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| Zeitgeschehen und Gesellschaft Gedichte über aktuelle Ereignisse und über die Menschen dieser Welt. |
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#1 |
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Als Ludwig, zwar ein Kind, doch gut beraten,
als König Frankreichs nach der Pax Westfalica zum Hegemon Europas wurde, strahlte klar Le Roi-Soleil im Glanze großer Taten. Die Kaiserwürde sollte Wilhelm erben. Ein diplomatisch gut vernetztes Reich, gestählt durch wirtschaftliche Blüte. Doch von Stolz gequält und schlecht beraten, zog er ins Verderben. Als Bidens Haupt erschöpft war, sich verwirrte, er hier entschlief und dort am Pult verirrte, da konnte es sein Umfeld kompensieren. Doch Donald Trumps Impulse, die entgleiten, zerstören Fundamente, wollen streiten und sich erheben um zu dominieren. Geändert von Anaximandala (26.11.2025 um 02:23 Uhr) |
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#2 | |
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Forumsleitung
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Zitat:
Und kann man Louis XIV. mit Wilhelm und diesen wiederum mit Biden und Trump vergleichen? Warum nicht eher mit George Washington, durch dessen Sieg über das Mutterland England die USA von einer Kolonie zu einem eigenständigen Staat wurden? Mir fehlt außerdem ein wichtiger Aspekt bei diesen Vergleichen, nämlich der Einfluss der Aufklärung auf die Entwicklung der modernen westlichen Staaten. |
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#3 |
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Ich glaube ehrlich gesagt sowohl, als auch.
Als Wilhelm Bismark entlassen hat, da hat er sich sicherlich ziemlich überschätzt, mit ihm wäre er gut beraten gewesen. Und den Rückversicherungsvertrag mit Russland nicht zu verlängern hat auf jeden Fall das Gleichgewicht zerstört, also ja, er hat sich damit ohne Frage überschätzt. Beraten worden wird er sein, er hat sich allerdings schlecht beraten lassen und im Gegensatz zu dem kindlichen Ludwig hatte er selber die alleinige Kontrolle darüber, wer ihm rät. Und ich denke, dass es mir hier nicht nur um die Qualität des Rates, sondern auch um die Zugänglichkeit des Beratenen geht, hätte ich sauberer herausarbeiten können. So explizit wie ausschlaggebend ist es bei Wilhelm nicht genannt. Gut, was das mit die Amerikanischen Präsidenten angeht, ich wollte eine historisch wirksame Gegenüberstellung von schlechter Vorbedingung bei gutem Rat und guter Vorbedingung bei schlechtem Rat/keiner Zugänglichkeit dafür. Mein erster Gedanke ging zu Ludwig als Kind und Wilhelm hatte sich als Gegenstück gut angeboten. In der direkten Wirksamkeit sind sie natürlich nicht vergleichbar. Aber Ludwig war hilflos, jedoch von seinem Umfeld getragen. Und Biden in meinen Augen auch in gewisser Weise. Und Wilhelm war mächtig, stur und hat sich den Rat geholt, den er hören wollte. Und so hat er sein Reich an die Wand gefahren. Trump ist mächtig, stur und egoman und er sitzt zumindestens am Steuer. Wie hättest du denn die Aufklärung in das Gedicht einfließen lassen? Bzw. welche Aspekte hättest du in den Fordergrund gestellt? |
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