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| Düstere Welten und Abgründiges Gedichte über düstere Welten, dunkle und abgründige Gedanken. |
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#1 |
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Die Nacht zieht allmählich im kühlen Oktober
hinein in die Stadt und umschließt den Beton, das hypnotisierende Werbungszinober, gilt Menschen und scheucht alle Katzen davon. Die in sich gerichteten Blicke der Leute verarbeiten unsichtbar in ihrem Kleid zumeist wohl die Arbeitstorturen von heute und gestern. Sie tauschen das Geld gegen Zeit. Die Straßenbahn ist überfüllt wie fast immer, ein Brieftaschendieb überdeckt sein Gesicht. Es folgt ein Tumult und ein leises Gewimmer, eh er mit dem Messer ins Freie aufbricht. Es ist schon recht spät und die Leute entlaufen den Buden und sinnen der eigenen Welt sie strömen aus Kinos in finsteren Haufen und lassen dem einsamen Kehrmann das Feld. Dort setzen die grauen und eiskalten Straßen die Masken aus bunten Plakatwänden auf und während die Schafe auf Weiden noch grasen, zerfällt das System in der Stadt bald zu Staub. Geändert von TravisBeamer (03.12.2025 um 08:29 Uhr) |
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