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Lebensalltag, Natur und Universum Gedichte über den Lebensalltag, Universum, Pflanzen, Tiere und Jahreszeiten.

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Alt 09.12.2021, 21:11   #1
weiblich Zaubersee
 
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Standard Jahreswanderer

Hab meine Wurzeln in andere geflochten
gab Atmenden Höhle und Heim
hab meine Himmelsarme
in alles gehoben
was aus Wolken und Lüften kam
hab mit dem Mond gewacht
die Tage ziehen sehen
mit meinen Freunden Zeichen getauscht
und den Menschen gefürchtet.

Jetzt bin ich müde
meine Wanderung ist bald zu Ende
Wer mich hören will kann mich hören
meinen Schrei in das Universum
wenn ich wünsche
zu fallen
oder zu schwinden ...



https://www.poetry.de/album.php?albu...pictureid=3393

C. Mara Krovecs / Zaubersee / Regenlibelle/ zwischenwelt/ 2021
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Alt 10.12.2021, 09:16   #2
männlich Andri
 
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Liebe Mara,
im allerersten Lesen habe ich gar nicht bemerkt, dass es sich um einen Baum handelt der beschrieben wird. Natürlich ist es offensichtlich und eigentlich bin ich auch ein wenig kritisch wenn Bäume vermenschlicht werden. Aber es ist doch wieder anders, für mich ist dieser Baum sein Bild in unserem (deinem) Geist, so funktioniert unser Denken und Fühlen immer, seit Menschen in Zeichen und Gesängen die Welt bannen, das was man wohl zaubern nennen kann. Und daher kann dieser Baum entstehen, ohne dass er dasteht draußen vor dem Fenster.
Aber das ist nicht das Entscheidende, für mich ist klar, dass die erste Intention des Lesens eigentlich die richtige war. Es ist nicht der Baum. Das Bild des Baumes in der Seele des LI transportiert diese selbst. Tatsächlich geht so der Zauber der oben genannt wurde. Wir lassen die Natur und alles um uns herum zu einem Teil unser selbst werden um dann uns selbst in der Natur zu erkennen.
Es ist ein ganz zartes Gedicht über das Ende des Lebens. Das LI hat Schutz gegeben, Freunde gefunden und sich tief und unlösbar in die Welt verwoben. Und doch begleitet es die Furcht, immer.
Und bitte was sollen wir tun als in dieses Universum zu schreien das nie antwortet und auf nichts anderes hoffen als dass wir wenigstens gehört werden von denen die uns hören wollen.

Zitat:
Wer mich hören will kann mich hören
meinen Schrei in das Universum
wenn ich wünsche
zu fallen
oder zu schwinden ...
Sehr stark dieses Ende, in Würde und großer Trauer und Endgültigkeit

Auf alle Fälle ein Favorit von mir, die erste Strophe in dem herrlichen Wortregen den du so gut beherrschst, dabei wunderbare Bilder entstehen lässt und die intensive zweite Strophe deren tiefer Traurigkeit ich mich nicht entziehen kann.

Liebe Grüße,
Andri
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Alt 10.12.2021, 14:12   #3
männlich Ex-Lichtsohn
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liebe zauberin
irgendwo dort oben
gibt es längst einen stern
mit deinem namen und wenn
es den nicht gibt dann müssen wir
schnell einen umbenennen, aber der
stern mit deinem namen wäre immer
noch nicht genug für dich. da wirkt
aber dann auch ein kleines lächeln
nicht mehr, es ist dann auch nur
nett und bleibt ein lächelndes
gesicht, ich gehe jetzt los
und finde irgendwo
eine sonne für
dich. alles
liebe
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Alt 11.12.2021, 01:10   #4
weiblich Zaubersee
 
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Lieber Andri,


... was für ein Kommentar ... mit so schönen Gedanken zu diesem Gedicht. Danke ... auch für den Favoriten ... :-) der mich sehr freut ...

Zitat:
Wir lassen die Natur und alles um uns herum zu einem Teil unser selbst werden um dann uns selbst in der Natur zu erkennen.
Ich glaube, das ist so bedeutsam ... auch wenn die Wesen um uns herum nicht mit dem Wesen des Menschen vergleichbar sind, sind sie doch in ihrem einzigartigen Dasein zu wertschätzen und zu respektieren.
Dem Baum zu unterstellen, er würde tatsächlich im Sinne des Menschen "müde" sein von seiner Wanderschaft kann man eins zu eins natürlich nicht ... aber man kann sich vorstellen, dass es etwas unbekanntes gibt, das dem Baum signalisiert, dass er sterben wird. Und wir Menschen drücken das in unserer Sprache eben so aus, auch wenn es für den Baum anders ist. Wir Wesen in der Natur sind darin alle gleich ... wir sterben ...

Man weiß inzwischen, dass Bäume sich gegenseitig warnen können, wenn eine Gefahr droht, damit sie z.B ihren Wasserspeicher entsprechend regulieren können um sich und andere Bäume schützen. Es sind Wesen mit einer erstaunlichen Fähigkeit zur Kommunikation und sozialen Interaktion, die man ihnen vor 100 Jahren nie zugetraut hätte. Und wir können noch so viel über sie erfahren und in der Wechselwirkung über uns auch.


Und natürlich spannt das lyrische Ich den Bogen vom Baum zu sich ... von seiner Müdigkeit nach vielen Jahren Wanderschaft und seinem Wunsch zu gehen ... und erkennt sich in der Konsequenz im Baum: Wir kommen und wir gehen ... und jeder hat seinen Raum für Wahrnehmung und für seine Seele .


A'hou lieber Andri,

nächtliche Grüße

Mara
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Alt 11.12.2021, 01:27   #5
weiblich Zaubersee
 
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Lieber Lichtsohn,


wenn
ich das mal so
schön könnte wie Du
dann würde ich mich richtig
freuen, aber ich bin darin dilettan-
tisch und ungeschickt oder
einfach zu ungeduldig
in der Ausführ-
rung



Ich bin jedes mal so überrascht, wie Du mich immer wieder neu mit Deinen liebevollen Kommentaren zum Lächeln bringst. Das mit der Sonne ... ist so schön. Ich habe eine Sonnentrommel und wenn ich mit ihr reise, kann ich die Kraft und die Wärme spüren, die sie mir schenkt, während ich all die Bilder auflese, die an mir vorüberziehen. Eine Sonne hast Du ja schon längst gefunden und gibst ihre Wärme und Freundlichkeit immer weiter, egal, mit wem Du es zu tun hast. Vermutlich merkst Du es nicht einmal: Sie ist in Dir und lässt Dich leuchten ... oder .... naklar merkst Du es ... Dein Name .... sagt es ja ;-)


A'hou lieber Lichtsohn

Liebe GRüße in die Nacht

Mara
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Alt 12.12.2021, 07:42   #6
weiblich C.Alvarez
 
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Liebe Zaubersee,
ich weiss nicht was die ganzen user an deinen Gedichten finden, für mich ist das so esoterischer Kram, oder besser gesagt diese Fantasy Kategorie à la "Herr der Ringe" und ähnlichem wo Bäume reden und Einhörner durch den Wald hoppeln. Anscheinend lebst du ziemlich nah zu dieser Welt mit deiner Sonnentrommel und den Steinen die für dich möglicherweise die älteste Lebensform auf der Erde sind, falls du den Schamanen glaubst. Das sei dir alles gegönnt nur hier hast du jetzt echt den Vogel abgeschossen mit deinem Baum der ins Universum hinausschreit. Eine Nummer kleiner ging's wohl nicht. In den Wald vielleicht, oder bis zum Horizont z.B., das hätte doch gereicht.
Ist dir bekannt dass das Universum grösstenteils ein Vakuum ist, dass Materie dort selten in einer Konzentration von mehr als einem Atom pro Kubikmeter zu finden ist? Da existiert kein Medium welches Schallwellen weiterleiten könnte. Schall wird daher nicht übertragen, das Universum ist lautlos. Von der Grösse des Universums will ich gar nicht anfangen, das würde vermutlich deinen Horizont sprengen. Da schreit keiner hinein, auch nicht dein Baum.
Das nächste Mal also eine Nummer kleiner bitte.
Alles Gute

Corazon
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Alt 12.12.2021, 18:40   #7
weiblich Zaubersee
 
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Liebe Corazon,

Bäume schreien nicht.
Niemals!
Sie haben keine Stimmbänder oder ähnliches, das ihre Luft beschwingen und nach außen transportieren könnte. Ferner haben sie keine Artikulationsorgane, um einen Schrei auszuformen.
Auch nicht in den Wald oder bis zum Horizont …
Zitat:
In den Wald vielleicht, oder bis zum Horizont z.B., das hätte doch gereicht.
( Das ist eigentlich niedlich gedacht )
Bei der Art des Denkens, mit der Du an meine Texte herangehst, kann es da doch keine Kompromisse geben. ;-)

Ansonsten danke ich Dir, dass Du Deine Ansichten zu meinen Texten und meiner Person teilen mochtest.

Und für das Teilen Deiner Bitte, meine Texte doch demnächst nach Deiner Denkweise auszurichten.
Oder zumindest ein Bisschen.

Du darfst mit Spannung meinem nächsten Text entgegensehen … ob ich Deiner Bitte wohl nachkommen werde?

Die Hauptsache, Du hoppelst nicht neben meinen Einhörnern über meine Wiesen und sprengst mit Deinem einzigartigen Wissen meinen Horizont. Das würde ich Dir übel nehmen.

Ansonsten ganz und gar esoterisch und absolut versöhnlich: Licht und Liebe

Zaubersee
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Alt 12.12.2021, 19:41   #8
weiblich C.Alvarez
 
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Liebe Zaubersee,
ich freue mich, dass du meine Kritik mit Humor genommen hast. Ein Gedicht über sprechende Bäume würde ich nicht deshalb kritisieren. Dass Bäume sprechen ist ja in der Fantasy Literatur und in zahlreichen Filmen durchaus üblich. Literatur besteht ja zum grossen Teil aus Fantasie, warum also Bäume nicht sprechen lassen? Ich kritisiere ja auch kein Märchen weil es unrealistisch ist. Ich kritisiere deine unpassenden Übertreibungen, weil dadurch der Text seine Ernsthaftigkeit verliert und zum Klamauk wird. Die Sache mit dem Universum ist ja nicht nur übertrieben, sie zeigt halt auch dass du von Astrophysik, von Akustik (die Lehre vom Schall und seiner Ausbreitung) keine Ahnung hast. So ein Unwissen muss man doch nicht zur Schau stellen.
Genauso mit deinen Formulierungen:
Himmelsarme - da frage ich mich schon welche Äste in den Himmel reichen.
Mit dem Mond gewacht - seit wann wacht der Mond über irgendwas und selbst wenn, mit einem Baum?
Und so geht das weiter mit Wolken und Lüften, geflochtenen Wurzeln usw.
Das mag in einem Kinderbuch ganz nett klingen, in einem ernsthaften Gedicht wirkt es so nach:

… Zwei mal drei macht vier
Widdewiddewitt und drei macht neune
Ich mach' mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt…

Es ist halt nicht meine Welt, die Welt die du beschreibst.

Corazon
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Alt 12.12.2021, 21:16   #9
männlich dunkler Traum
 
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... mir gefallen diese Zeilen. Übrigens können sich auch Bäume mit Duft- Botenstoffen austauschen, Klugscheißermodus aus.

Corazon,
... es soll gut sein, wenn man seinen Frust sofort rauslassen kann. Allerdings erwartet man vom Gegenüber immer auch ein wenig Milde. Freiheit ist auch die Freiheit der Gegenübers.

wünsche schöne Träume
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Alt 13.12.2021, 04:11   #10
weiblich C.Alvarez
 
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Zitat:
Zitat von dunkler Traum Beitrag anzeigen
Corazon,
... es soll gut sein, wenn man seinen Frust sofort rauslassen kann. Allerdings erwartet man vom Gegenüber immer auch ein wenig Milde. Freiheit ist auch die Freiheit der Gegenübers.
Meine Erwartung, dass in diesem Thread das Gedicht kommentiert wird und nicht die Kommentare anderer user dazu hat sich leider auch nicht erfüllt. Es ist für den Autor bedauerlich wenn sein Thread zu einer Diskussion der User untereinander über ihre Kommentare umfunktioniert wird anstatt sich mit dem eingestellten Werk auseinanderzusetzen.

Corazon
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Alt 13.12.2021, 17:02   #11
weiblich Zaubersee
 
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Liebe Corazon,


Zitat:
Es ist halt nicht meine Welt, die Welt die du beschreibst.
wer sollte etwas dagegen haben? ...


Zitat:
von Akustik (die Lehre vom Schall und seiner Ausbreitung) keine Ahnung hast. So ein Unwissen muss man doch nicht zur Schau stellen.
... Du bist mutig das so zu behaupten ;-) … nur weil ich nicht dichte, wie es Dir logisch wäre …
Ich habe in meinem Alltag mehr mit Akustik zu tun, als Du Dir nach dieser Bemerkung vorstellen möchtest.
Ich liebe das Thema Astrophysik, muss sie aber nicht als Wissensschild vor mich hertragen, wenn ich mich im metaphorischen Raum bewegen möchte.



Zitat:
Himmelsarme - da frage ich mich schon welche Äste in den Himmel reichen.
wo beginnt denn der Himmel für Dich? ....Das ist doch übrigens eine geläufige Formulierung, dass die Äste in den Himmel ragen … von da aus ist es nicht mehr weit sich vorzustellen, dass der Regen aus den Wolken auf den Baum fällt, sowie der Schnee und dass Stürme ihn umwehen.


Zitat:
Mit dem Mond gewacht - seit wann wacht der Mond über irgendwas und selbst wenn, mit einem Baum?

Das lyrische Ich hat gewacht und der Mond schien, das ist ein Bild, dass das lyrische ich vor Augen und im Herzen hatte, möglicherweise hat es mit dem Mond in Gedanken gesprochen... und sich nicht allein gefühlt. Andri hat ja schon so schön herausgearbeitet, dass Baum und Person als lyrisches Ich stellenweise verschmelzen können.

Klamauk wird es, wenn Du es dazu machen möchtest, … für mich ist es ja kein Klamauk … ;-)
Ich könnte auch aus dem großartigen Gedicht: Herbst von R.M.Rilke Klamauk machen, wenn ich das vorhätte, indem ich mich über die verneinende Gebärde der fallenden Blätter lustig machen wollen würde.Seit wann können Blätter etwas verneinen? Oder etwas gebärden?
Das mache ich natürlich nicht, weil ich verstehe, dass er etwas anderes als nur mit dem reinen Wissensverstand zu fassende ausdrücken möchte.


Nun ja, ich möchte mich natürlich nicht mit großartigen Dichtern vergleichen. Aber sie haben alle ihre eigenen Formulierungen gehabt, um auszudrücken, was man neben all dem mit dem Auge sichtbaren noch ausdrücken möchte.


Für den „Schrei“ gibt es übrigens auch die Formulierung: „Der stumme Schrei“ … womit wir Dein
Astropysikthema vielleicht beruhigen können …. allerdings kann ich als Autorin auch erwarten, dass der Lesende ein wenig Einfühlungs – und Vorstellungsvermögen mitbringt … ich habe das Gefühl, dass das auf einer bestimmten Ebene bei Dir ( noch ) nicht vorhanden ist.



Friedrich Hölderlin Gedicht Die Eichbäume (garten-literatur.de)


Mani Tatanga Häuptling der Indianer Weißt du, daß die Bäume reden? (garten-literatur.de)


Upanishad Dem Baume gleich (garten-literatur.de)


Heinrich Heine Gedicht, Der Herbstwind rüttelt die Bäume (garten-literatur.de)



Hättest Du übrigens ein ehrliches Interesse an meinem Gedicht gehabt, hättest Du vorschlagen können, was Du an meiner Stelle an dieser oder jener Stelle für eine Formulierung genommen hättest und warum. Dann hätten wir diskutieren können .... wobei ich als Autorin immer das letzte Wort hätte. Aber wenn Dein Vorschlag gut ist, .... warum denn nicht? Du hattest aber kein Interesse wirklich etwas an Textarbeit beizutragen. Sonst wärest Du (emphatisch) davon ausgegangen, dass ich mir etwas bei diesem ( und auch anderen ) Gedicht(en) gedacht habe und hättest versucht hilfreich zu sein. Nur zu versuchen jemanden bloßzustellen ( haha, Du hast kein astrophysikalisches Wissen und mit Akustik kennst Du Dich auch nicht aus , hehe alles was Du machst ist allenfalls etwas für Kinder)
zeigt zumindest mir, dass diese Textkritik keine solche ist, sondern auf etwas anderes abzielt;
was das genau ist, wirst Du schon wissen.( Oder auch nicht)


Licht und Liebe aus dem Norden und weiterhin versöhnlich

Zaubersee

Ps.: Übrigens der Kindervers von Astrid Lindgren ist mir einer der liebsten ... es ist aus meiner Sicht nichts dagegen einzuwenden, sich die Welt so zu machen, wie sie mir gefällt ....
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Alt 13.12.2021, 17:19   #12
männlich Ex-Lichtsohn
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Zitat:
Ps.: Übrigens der Kindervers von Astrid Lindgren ist mir einer der liebsten ... es ist aus meiner Sicht nichts dagegen einzuwenden, sich die Welt so zu machen, wie sie mir gefällt ....
genau und: punkt.

Zitat:
Zaubersee ist gerade online
Korrektur:
die bezauberndste Zauberin ist gerade online

Alles Liebe
ihr
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Alt 14.12.2021, 08:14   #13
weiblich C.Alvarez
 
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Zitat:
Zitat von Zaubersee Beitrag anzeigen
Hättest Du übrigens ein ehrliches Interesse an meinem Gedicht gehabt, hättest Du vorschlagen können, was Du an meiner Stelle an dieser oder jener Stelle für eine Formulierung genommen hättest und warum. Dann hätten wir diskutieren können .... wobei ich als Autorin immer das letzte Wort hätte. Aber wenn Dein Vorschlag gut ist, .... warum denn nicht? Du hattest aber kein Interesse wirklich etwas an Textarbeit beizutragen. Sonst wärest Du (emphatisch) davon ausgegangen, dass ich mir etwas bei diesem ( und auch anderen ) Gedicht(en) gedacht habe und hättest versucht hilfreich zu sein. Nur zu versuchen jemanden bloßzustellen ( haha, Du hast kein astrophysikalisches Wissen und mit Akustik kennst Du Dich auch nicht aus , hehe alles was Du machst ist allenfalls etwas für Kinder)
zeigt zumindest mir, dass diese Textkritik keine solche ist, sondern auf etwas anderes abzielt;
was das genau ist, wirst Du schon wissen.( Oder auch nicht)
Liebe Zaubersee,
völlig zerknirscht und am Boden zerstört hinterlässt mich dein Kommentar. Ich habe gesündigt indem ich meine Meinung höher bewertete als die christliche Nächstenliebe. Das Schlimme ist, dass ich das nicht mal bereue.
Ich weiss nicht wie meine Göttin Mahakali mein Verhalten bewertet und habe grosse Sorge von ihr zur Rechenschaft gezogen zu werden. Ich war daher heute morgen schon im Tempel und habe mit ihr kommuniziert und ihr versprochen künftig keine Kommentare und Beiträge hier zu posten. Ich hoffe, das genügt. Als Nicht Christin habe ich nicht die Möglichkeit ins Kloster zu gehen und dort zu büssen.
Ich wünsche dir noch viel Erfolg mit deinen zwei mal drei macht vier Gedichten und auch sonst alles Gute.

Corazon
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Alt 14.12.2021, 09:17   #14
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Standard An Herzchen

Ich wünsche dir Heilung am Corazon und das du endlich vom Opfer der Nacht ruhen kannst.
Kurz um, ich wünsche Dir aufrichtig Frieden.
Den Findest du nicht im Kloster und nicht im Tempel, sondern nur in Christus.
BladeRuner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2021, 10:09   #15
weiblich Zaubersee
 
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... alles gut, liebe Corazon, Du kannst kommen und gehen wie Du möchtest.
Für alle ehrlich gemeinten Wünsche danke ich Dir ...

Zaubersee
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Alt 24.12.2021, 16:20   #16
männlich Ex-Lichtsohn
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Liebe Mara,

der Abschied von dir fällt mir ganz besonders schwer, denn ich trage
ein wundervolles Bild von dir in meinem Herzen; da geht es aber nicht
um Zeilen und Schönheiten im Text: für mich war die Art wie du mit
mir als Mensch umgegangen bist einfach nur zauberhaft und so direkt
und so ehrlich, dass ich heute noch bewegt bin, wenn ich nur an diese
Momente zurückdenke.

Ich wünsche dir alles Liebe und Gute und den Mut für deine Gedichte
und Texte immer einzustehen, aber eigentlich muss ich mir da keine
Sorgen machen, denn das tust du und das wirst du immer tun.

Leider habe ich nun keine Sonne mehr übrig, die letzte hab ich schon
eingefangen und sie hatte die unangenehme Eigenschaft ein Einzelstück
zu sein. Aber eine Sonne nehme ich in meine Erinnerung auf:
die Erinnerung an dich.

In ewiger Verbundenheit
dein
Lichtsohn
Ex-Lichtsohn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.12.2021, 10:02   #17
weiblich Zaubersee
 
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Lieber Lichtsohn,



es war der Heilige Abend, als ich Deinen Post unter „Jahreswanderer“ las.
Ich war so berührt … und habe meinen Menschen hier zu Hause von Dir erzählt.
Und während ich erzählte, stellte ich fest, dass ich Dich schon ein paar Jahre als Lichtsohn hier kenne. Und war erstaunt, wie sich so eine unsichtbare Geschichte zwischen Menschen spinnen kann, die sich doch eigentlich gar nicht kennen.

Ich hatte mich jedes mal gefreut, nach längerer Zeit wieder von Dir zu hören … die Macht der Worte kann man in solchen Foren wie diesem hier ganz genau spüren: Es können ganz feine Gedanken - und Herzensverästelungen zwischen den Schreibenden entstehen. Als ob Gedanken und Gefühle transportierbar wären. Über das Geschriebene hinaus. Dazu könnte ich jetzt ganz viel schreiben. Mach ich aber nicht

Eigentlich möchte ich nur sagen, dass Du mich von Anfang an berührt hast, mit Deiner Wahrhaftigkeit und Deiner liebevollen Art, die ich so unmittelbar aus Deinen Posts spüren konnte. Danke für all Deine Wärme, die Du hier für alle im Forum gelassen hast. Und mit der Du mich so oft bedacht hast. Das war ein Geschenk, mir kostbar, ein Licht und eine Art Anker dessen, wie Verbindungen auch gebaut werden können.
Ich habe so oft gelächelt, wenn ich Dich las. Dein Mut zur Freundlichkeit ist wirklich beispielhaft.
Ich bin meist ein positiv denkender Mensch. Deshalb freue ich mich von ganzem Herzen darauf, dass Du irgendwann wieder einmal vorbeischaust. Ich wünsche Dir und den Menschen, die mit Dir zu tun haben, dass Dein inneres Licht weiter so ansteckend und wohltuend leuchtet. Das ist das, was Verbindungen, Frieden und Liebe brauchen, um zu sein.

Okay, vielleicht kann man das nicht jede Minute, jede Stunde, jedes Jahr seines Lebens durchhalten, schließlich sind wir alle, bist Du auch menschlich mit Fehlern und anderen Dingen, die noch so um uns herumschwirren, wenn wir durchs Leben gehen. Und das soll ja auch sein dürfen. Aber, wenn der Konsens wie Du bist das ist, woran ich denke, wenn ich an Dich denke, wenn der also so aussieht, wie oben beschrieben, dann ist schon mal etwas ganz schön gut gelaufen für Dich und die um Dich herum.


Ich drücke Dich

Mara

Ps.: Deine Gedichte lese ich sehr gern ... sie sind voller Tiefe und kleiner Schätze ... leider schaffe ich es momentan nicht mich per Kommentare mehr einzubringen ... vielleicht aber, wenn Du mal wieder vorbeischaust ... oder zwischendurch, falls Du mitliest ...


Nochmal Ps.: Die Sonne ist doch schon lange hier angekommen ...
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