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| Fantasy, Magie und Religion Gedichte über Religion, Mythologie, Magie, Zauber und Fantasy. |
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#1 |
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Der Rausch der Träume ,
verborgen im Duft einer Blume, schleicht sanft in meinen Geist. Die geschmeidige Lust des Giftes verführt meinen Verstand. Mein Blut wird leichter, meine Seele wird leichter. Meine Herzschläge verstummen, während mein Körper sich von mir entfernt, wie ein gesunkenes Wrack langsam in die Tiefe sinkend. Ich erwache in einem Garten, noch bevor die Albträume erwachen. Der Wind vermischt sich mit der Stille, meine Stimme vermischt sich mit der Stille. Mein Leben ist das Wasserspiegelbild einer verlorenen Seele, Meine Einsamkeit vermischt sich mit dem Wasser. Mein Atem vermischt sich mit dem Atem des Gartens, Ich vermische mich mit dem Tod, der in den schmutzigen Schoß der Erde verrottet und darauf wartet, das Leben zu befruchten. Ich werde zur Wurzel, die den Felsen zersprengt, erreiche die Adern des Baumes, koste den Nektar seiner Rinde. In der Dunkelheit des Samens träume ich vom Licht, wähle das Grün des Blattes aus dem Farbspektrum. Und aus unendlichen Gefilden kommt das Licht hervor, durchdringt meine blinden Pupillen, erreicht die Tiefen meines Seins. Mein Zeugnis befreit sich von meinen Augen, mein Verstand befreit sich von meinem Zeugnis, die Reise befreit sich vom Weg. Die Wege hallen von Rot nach Blau, auf den Wegen endet die Trennung von Fern und Nah, auf den Wegen endet das Suchen von Vergangenheit und Zukunft nacheinander. Auf den Wegen ist die Zeit gefangen, wartet darauf, geschrieben zu werden. Die Wege! Sie werden immer unbestimmter. Und übrig bleibt die nackte Schönheit des Verstandes, der über die Existenz herrscht, In einem Rauschtraum In diesem einsamen Universum. |
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