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| Lebensalltag, Natur und Universum Gedichte über den Lebensalltag, Universum, Pflanzen, Tiere und Jahreszeiten. |
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#1 |
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Don’t look back in Anger! (Oasis)
Du weißt, wie’s ist: Ja, nichts kann ewig währen. Du lehrst nicht mehr. Du lernst. Nämlich zu gehen. Es fällt dir schwer, den Abschied zu verstehen! Der Anfang trägt das in sich: Enden gebären. Gegeben ist dir alles – doch als Lehen: Geliehen, nicht verliehen, sind die Rollen. Gerade gingst du doch erst in die Vollen! Schon naht der Schluss, den wir in Spiegeln sehen. Jetzt stehst du hier – dein Leben ist mit dir – Und willst verwundert kurz noch Atem holen. Doch du bist heute vor der nächsten Tür Und schlüpfst durch sie hindurch auf leisen Sohlen. Was ist, was war, denn bloß der Grund dafür? Die Rückschau ist, was bleibt: Du gehst mit ihr. |
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#2 |
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ich kenne das genannte Lied ("natürlich"), was ja seinerseits mit seinem Titel ein bekanntes Theaterstück von John Osborne zitiert. Habe mir gerade noch mal die "Lyrics" von Oasis angeschaut und finde ehrlich gesagt zumindest keine unmittelbaren Anknüpfpunkte. Aber ich nehme auch mal an, Du wolltest weder eine Übersetzung noch eine "Nachdichtung" liefern, zumal die Gallaghers ja auch kein Sonett gesungen haben. (Laut Wikipedia besingen sie angeblich ein Beziehungsende, aus Deinen Versen klingt zum Teil eher ein "Lebensende" an)
S1V4 steht für mich metrisch quer bzw. ist um eine Silbe zu lang - konkret die viertletzte im Plural von "Enden". Bei Dir ist immer zu vermuten, dass dies keine zufällige Schwäche ist, sondern eine bewusste "Rumpelei", um eine besondere Betonung zu erzeugen - der Sinn erschließt sich mir aber nicht so ganz. (Sollte jedoch tatsächlich eine "glattere" Alternative wünschenswert sein, wäre mein Vorschlag zum Beispiel "Das Ende soll der Anfang schon gebären.") Viele Grüße und noch einen schönen Sonntag Epilog |
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#3 |
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Forumsleitung
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Der vierte Vers ist auch für mich nicht rund. Ein Anfang kann nur ein Ende haben, also warum sollte er viele Enden gebären? Außerdem ändert der Doppelpunkt nichts daran, dass es sich im zweiten Teil um einen Nebensatz handelt, in dem ein erweiterter Inifitiv mit "zu" stehen muss: Enden zu gebären. Die Überlänge stört mich allerdings nicht, denn der Rhythmus bleibt trotzdem gewahrt.
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