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| Düstere Welten und Abgründiges Gedichte über düstere Welten, dunkle und abgründige Gedanken. |
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#1 |
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Forumsleitung
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Der Mann hat Kinderstube,
sagen sie, weil er mir die Tür aufhält, den Stuhl zurechtrückt,, den Mantel abnimmt und mich den Wein kosten lässt, bevor er ihn bestellt. Du kannst auf ihn stolz sein, sagen sie, so gut, wie er für dich sorgt, dich auf seinen Händen trägt, nur gut von dir spricht, deine Wange streichelt und dich innig küsst. Sie sehen meine Narben nicht. Sehen nichts. Nicht das Faustblau der Augen, das die Sonnenbrille kaschiert, die gedrückte Brust, die missbrauchte Venus, die Gewalt, die jeden Fluchtversuch in Todesangst erstickt. 03.09.2025 |
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#2 |
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Liebe Ilka-Maria,
wie wahr! Der erste Eindruck,Dunennst ihn "Augenschein"kann mächtig täuschen und nur langjährige Menschenkenntnis kann uns vor großen Irrtümern bewahren. Liebe Grüße, Heinz |
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#3 |
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ja der Schein kann oft trügen und manche äußerliche Zuvorkommenheit ist nur Trug. Letztlich muss sich die "Verwöhnte" wohl durchringen, die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Wichtiges Thema, das Ich gern unterstüzt habe. LG Perry |
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#4 |
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Forumsleitung
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Heinz, Perry,
danke euch beiden. Das Gedicht ist nur der kleine Ausschnitt eines großen Themas. Was hält eine Frau bei einem gewalttätigen Mann? Was macht sie, wenn er nach außen wie ein Engel erscheint, aber hinter geschlossenen Wänden ein Monster ist? Wer glaubt ihr? Öffentlich bedient er die edelstens Instrumente: silberne Löffel, Gabeln und Messer - zu Hause die eisernen Fäuste. Sie hingegen war ja schon immer kapriziös, provokant und streitsüchtig. Selber schuld. Solche Hetären hatte man im 17. Jahrhundert auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Da ist sie heutzutage mit Blutergüssen im Gesicht noch gut bedient. Um nicht missverstanden zu werden: Ich selbst habe diese Art von Gewalt nicht erfahren. Aber ich kenne Frauen, die sie erlebt haben. LG Ilka |
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