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| Philosophisches und Nachdenkliches Philosophische Gedichte und solche, die zum Nachdenken anregen sollen. |
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#1 |
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Dabei seit: 12/2009
Ort: In den Auen des Niederrheins
Beiträge: 2.756
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Das Leben zu lieben, ist mitunter schwer,
es ziert uns mit Narben und Falten. Wir glauben, das wäre gemein und nicht fair, doch kommt es, wie wir es gestalten. Dem einen ein Übel, erdrückende Last, gepeinigt von dornigen Ranken, gehetzt und getrieben, tagtägliche Hast, er hadert, sieht überall Schranken. Den andern macht’s fröhlich, er wagt und gewinnt, er wandelt auf sicheren Schwingen und freut sich des Daseins, bleibt innerlich Kind, so wird ihm das meiste gelingen. |
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#2 |
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Handwerklich ein sehr gutes Gedicht, wobei beim Inhalt der Faktor Glück wohl auch eine Rolle spielt. Hat man als Kind ein gutes Umfeld? Wächst man so auf, dass es einem leichter fällt, positiv zu bleiben? etc. Aber der eigene Wille ist natürlich auch wichtig.
Freundliche Grüße, Travis Beamer |
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#3 |
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Forumsleitung
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Große klasse, Nöck, formal und inhaltlich. Ob die Grenze zwischen Lebenslust und Lebensunmut jedoch immer so klar ist, vermag ich nicht zu beurteilen, das ist wohl individuell unterschiedlich und läuft außerdem oft ineinander. Aber lassen wir es mal als krassen Gegensatz so stehen. Auch, ob Narben und Falten als Zier angesehen werden - ich denke, eher nicht. Jeder Mensch möchte alt werden, aber nicht alt aussehen, denn der Jugendschmelz ist hübscher. Die Königin im Schneewittchen-Märchen kann ein Lied davon singen.
Na ja ... Ich hatte noch gelernt: Wenn das Subjekt eines Satzes am Anfang steht, kein Komma. Also weg damit. Anders, wenn der Satz mit einem erweiterten Infinitiv mit "zu" geschrieben wäre: "Es ist mitunter schwer, das Leben zu lieben." Dann stünde das Komma richtig. Nur eine kleine grammtikalische Korinthenkackerei. Liebe Grüße und viele bunte Ostereier, Ilka |
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#4 |
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Lieber Nöck,
hier kann ich Travis Beamer in etwa zustimmen. Ich hatte den zweiten Vers als Programm für das Folgende gelesen und daher mehr Tiefgang erwartet. Textgestaltung und Unterhaltungswert sind aber gut. Sehr gern gelesen. Grüße von g |
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#5 |
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Lieber Nöck,
prima gereimt, mit Witz und Hintersinn! ![]() Einzig ist meine Erfahrung, dass gerade der Erfolg oft zunächst mit wenig Frohsinn verbunden ist, eher mit harter Arbeit, die sich am Ende aber bezahlt macht. Grundsätzlich gehört zur Selbstverwirklichung aber eine frohe Lebenseinstellung, da gebe ich Dir recht! Also: Frisch ans Werk! Viele Grüße von Georg |
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#6 |
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Hallo Nöck,
dein Gedicht gefällt mir außerordentlich gut, sowohl vom Stil als auch von der Botschaft. Der (glückliche) Mensch bleibt, so lange er lebt, ein homo ludens. VG Michael |
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#7 |
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wer innerlich Kind bleibt,. Nöck, dem gelingt es eher, das Positive zu sehen... lG von Elke
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