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| Liebe, Romantik und Leidenschaft Gedichte über Liebe, Herzschmerz, Sehnsucht und Leidenschaft. |
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#1 |
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Dabei seit: 10/2024
Ort: mittig und großstadtnah
Alter: 42
Beiträge: 268
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Scheinen wir auch kompatibel
klappts doch nur auf kurze Sicht Wär mein Dasein eine Zwiebel zähltest du zur Außenschicht Zukunftszeug werd ich verneinen Träumen habe ich verlernt Bringst mich wohl nicht mehr zum Weinen bist vom Kern zu weit entfernt Du bist wie Papiertapete die man auf die alte klebt Kruste meiner Herzpastete angebrannt und sinnverlebt Wie die Krone auf dem Haufen meiner Hoffnung, die verblich packe ich dich zu den andern "Schichtzulage" nenn ich dich |
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#2 |
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Das ist schön geschrieben, aber die zweite Strophe ist inhaltsgleich zur ersten und es bräuchte sie darum nicht. Beide sind aber gut geschrieben.
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#3 | |
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Forumsleitung
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Zitat:
@MiauKuh: Bist du dir ganz sicher? Sagt die "Tapetenschicht" nicht doch ein wenig mehr aus als die erste Strophe? Bei Strophe eins weiß der Leser nicht, warum das Lyrische Ich sein Gegenüber nicht tiefer, schon gar nicht bis zum Kern dringen lässt. Bei Strophe zwei wird der Grund klar: Es gab schon etliche Tapeten, und die haben möglicherweise das Lyrische Ich so enttäuscht, dass durch deren Schichten nichts mehr dringen kann. Auch hatte das Lyrische Ich sich wohl nicht entschließen können, diese Schichten abzutragen und eine "Osmose" zuzulassen, die bis zum Kern hätte vordringen können. Die alten "Tapeten" fungieren somit als Schutzwall. So gelungene Metaphern, die wirklich funzen, findet man selten. LG Ilka |
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#4 |
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Da hast du einen validen Punkt Ilka, deine Interpretation ist auch nachvollziehbar. Unter dem Aspekt ... sollte das natürlich stehenbleiben.
Was du ausführst, steckt angedeutet in der ersten Strophe: "Zukunftszeug werd ich verneinen Träumen habe ich verlernt" In jedem Fall ein schönes Gedicht und mit unüblichen Wörtern! Darum gefällt es mir gleich noch mehr. |
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#5 |
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Also für mich ist das eines deiner besten Gedichte bisher. Die Metaphern sind unheimlich kreativ gewählt und technisch stark umgesetzt worden. Sprachlich ist das auch erste Sahne.
Das wird n Favorit. Ich hab jetzt Lust auf nen Gyros mit Zwiebeln. Grüße |
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#6 |
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Dabei seit: 02/2021
Ort: mit beiden Beinen in den Wolken
Alter: 62
Beiträge: 2.176
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... nicht nur die Zeit erscheint schnelllebig, nun auch die Beziehungen. Doch da dein LI nicht rumheult und Schuld zuweist, sondern völlig wertfrei bleibt, gefällt es mir.
dT |
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#7 |
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Selbstbewusst und pointiert geschrieben, LadyAdunaic.
Da der vorletzte Vers nicht reimt, ginge auch: „wird mein Stolz dich simpler taufen“ Sehr gern gelesen. LG g |
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#8 | |
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Dabei seit: 10/2024
Ort: mittig und großstadtnah
Alter: 42
Beiträge: 268
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Zitat:
da liest man selbst und zig weitere Leute unzählige Male das Gedicht, und keinem, inkl. mir, fällt der Reimpatzer auf... Danke an dich! Und dein Vorschlag ist beeindruckend genial! Ein völlig verspätetes Danke an alle für euer Lob und eure Auseinandersetzung mit meinen Zeilen. Eigentlich ist es nicht meine Art, hier ein paar Worte ins Forum zu seiern und dann wieder schulterzuckend zu verschwinden. Doch genauso wie das Gedicht mal eben kurz in einer kleinen Schaffenskrise entstand, so wirbelte die Schaffenskrise danach weiter um mich rum. Aktuell denke ich, ich habe den Weg nach draußen gefunden, ein bisschen was ist am Entstehen, und die Lust, fremde Lyrik zu konsumieren, ist auch wieder da. @Hossa: Ich hoffe, es hat geschmeckt? |
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