Poetry.de - das Gedichte-Forum
Forum durchsuchen Letzte Beiträge

Zurück   Poetry.de > Gedichte-Forum > Fantasy, Magie und Religion

Fantasy, Magie und Religion Gedichte über Religion, Mythologie, Magie, Zauber und Fantasy.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Alt 18.04.2026, 14:01   #1
männlich TravisBeamer
 
Benutzerbild von TravisBeamer
 
Dabei seit: 10/2022
Beiträge: 1.114

Standard Die Mumie

Das Auge des Osiris ist geschärft und lugt in Wände
der Pyramiden und bewacht die schweren Wüstenrouten
es leuchten Sterne golden im unendlichen Gelände
der Mond scheint in der ganzen Fülle langsam zu verbluten.
In einem Sarkophag liegt still seit ellenlangen Zeiten
ein Körper gründlich konserviert für seine letzte Reise,
um ihm im Jenseits Ewigkeit des Lebens zu bereiten
ihn durch das Zwischenreich zu führen auf die alte Weise.
Doch ruft man die Magie hervor im Pergament der Toten
erwacht der König und die Invasoren müssen zahlen
die Unterwelt spielt Melodien längst verdrängter Noten
womit die Klänge Bilder voller Mordgelüste malen.
Dann dringen seltsame Geräusche durch die Pyramide
der Pharao folgt resolut Beschwörern durch den Sand,
er kennt für die Vergeltung nicht Pardon und Unterschiede
und packt oft unbarmherzig zu mit seiner bleichen Hand.
Ein stummer Schrei erfüllt die klaustrophobisch engen Gänge,
bevor er die Getriebenen mit in das Jenseits zieht,
er schleift sie über dunklen Grund im nächtlichen Gedränge
und niemand weiß, was vor Gericht im Totenreich geschieht.

Geändert von TravisBeamer (18.04.2026 um 18:53 Uhr)
TravisBeamer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2026, 07:33   #2
männlich TravisBeamer
 
Benutzerbild von TravisBeamer
 
Dabei seit: 10/2022
Beiträge: 1.114

hab es nochmal leicht geändert.

Das Auge des Osiris ist geschärft und lugt in Wände
der Pyramiden und bewacht die schweren Wüstenrouten
es leuchten Sterne leise im unendlichen Gelände
der Mond scheint in der ganzen Fülle langsam zu verbluten.
In einem Sarkophag liegt still seit ellenlangen Zeiten
ein Körper gründlich konserviert für seine letzte Reise,
um ihm im Jenseits Ewigkeit des Lebens zu bereiten
ihn durch die Zwischenwelt zu führen auf antike Weise.
In einer Pyramidenkammer zwischen Spinnenleichen
und kaltem Sand befinden sich im Arm der engen Decke
die lange schon geschriebenen und längst vergilbten Seiten
des Zauberbuchs der Unterwelt. Die Nacht umsäumt die Ecke.
Beschwört man die Magie herauf auf Grund von lautem Lesen
des Zauberspruchs auf Pergament aus jenem Buch der Toten,
erwacht der König so dereinst und wird zum Geisterwesen,
das ob des Störens Rache hegt. Der Tod spielt schwarze Noten.
Dann dringen seltsame Geräusche durch die Pyramide
der Pharao folgt resolut Beschwörern durch die Schächte
er kennt für die Vergeltung nicht Pardon und Unterschiede
man ist dem Untergang geweiht aufgrund der finstren Mächte.
Ein stummer Schrei erfüllt die klaustrophobisch engen Gänge,
bevor er die Getriebenen mit in das Jenseits zieht,
er färbt den Staub in dunkles Rot im Rausch vom Blutgemenge
und niemand weiß, was vor Gericht im Totenreich geschieht.

Geändert von TravisBeamer (19.04.2026 um 10:42 Uhr)
TravisBeamer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2026, 07:06   #3
männlich TravisBeamer
 
Benutzerbild von TravisBeamer
 
Dabei seit: 10/2022
Beiträge: 1.114

hab es nochmal etwas geändert


Das Auge des Osiris ist geschärft und lugt in Wände
der Pyramiden und bewacht die schweren Wüstenrouten
es leuchten Sterne leise im unendlichen Gelände
der Mond scheint in der ganzen Fülle langsam zu verbluten.
In einen Sarkophag gehüllt liegt still seit langen Zeiten
ein Körper gründlich konserviert für seine letzte Reise,
um ihm im Jenseits Ewigkeit des Lebens zu bereiten
ihn durch die Zwischenwelt zu führen auf antike Weise.
In einer Pyramidenkammer zwischen Spinnenleichen
und kaltem Sand befinden sich im Arm der engen Decke
die lange schon geschriebenen und längst vergilbten Seiten
des Zauberbuchs der Unterwelt. Die Nacht umsäumt die Ecke.
Entfesselt man Magie im Pergament durch lautes Lesen
der Formel für die Auferstehung aus dem Buch der Toten,
erwacht der König so dereinst und wird zum Geisterwesen,
das ob des Störens Rache hegt. Der Tod spielt schwarze Noten.
Der Pharao entsteigt sodann dem Sarkophag der Baute,
wie telepathisch wittert er den Atem der Beschwörer,
es dringen durch die Pyramide seltsam schrille Laute,
im Bann der finstren Mächte wird er fluchbelegt zum Mörder.
Ein stummer Schrei erfüllt die klaustrophobisch engen Gänge,
bevor er die Getriebenen mit in das Jenseits zieht,
er färbt den Staub in dunkles Rot im Rausch vom Blutgemenge
und niemand weiß, was vor Gericht im Totenreich geschieht.

Geändert von TravisBeamer (21.04.2026 um 11:24 Uhr)
TravisBeamer ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen für Die Mumie

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche



Sämtliche Gedichte, Geschichten und alle sonstigen Artikel unterliegen dem deutschen Urheberrecht.
Das von den Autoren konkludent eingeräumte Recht zur Veröffentlichung ist Poetry.de vorbehalten.
Veröffentlichungen jedweder Art bedürfen stets einer Genehmigung durch die jeweiligen Autoren.

1998 © poetry.de