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| Fantasy, Magie und Religion Gedichte über Religion, Mythologie, Magie, Zauber und Fantasy. |
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#1 |
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Der Kapitän an Deck lenkt die Fregatte durch die Meere,
die Wellen schäumen auf in dem erbarmungslosen Sturm, die Mannschaft der Piraten drückt die unsichtbare Schwere der Geisterkraft des Ozeans zu einem Inselturm. Es pfeift der Wind gebührend und er lässt die Segel toben, die Männer steigen müde ab auf nebelschweren Grund, der Mond hat sich schon lange hinter Wolkenwand geschoben, und auch die Sterne geben keine Funkellichter kund. Mit Rum und Schnaps betäuben sie nun alle ihre Sorgen und wanken durch das nasse Gras ins menschenleere Land, es wirkt im Regenkleid fast so, als gäb es keinen Morgen und trotzdem suchen sie nach Schutz mit ihrem Restverstand. Am Tor vom dunklen Turm versperren dichte Spinnenweben den Eingang zu den Treppen, die Piraten nutzen Stein und reißen manche Lücken in die Fäden, die dort schweben sie treten in den alten, längst verwaisten Bau hinein. Und oben im Gebäude an der kalten Feuerstelle, die wohl schon seit Dekaden nun von keinem mehr genutzt, entdeckt man eine Truhe in dem Eck vom Turmgefälle, von Madenrest und anderem Insektenstaub verschmutzt. Pulsierend knarzt der Deckel und es ächzen schwarze Raben ganz seltsame Gesänge durch das offene Gebälk, ekstatisch schielen Augen auf die bunt verzierten Farben von Gold und Diamanten, dort am Ende von der Welt. In dem Moment, als man das Gold, das in der Kiste nistet, mit seinen warmen Händen freudestrahlend dann berührt, wird man von dem geheimen Fluch der Insel überlistet und als entflammtes Feuerholz für diesen Turm verschürt. Geändert von TravisBeamer (17.07.2025 um 08:02 Uhr) |
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