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| Sonstiges und Experimentelles Andersartige, experimentelle Texte und sonstige Querschläger. |
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#1 |
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In jener dunklen Zeit
verlor die Sonne ihren Glanz und der Frühling ging klanglos mit seiner Pracht an der Welt vorbei. Lethargie zeichnete die Menschheit aus. An einem dieser verwüsteten Tage war der seltsame Mann mit dem langen Bart wieder auf dem Marktplatz. Er erhob seine Stimme: "... Wer Ohren hat, der höre das Wort des Geistes...!", rief er aus. Stille erfüllte den Markt, immer wenn der alte Mann sprach. In dieser Zeit das Humanscheusal war schon fertig mit dem ersten Schritt seiner Barbarei. Unheilvolle Flüstertöne, die wie Masken schleichen, Versuchten, die Menschheit in Dunkelheit zu stürzen. Wie Sand am Meer fielen ungezählte Seelen. Ein Meer der Vergänglichkeit überschwemmte die Erde. Der Tod schlich heimlich und kam wie ein Schatten, unerkannt.“ Und der Sänger der Wahrheit erhob sein Lied: „Diktatoren weben ihre Macht aus Blut, wo Menschlichkeit verblass, sie bauen Reiche auf den Trümmern der Seelen wie Sterne vor der Dämmerung.“ Da sprach der Weise: „Nicht ihr Wille, nicht ihre Stärke, sondern die blinde Stille, die trägen Herzen und die ewige Nacht im Geist des Volkes – sie nährten das Monster, sie ließen es wachsen." Und ich riss mein Kleid in tiefer Qual, als Kinder in Schatten tanzten, fern des Lebens, und mit müden Schritten den kalten Maschinen folgten, die wie stumme Richter in den Gassen warteten. Die Menschheit verzweifelt suchte nach dem Tod und rannten zu den Euthanasie-Automaten, die der Monstermann in Ecken wichtigster Straßen gestellt hatte. Dort standen immer die Roboter, die die Toten sofort entsorgten. Der Prophet erhob seine Stimme in jener finsteren Zeit: "Suche Gott, solange ER noch zu finden ist Frage dich: Welche ist deine Aufgabe hier?" Pflicht wurde der Giftcocktail: Der Geist erstickt, das Herz erstarrt. Menschen im Zombiemodus – das Werk des Humanscheusals! Wer ihn nicht einnahm, durfte nicht mehr kaufen und verkaufen, er wurde verfolgt, getötet, denn KI kontrollierte jetzt alles. Und ich, ich weinte sehr um die Toten, doch noch mehr weinte ich um die Lebendigen. Durch die Verschmelzung von biologischen Eigenschaften und genetisch verändertes Erbgut verschwand in den Menschen die Kreativität und die Fähigkeit zu denken. Sie befanden sich in Knechtschaft, ohne es zu merken. Und als ich die manipulierten Blumen und Gewächse der Felder sah und die entseelten Menschen und Tiere, weinte ich bitterlich um die Welt. In dieser neuen Weltordnung der Stakeholder praktizierten die Monsterärzte die Eugenik, dem Klimawandel zuliebe und um die Menschheit allmählich auszulöschen. Verblüfft, schrieb der Dichter: "Unsere Realität ist roh und fühllos,um sie mit Blumen schmücken zu können..." Viele Menschen fanden diese neue Weltordnung dennoch schön, denn sie wurden gezähmt mit Hypnopädie und mit neopawlowscher Konditionierung. Kryptowährung war das einzige Zahlungsmittel, so konnte das Humanreptil den Kontostand der Menschen besser kontrollieren. Die Weltwirtschaft war nun in Händen der technokratischen Elite! Der törichte Traum des Humanscheusals ward blutig wahr. Millionen Träume, zermalmt von der Illusion der Monsterzeit. "Erlöse uns!", schrie der Prophet oft zu Gott. Alles wurde durch Algorithmen geregelt. Nichts sollte der KI entgehen. Auf dieser Weise konnte die KI, Menschen besser steuern und sicher kontrollieren. Das Humanscheusal und seine Werke wollten größer als Gott und seine Schöpfung sein. Das Erbgut der Menschen war schließlich durch CrisprCas9 auf monströse und perfide Weise verändert. Und ich beugte mich vor dem Himmel mit zerrissenem, gebrochenem Herzen und ich weinte um die Toten, doch noch mehr weinte ich um die Übriggebliebenen. Und ich betete: Herr Jesus, steh auf, Herr! Erhebe deine Hand gegen die Monster. Vergiss nie das Karmesinrot, das an der Hand des Humanscheusals klebt; übe Vergeltung, Herr, gnadenlos. "Siehe, wer noch sehen kann, fühle, wer noch fühlen kann. Welche ist deine Aufgabe hier?", fragt der Prophet noch einmal. Autorin: ©Saliah Ylenia, April 2024 |
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| Lesezeichen für Überarbeitung: Und ich weinte um die Welt, 2030 |
| Stichworte |
| globalismus, gottistgroßer, hightech |
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