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| Fantasy, Magie und Religion Gedichte über Religion, Mythologie, Magie, Zauber und Fantasy. |
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#1 |
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Der Mond leuchtet blutrot aufs Moor in der Wildnis,
das blubbernd und gurgelnd die Gräser zersetzt, der Nebel am Erdboden stiftet ein Bildnis, das heimliche Kräfte mit Schönheit vernetzt. Ein Trupp ging dereinst durch die feuchten Gefilde, vor einigen Jahren im kühlen April, der modrige Grund führte Böses im Schilde ließ Menschen versacken, endgültig und still. Sie zahlten die Sehnsucht nach Freiheit gebührend der flusstiefe Schlamm wurde zu ihrem Grab, doch heut strahlt der Mond ganz okkult und verführend hinab in von Torfmoosen wimmelnden Sarg. Die Reste der Leichen erfüllt plötzlich Leben, die Augen der Totenschar gehen jetzt auf, beginnen entstellt sich vom Grund zu erheben und schauen entfesselt zum Himmel hinauf. Sie haben den Auftrag ins Dorf schnell zu wanken und Leute von dort zu entführen durchs Tor, zu lenken mit Kraft ihrer schwarzen Gedanken, um Nahrung zu bringen dem gierigen Moor. Solange die Wolken den Mond nicht verhüllen und er noch in rot in das Erdenreich blinkt, sind Leichen den Auftrag des Moors am Erfüllen, hypnotisch von dunklen Magien gelinkt. So schicken sie Manchen in Richtung des Schlammes noch ehe der Tag diese Nacht frisch verdrängt, die Menschen verrückt in die Rolle des Lammes, dem Moor in der Nacht zur Zersetzung geschenkt. |
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