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| Philosophisches und Nachdenkliches Philosophische Gedichte und solche, die zum Nachdenken anregen sollen. |
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#1 |
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Zeit, ein Gift, das leise tropft,
ein Herz, das schlägt und dennoch stoppt. Sie zieht uns tief, sie hebt uns kaum, ein stiller Strick, ein leerer Traum. Im Schwarz verweilt sie, stumm und klar, sie war schon da, bevor es war. Und wenn sie geht, bleibt nichts zurück, nur Asche, Staub -- kein letztes Glück. |
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#2 |
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Hi,
ich finde, dieses Gedicht ist eins der Besten hier im Forum. Am Anfang höre ich die Zeit schreiten und gehen mit rhythmischen Klang von "tropft....schlägt...stoppt". Das wird auch durch die vielen Kommata erzeugt, die ein abgehacktes Sprechmuster fördern. Auch das Bild, dass die Zeit vor dem "Schwarz" da war, finde ich einfach nur super! Ein herzliches Dankeschön Rudi M(ente)R |
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#3 |
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Dabei seit: 02/2021
Ort: mit beiden Beinen in den Wolken
Alter: 62
Beiträge: 2.143
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... über die Zeit lässt sichs prima räsonieren.
Ich würde sie nicht als Gift bezeichnen, da erst sie meine Existenz zuließ. Deine Zeilen scheinen von einer schmerzhaften Sicht geprägt, könnte Liebeskummer aber auch Lebensunlust ausdrücken. wsT dT |
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#4 |
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Vielen dank für die beiden netten Kommentare,
Für mich ist Zeit wie ein Gift, da Wunden nicht wirklich verheilen. Ich finde Wunden sind vergleichbar mit einem heruntergefallenem Glas. Man kann es reparieren, dennoch wird es nie wieder sein wie es war und die Zeit lässt diese nie wieder in Vergessenheit geraten (deswegen Gift) Nochmals herzliches Dankeschön für die beiden Kommentare, ich hoffe in kürze wieder Gedichte zuschreiben. |
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| Lesezeichen für Die Schattenseite der Zeit |
| Stichworte |
| schatten, verweilen, zeit |
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