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| Geschichten, Märchen und Legenden Geschichten aller Art, Märchen, Legenden, Dramen, Krimis, usw. |
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#1 |
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Leben mit einer Dachterrasse
Das Leben kann schon manchmal ganz verrückte Sachen für uns bereit halten, Sachen von denen ich nie zuvor im Leben zu Träumen wagte. Ich war seit zehn Jahren Bilanzbuchhalter bei der Firma -Lug und Trug -. Der Nama spielt jedoch keine Rolle. Mein Arbeitsplatz war in München Haching, wo ich jetzt gerade, nach langer Wartezeit, eine wunderschöne große vier Zimmerwohnung beziehen konnte und das Besondere an dieser Wohnung war, sie besaß eine Dachterrasse, die nur ich Benutzen durfte. Die Wohnung lag im sechsten Stock eines Mehrfamilien Hauses. Von der Dachterrasse, hatte man einen besonderen Ausblick über München. Jetzt, in der noch kalten Jahreszeit, freute ich mich aber schon auf den Frühling und auf die damit verbundenen wärmeren Tage. Ich hatte jetzt noch Zeit Pläne zu machen, nach vielen Überlegungen bestellte ich bei - amazon -, ein teures Teleobjektiv Fernglas, nebst Stativ, einen Chef-Drehsessel, einen kleinen Kühlschrank, einen elektro- Grill und eine bequeme Liege und eine kleine Drohne mit präzisions- Kamera. So die warmen Tage und Nächte können kommen. Zu meinen Kollegen hatte ich wenig Kontakt, ich lebe allein, meine letzte Freundin hat mich verlassen, weil ich zu eigenbrötlerisch war. Die Terrasse war jetzt eingerichtet, für das Objektiv hatte ich einen Wetterschutz gekauft, ebenso hatte ich den Kühlschrank geschützt. Den Kühlschrank hatte ich gut gefüllt, Getränke, Steaks, Bratwurst und Co lagen bereit, der Grill war geputzt, jetzt können die ersehnten Tage kommen. Und sie kamen. Schon der erste Abend brachte mein sonst so ruhiges Leben, total durcheinander. In ca hundert Meter Entfernung stand ein etwas niedriges Haus, alle Fenster waren erleuchtet, hinter einem der Fenster sah ich eine Gestalt, ich stellte das Objektiv etwas schärfer ein und sah, es war eine nackte Frau, die im Begriff war, ein Bad zu nehmen. Aufgeregt nahm ich die Drohne und die Fernbedienung in die Hand und ließ die Drohne langsam Starten. Vorsichtig dirigierte ich sie direkt vor das geöffnete Bade Zimmer Fenster und betätigte die Aufnahme Taste, dabei Zoomte ich so nah wie möglich. Über den kleinen Monitor an der Fernbedienung konnte ich sehen, wie die Dame aus der Wanne stieg und sich am ganzen Körper abtrocknete, danach nahm sie eine Creme und genoss sichtlich diese entspannte Atmosphäre. Ich holte die Drohne zurück, entnahm aufgeregt den Stick, ging damit ins Wohnzimmer, wo ich den Aufnahme Stick in mein TV einsetzte, um mich ganz dem Genuss der Betrachtung hinzugeben. Der teure Preis für das Objektiv hatte sich gelohnt. Ich sah den schönen Körper der nackten Frau dicht vor mir, sah sogar die kleine Rose, die sie sich auf ihrem rechten Schenkel hat Tätowieren lassen. Jetzt sah ich ihr Gesicht und erschrak, es war das Gesicht von der Frau meines Chefs, ihr Name war Gundula. Verwirrt betrachtete ich immer wieder die Bilder. Ich ging wieder nach Oben. Jetzt blickte ich noch einmal zum Haus und sah erst jetzt das Schild- H O T E L --! Immer wieder schaute ich hinüber, bis plötzlich eine zweite Gestalt ins Bild kam. Es war ein Mann. Wieder startete ich die Drohne, diesmal musste sie zum Schlafzimmer Fliegen, das war einfach, denn es war ein Doppelzimmer, und das Fenster lag gleich neben dem Bad, auch hier war der Einblick frei. Was ich auf dem Monitor sah, raubte mir fast den Verstand, das war Sex in höchster Vollendung. Ich holte wieder die Drohne zurück, sah mir alles im TV an, musste drei Whisky trinken, meine Hand zitterte dabei. Der Mann, der bei der Frau jetzt war, war der Schwager meines Chefs, der auch in der Firma arbeitete. Mein Gott, was ist das für ein “Sodom und Gomorra?” Immer wieder prüfte ich die Bilder. Dann kam mir eine Idee. Eines morgens fand mein Chef einen Brief im Postkasten, der direkt an ihn persönlich adressiert war, darin ein kurzes Schreiben und ein Bild. Er las: Wenn sie nicht wollen, das dieses Bild im Internet veröffentlicht wird, geben sie heute einen großen, farbigen Briefumschlag mit Hunderttausend Euro, als Fundsache, auf dem hiesigen Polizei Revier ab. Ich ging am Abend ins Polizei Revier, zeigte den Verlust von einen großen, farbigem Briefumschlag an, bekam nach Vorlage meines Ausweises den Umschlag ausgehändigt und erschien am nächsten Morgen wieder pünktlich an meinem Arbeitsplatz. Ja, ich war nicht dumm. Ich kündigte und reiste nach Teneriffa, dort bezog ich eine Finka am Fuße des Teide. Diese Finka besaß eine kleine Dach Terrasse… Wolken sind die zauberhaften Verstecke der Engel, wenn es regnet Weinen sie. Nach oben |
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