann und mal dann. Ab und zu, wenn ich denke, es ist besonders düster, dann streift sie mich. Und ich hab sie gern.

Es ist ok nicht alles zu wissen.
snoflare ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2022, 19:27   #3
männlich snoflare
 
Dabei seit: 12/2021
Beiträge: 6

Kapitel 3

Die Müdigkeit hält Einzug. Ich bin noch benommen von der Nacht. Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich will. Ich befürchte zum Teil, dass ich mich dazu zwinge, etwas wissen zu müssen. Aber ist es das wert?

Ich sehe das Licht. Draußen auf den Bäumen. Ein paar schöne Blätter, die grün erleuchtet sind. Ich trinke Tee, meine eigene Mischung.

Ich frage mich, ob ich mich selbst langweile. Ich soll jetzt schreiben, dieses Kapitel bearbeiten, aber ist das gerade das richtige? Ist das das, was ich will? Und wenn es das nicht WÄRE, wie finde ich dann raus was für mich das angemessene ist?

Wie kann man aus diesem Kapitel noch etwas machen? Ehrliche Gedanken. Was spielt sich in mir ab. Ich bin einfach noch müde. Vielleicht noch nicht bereit, dieses Kapitel zu tippen. Und doch möchte ich mich selbst dazu drängen.

Verlangen. Was verlangst du? Was verlange ich? Wo sind die Grenzen? Wo sehe ich sie nicht?

Das ist alles schön und gut.
snoflare ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2022, 13:37   #4
männlich snoflare
 
Dabei seit: 12/2021
Beiträge: 6

Kapitel 4

Hach. Da war doch keine Lust. Das letzte Kapitel. Also wirklich. Was ging da ab. Naja, dann zwing dich doch nicht immer. Wenn es gerade nicht sein soll, dann lass es. Dann mach die Dinge später. Nichts läuft wirklich weg, außer Chancen. Oh gott - dieses Dilemma. Also die unwichtigen Sachen aufschieben und die wichtigen machen um sich frei zu halten für die wichtigen Dinge?

Tja, da ist wieder viel drin in dem Satz. Wer kommt da eigentlich noch hinterher?
Also diese Sitzung gestern war schon witzig. Da haben wir doch ein bisschen was gelernt. Was soll das hier alles? Dieses ganze Geschreibe. Wenn dann soll da schon etwas Gutes rauskommen, und sonst brauch ich hier auch nicht so komisch unmotiviert rumtippen. Was soll das? Was ist da los? Wer sucht der findet (nicht)?

Ich glaube die Reimform ist gerade besser für mich:

Steh für dich ein
Mache es rein
Bleibe bei dir
Trink mal ein Bier

Die Menschen die wollen
die anderen sollen
der dritte der Muss
Was ist dieser Stuss?

Tja, keine Ahnung, die Kunst ist gerade da
Und jetzt werden Kreditkarten bestellt.
snoflare ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2022, 13:54   #5
männlich snoflare
 
Dabei seit: 12/2021
Beiträge: 6

Kapitel 5

Was ist was?

Aus dem Nichts etwas schaffen.

Ganz da unten, habe ich mich (vielleicht) noch nicht akzeptiert.
Fehlt mir der Mut?
Was braucht es noch?
Auch die Ecken und Kanten und die unschönen Seiten (wo ich Schwierigkeiten hab) akzeptieren, und auch, dass nicht immer alles so läuft wie geplant und deswegen Pläne machen auch nicht überbewertet werden sollte.

Da ist doch ein Seelenreichtum in dir, ein Gefühlsreichtum. Wie kannst du dem Ausdruck verleihen? Und im besten Falle dafür noch Geld kriegen?

Das hier ist ein Kapitel. Das ist hier ein (Tage-)Buch. Das sollte nicht zu verwirrend sein. Ich muss auch an meine Leser denken (wer sind die? Wer seid ihr?).
Was wollt ihr lesen?
Was will ich schreiben, das ihr lesen wollt?

Fragen über Fragen.

Es gibt viele tolle Sachen, die man angehen kann. Was macht denn wirklich Spaß? Vielleicht die Menschen näher zusammenbringen. Vielleicht mehr über Möglichkeiten nachdenken und wie diese entstehen - und daran arbeiten, dass über Zusammenkünfte Möglichkeiten entstehen (von denen alle profitieren). Das ist doch geil. Das kann sein, dass jemand ein Unternehmen gründet, das dann später einen Impfstoff gegen einen ganz ungemütlichen Virus entwickelt. Oder das einfach die richtigen Leute zur richtigen Zeit zusammen am richtigen Ort sind. Das wäre geil.

Wie kann man daraus eine Plattform machen? Das ist schon wieder Business-Talk…

Wie können wir Menschen uns connecten? Wie können wir Vorurteile abbauen? Geht das über Technologie?

Embrace yourself.
snoflare ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2022, 10:43   #6
männlich snoflare
 
Dabei seit: 12/2021
Beiträge: 6

Kapitel 6

Der Anfang ist meist das schwerste. Vieles in diesen Kapiteln handelt davon, wie ich meine eigene Wahrheit finde. Was ich wirklich selber fühle. Wofür ich stehe.

Ich möchte nicht eine Puppe meiner selbst und meiner angeeigneten Konzepte sein. Ich möchte ich selber sein und der Mensch, der das für richtig hält und das braucht, was in ihm drin schlummert. Ich würde gerne mehr dieser Mensch sein. Es schadet nicht, sich inspirieren zu lassen und sich gewisse Praktiken hier und da zu übernehmen. Am Ende ist es ratsam doch noch ein wenig der Mensch zu bleiben, der man ist. Das hilft beim steuern.

Ich muss mich nicht verkaufen. Es gibt Zusagen, es gibt aber auch eigene Ansichten, die man selbstbewusst vertreten darf. Und da kann man sich ruhig auch ein wenig freischneiden (z.B. gegenüber Personen, die dich vereinnahmen - ob absichtlich oder unabsichtlich).

Ich muss meinen Weg gehen. Es wäre gut, wenn der integrativ ist. Damit man nicht die Bodenhaftung verliert. Es wäre ebenso gut, wenn es mein Weg ist.

Was möchte ich? Was macht mir Spaß? Wohin soll es gehen? Was gibt mir Frieden?

Ich weiß es nicht. Und das ist ok.

Geduld ist eine Tugend.
snoflare ist offline   Mit Zitat antworten
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