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| Humorvolles und Verborgenes Humorvolle oder rätselhafte Gedichte zum Schmunzeln oder Grübeln. |
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#1 |
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Man glaubt es kaum, ganz ohne Hoffen
hab ich die Wunschfee angetroffen, ganz plötzlich ging sie neben her und fragte: "Hast du ein Begehr?" "Ach liebe Wunschfee", so mein Schrei, "gewähre mir der Wünsche drei, wie man das aus dem Märchen kennt und jeder sich dann glücklich nennt." "Nun gut," so sprach die edle Maid, "ich geb‘ dir zehn Sekunden Zeit um deine Wünsche mir zu nennen. Mach schnell, die Uhr beginnt zu rennen." "Nur zehn Sekunden, liebe Fee, was mach ich nur, o weh, o weh, mir fällt doch in so kurzer Zeit rein gar nichts ein was auch gescheit.“ "Tja," sprach darauf das edle Wesen, "das wär somit dein Wunsch gewesen. Rein gar nichts, nun das lässt sich machen." Und sie verschwand mit lautem Krachen. OldBazi |
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#2 |
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Das gefällt mir. Ist flott und originell gereimt und man hat das ganze Gedicht über ein Grinsen im Gesicht.
Freundliche Grüße, Travis Beamer |
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#3 |
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@TravisBeamer
Danke, freut mich, dass dir mein Gedicht gefällt. Freundliche Grüße, OldBazi |
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#4 |
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Hallo OldBazi,
köstlich! Man muss nicht in jedem Gedicht einen tieferen Sinn suchen, aber wer ein wenig innehält, könnte in deinem wahrscheinlich einen finden. Die Pointe ist natürlich ein Kracher und die Lunte hat genau die richtige Länge. Gruß Cornelius |
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#5 |
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@Cornelius
Auch dir ein Dankeschön dafür, dass dir das Gedicht gefällt und freundliche Grüße, OldBazi |
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#6 | |
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Forumsleitung
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Zitat:
Als Gleichnis hast du das gut rübergebracht, nur der letzte Vers mag mir nicht gefallen. Ein Krachen passt eher zu einer Hexe oder einem Riesen, aber nicht zu einem leichten Wesen wie einer Fee. Und da wäre noch das überflüssige Adjektiv "laut". Wenn es kracht, findet das immer laut statt. Die Eigenschaft "laut" ist dem Substantiv "Krachen" bereits immanent. Ein leises Krachen gibt es nicht, das wäre allenfalls ein Knacken. Statt des Krachens hätte man sich auf ein "lautes Lachen" verständigen können: Die Fee weiß um die Schwächen der Menschen, hat damit Schabernack getrieben und verschwindet amüsiert. Das wäre für dein Gedicht eine runde Sache. Nur mal als Gedankenanstoß. LG Ilka |
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#7 |
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@Ilka
Ich muss zugeben, dass ich gar nicht mehr weiß warum dieses Gedicht entstanden ist. Es ist jedenfalls ein sogenanntes "Bauchgedicht". Hier handelt es sich um Gedichte die spontan in mir hoch kommen und sehr schnell niedergeschrieben werden wollen. Mache ich das nicht, sind sie sofort wieder vergessen. Ich erhebe bei ihnen auch keinerlei Anspruch auf Sinnhaftigkeit oder Stimmigkeit, es reicht, wenn sie ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern. Klar auch, es gibt kein leises Krachen, dennoch gibt es auch hier Unterschiede. Ein Baum der umfällt macht weniger Krach als ein Blitz der einschlägt. Und ich finde doch, dass man das durchaus mit "lautem Krachen" oder "gewaltigem Krachen" einfließen lassen kann. Und warum sollte eine Fee, in einem sowieso nicht der Realität entsprechenden Gedicht, nicht auch mit lautem Krachen verschwinden können. Hier kann sie es einfach der Pointe wegen. Es ist eben alles eine Sache des Blickwinkels den der Poet zu seinem Werk hat. LG OldBazi |
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#8 |
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Hallo OldBazi,
liest sich schnurstracks hintereinander weg. Ich mag die lockere Art der Fee und das leicht Panische des Wünschenden. Ein herrliches Bild. Grüße zu dir, Candlebee |
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#9 |
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@Candlebee
Danke dafür, dass auch dir das Gedicht gefällt. Grüße auch zu dir, OldBazi. |
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