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| Humorvolles und Verborgenes Humorvolle oder rätselhafte Gedichte zum Schmunzeln oder Grübeln. |
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#1 |
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Forumsleitung
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Die Hennen mochten Harald nicht
und gackerten ihn aus. Als Hahn war er bereit zur Pflicht, doch aus dem Spiel längst raus. Sie liebten nämlich Fritzchen sehr, den jungen Hagestolz, der gab an Auftritt so viel her, dass Herz und Wille schmolz. Drum rupften sie den Harald nackt, der in den Stall entfloh, nur eine Feder, stark zerhackt, bog sich an seinem Po. Da packte Harald wilder Zorn, er stürmte ins Gepick und krallte Fritz an Kamm und Dorn und biss ihm ins Genick. Der Gegner, bleibt er unerkannt, zwingt Leben in die Not: Das Fritzchen, völlig übermannt, war auf der Stelle tot. Jetzt schweigen alle Hennen still, denn Harald ist der Herr, und jede ist ihm gern zu will, denn er nützt nackt auch sehr. 31.07.2025 |
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#2 |
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Ein schönes Gedicht, ich musste an einigen Stellen ziemlich grinsen.
Die Worte und Bilder finde ich sehr keck und passend gewählt, besonders gleich den Einstieg Die Hennen mochten Harald nicht und gackerten ihn aus und nur eine Feder, stark zerhackt, bog sich an seinen Po. finde ich gut! Ich bin mir nur in der vorletzten Strophe bei Der Gegner, bleibt er unerkannt, zwingt Leben in die Not: nicht ganz im Klaren um die Formulierung. Geht es einfach darum, dass Harald für Fritzchen unerkannt blieb? Es klingt für mich im ersten Moment so, als ginge die Wirkung vom unerkannt bleiben aus, das lässt sich für mich nicht recht einordnen. Sonst hat dein Gedicht ja eine schöne soziologische Note ... So kann es laufen. Und zwar aus eben solchen Gründen. Viele Grüße Delf *31.07.2025, da ist dir wohl ein Tippfehler unterlaufen |
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#3 | |
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Forumsleitung
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Zitat:
der Gegner ist hier nicht ein Subjekt, sondern der Grund, weshalb die Hennen den armen Harald so schlecht behandeln: Er kann sich keinen Reim darauf machen. Zugegeben, das ist eine ziemlich starke Abstraktion. Oha, da war ich ausnahmsweise mal meiner Zeit voraus. Hab's korrigiert. Danke für dein Input. Ilka |
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#4 |
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Forumsleitung
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Hallo, Anaximandala,
ich habe mich doch nochmal über das Gedicht hergemacht und einige Stellen geändert, um die unklaren Formulierungen zu tilgen. Ich hoffe, dass jetzt keine Fragen mehr offen sind. Besten Gruß Ilka Überarbeitete Version: Machtwechsel Die Hennen mochten Harald nicht und gackerten ihn aus. Als Hahn war er bereit zur Pflicht, doch aus dem Spiel längst raus. Sie liebten nämlich Fritzchen sehr, den jungen Hagestolz, der gab an Auftritt so viel her, dass Herz und Wille schmolz. Drum rupften sie den Harald nackt, der in den Stall entfloh, nur eine Feder, stark zerhackt, bog sich an seinem Po. Da packte Harald wilder Zorn, er stürmte ins Gepick und krallte Fritz an Kamm und Dorn und biss ihm ins Genick. Das Fritzchen, völlig übermannt, geriet in große Not, den Gegner hatte er verkannt, jetzt war er mausetot. Die Gackerhennen schweigen still, denn Harald ist der Herr, und jede ist ihm gern zu will, denn er wiegt nackt auch schwer. 31.08.2025/03.08.2025 |
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#5 | |
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Zitat:
Das Bild gefällt mir nämlich gut, aber die überarbeitete Fassung ist schon eingängiger. Hab vielen Dank für deine Erklärung und die Mühe! Einen schönen Sonntag dir Delf |
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#6 |
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Dabei seit: 07/2015
Ort: Zwischen den Ostseewellen ertrunken
Alter: 43
Beiträge: 5.552
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Erinnert mich an die Hühner aus nem Fuchs Comic, die haben den Fuchs auch ständig maltretiert.
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