![]() |
|
|
|||||||
| Humorvolles und Verborgenes Humorvolle oder rätselhafte Gedichte zum Schmunzeln oder Grübeln. |
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
|
|
#1 |
|
Wer nie in der Jugend
über die Stränge geschlagen, sich immer nur artig und brav hat betragen, nie nach sündigem Verlangen gestrebt, dem nie vor Liebe die Brust hat gebebt, nur das Erlaubte immer getan, gelebt nur nach einem emsigen Plan, der immer von Ergeiz und Pflicht war besessen, dem sag ich: er habe zu leben vergessen! |
|
|
|
|
|
|
#2 |
|
Forumsleitung
|
Stimmt. Wäre aber mit weniger Punkten angekommen. Niemand lässt sich gerne anschreien.
|
|
|
|
|
|
#3 |
|
Stimme dem voll zu. Ein schönes Gedicht. Danke.
Servus Roland |
|
|
|
|
|
|
#4 |
|
Danke, Roland, für Dein Feedback. LG in Deinen Abend, mausi
|
|
|
|
|
|
|
#5 |
|
Liebe Mausi,
das Gedicht und seine Aussage gefallen mir. Es gibt auch manche, die versuchen, lebenslang die Jugend nachzuholen. LG g |
|
|
|
|
|
|
#6 |
|
Dem alten Mann war warm im Zimmer,
er nickte lesend manchmal ein. Ein Ventilator ließ ihn immer mal wieder etwas wacher sein. Dann schlief er endlich fest für lange und wachte erst am Abend auf. Doch nun schien irgendwas im Gange, er hörte Sturm und sah hinauf zum Himmel, wo er ein Gewitter zu sehen meinte, doch da war nichts als ein rosa Zirrusgitter im letzten Blau, sonst alles klar. Der Sturm war immer noch zu hören und drang selbst in sein Zimmer ein. Er hüstelte: „Ich könnte schwören, es muss der Ventilator sein“… Beitrag editieren |
|
|
|
|
|
|
#7 |
|
Danke für Deine Worte, gummibaum. LG mausi
|
|
|
|
|
|
|
#8 | |
|
abgemeldet
|
Zitat:
Adam Smith |
|
|
|
|
|
|
#9 |
|
Hallo mausi,
dann hab ich auf jeden Fall gelebt!!! Die 90'er waren meine tollen Jahre. Hab da nichts anbrennen lassen. Ist mal wieder einen Erinnerungsschwelg wert. Danke. Grüße, Candlebee |
|
|
|
|
|
|
#10 |
|
nö nich, oder? https://gutezitate.com/zitat/157612
Oskar Blumenthal „Wer nie in der Jugend Gewitterdrang über jedes trennende Gitter sprang, wer nie in sünd'gem Verlangen gebebt hat und immer nur nach Erlaubtem gestrebt hat, dem schmücke das Wams mit Orden und Tressen, doch sag ihm, er habe zu leben vergessen.“ ―Oskar Blumenthal Loits, so geht's nicht. punkt. lg W. |
|
|
|
|
|
|
#11 |
|
Hi Walther
mich würde da interessieren, ab wann ist etwas Plagiativ oder Angelehnt? Ich frage, weil mein eigener Text "Der Hai" sich an Rilkes "der Panther" anlehnt und bis auf das Tier im "Dinggedicht" sehr ähnlich, um nicht zu sagen, identisch aufgebaut ist. Würdest du mir raten meinen Text lieber löschen zu lassen? Bei dem obigen Text erkenne ich die Parallelen zum Original, wenn ich dein Zitat lese. Das Original kannte ich nicht, da ich unbelesen bin. Lg Mono |
|
|
|
|
|
|
#12 |
|
Forumsleitung
|
Damit hast du deine Frage an Walther selbst beantwortet.
|
|
|
|
|
|
#13 | |
|
Zitat:
es geht um zwei themen: erstens um urheberrecht. zweitens um den versuch, sich mit fremden federn zu schmücken. beides ist nicht in ordnung. ersteres lässt sich sehr leicht auflösen. man schreibt einfach "(frei) nach Rainer Maria Rilke oder Oskar Blumenthal". schon hat man den eigentlichen autor korrekt ins boot geholt. zweiteres ist eine echte unart. gute lyrik ist viel schwerer als gedacht wird. es bedarf harten trainings und fleißigen lesens. ein kongenialer sparringspartner hilt sehr. und braucht zeit. manche brauchen richtig viel zeit, damit's was wird mit ihnen, und eine menge lernen es nie. Mausis versuche - ich habe ca. ein dutzend gelesen - sind erstens kitschig und zweitens metrisch und sprachlich nicht besonders gut. da kann man dann vielleicht doch auf unegale gedanken kommen, wenn es nicht so recht klappen will. lg W. Geändert von Walther (18.07.2025 um 18:30 Uhr) |
||
|
|
|
![]() |
| Lesezeichen für Wer nie.............. |
| Stichworte |
| brav, leben, stränge |
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
|
|