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| Lebensalltag, Natur und Universum Gedichte über den Lebensalltag, Universum, Pflanzen, Tiere und Jahreszeiten. |
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#1 |
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Die Grille geigt in hohen Gräsern
zum Lerchenlied den Kontrapunkt, wo, leicht geflügelt, zart und gläsern, ein Kerf das Haupt in Nektar tunkt. Ein sanfter Windhauch streift die Spelze vom Halm und führt sie tänzelnd fort. Am Saum des Baches wippt die Stelze, als treibe sie Gymnastiksport. Das Bächlein eilt, sich zwischen Stängeln von überfließend rotem Mohn und Hahnenfuß hindurchzuschlängeln. Der Bienenchor summt polyphon. "Warum so eilig, Bach?" fragt schüchtern beim Trinken wohl das scheue Reh. Aus Bächleins Murmeln klingt es nüchtern: "Das ist mir hier zu viel Klischee." |
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#2 |
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Hehe
![]() Das ist mal ein überraschender Schluss! LG DieSilbermöwe |
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#3 |
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Oh, Cornelius.
Ich hab den Eindruck, das ewig gleiche Schauspiel langweilt. Ich bin gern über die Wiese geschlendert. Weiß allerdinsg nicht, was ein Kerf ist. Könnte googeln, hab aber keine Lust. Grüße zu dir, Candlebee |
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#4 |
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Forumsleitung
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Nun, der Bach sollte sein Urteil überdenken. Von Klischees kann ich in dem Gedicht nichts entdecken. Ein Klischee wäre gewesen: "Die Biene labt sich am Blütennektar." Im Gedicht steht aber: "wo, leicht geflügelt, zart und gläsern, ein Kerf das Haupt in Nektar tunkt." Das ist kein Klischee, sondern eigene Sprache und fesselnder Stil, der begeistert.
LG Ilka |
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