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| Zeitgeschehen und Gesellschaft Gedichte über aktuelle Ereignisse und über die Menschen dieser Welt. |
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#1 |
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In meiner kleinen Welt gefangen
kann ich nur durch die Stäbe sehn und um die Welt da draußen bangen in der die Mächtigen hinlangen denn keiner weist sie in die Schranken wie weit sind sie bereit zu gehn Am Ende bis in meine Welt wo Gitterstäbe mich nicht schützen sie rauben, was ihnen gefällt zu Machthunger sich Gier gesellt weil niemand sich entgegenstellt allein mein Bangen wird nichts nützen Das Frei sein liegt mir doch im Blut wer sagt, dass ich gefangen bin mein Kämpferherz, das schürt die Glut und in mir drin, da kocht die Wut Veränderung braucht Tatkraft, Mut mein Handeln liegt mir nun im Sinn Geändert von Silver (10.01.2026 um 16:02 Uhr) |
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#2 |
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Hey, liebe Silver
Ich frage das mit aller Sympathie und mit Respekt, aber worin genau besteht dieser erste Schritt? Neugierig by nature, H. |
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#3 |
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Forumsleitung
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Liebe Silver,
von anderen deiner Gedichte weiß ich, dass du mit Ausdruck und Inhalten besser umgehen kannst. Dieses Gedicht hier holpert nicht nur gewaltig, und das leider bei wenig poetischen Wörtern, sondern es ist auch nicht konsistent. Um nur einige Beispiele zu nennen: "um das Umfeld" klingt wegen des doppelten "um" nicht schön, sondern stört den Lesefluss. Die Wörter "zulegen" und "zustehen" laufen den Jamben zuwider, da bei ihnen die Betonung auf der ersten Silbe (den Vorsilben) liegt. Verwundert fragt sich der Leser auch, weshalb das Lyrische Ich nicht in seiner Situation alleine bleibt, sondern am Ende ein Lyrisches Du angesprochen wird, das mit allen übrigen Strophen nichts zu tun hat, weder als freier Helfer von außen, noch als Mitgefangener. Der gesamte Text liest sich wie eine wenig durchdachte und zu schnell umgesetzte Idee. Ich würde sie als Blaupause nehmen und nochmal überarbeiten. Hier böte sich an, es in Gegensatz zu Rilkes "Panther" zu setzen (egal, ob es sich um einen Menschen oder ein Raubtier handelt, das muss nicht klar gesagt werden). Während bei Rilke der Rest an Willen nicht mehr ausreicht, um gegen die Resignation gegenüber der Gefangenschaft anzukommen, könnte dein Lyrisches Ich die Gitterstäbe in einem enormen Willensakt brechen - und zwar aus eigener Kraft, also ohne ein Lyrisches Du. Oder man könnte auf die Geisteskraft abstellen, die trotz der Gefangenschaft ungebrochen bleibt. Nur mal so als weitere Ideen. LG Ilka |
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#4 |
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Danke SchwarzerHund und Ilka-Maria,
der erste Schritt zur Veränderung ist immer der Schwerste. Auszubrechen aus dem Gewohnten, der vermeintlichen Gefangenschaft. Das Lyrische Ich ist in sich selbst, seinem Denken, gefangen. Das gilt es zu erkennen und sich dann gegen die Verhältnisse aufzulehnen und Gleichgesinnte zu suchen, um den Mächtigen Paroli zu bieten. Danke Ilka-Maria für die Kritik. Ich habe überarbeitet und hoffe, dass es jetzt schlüssiger und flüssiger ist. Mir reicht es nicht, dass die Willenskraft ungebrochen bleibt, sondern das Lyrische Ich sucht den Weg der Veränderung durch Taten. Es grüßt Silver |
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#5 |
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Forumsleitung
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Bekommen wir die neue Fassung zu lesen?
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#6 |
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Da mir die Fassung inhaltlich immer noch zusagt, ich aber die Kritik verstehe und annehme, habe ich das Original an einigen Stellen überarbeitet.
Danke nochmals sagt Silver |
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#7 |
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Danke für die Einordnung, liebe Silver
Für einen schmerzhaften Moment hatte ich den Eindruck, es könne die absolut bizarre Idee dahinter stehen, dass dieses Gedicht in diesem Forum irgendetwas bewirken könnte. Jetzt bin ich beruhigt. Schönes Weekend, H. |
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#8 |
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Der erste Schritt ist getan.
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| Lesezeichen für Der erste Schritt |
| Stichworte |
| freiheit, mut, tatkraft |
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