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| Zeitgeschehen und Gesellschaft Gedichte über aktuelle Ereignisse und über die Menschen dieser Welt. |
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#1 |
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Nur in wenigen Regionen
ist unser Land noch sehr gepflegt, denn vielerorts oft Ferkel wohnen, die derart Sauberkeit erregt. Sie lassen ihren Müll gern liegen, wo er grad aus den Händen fällt. Man sieht ihn durch die Straßen fliegen, das Saubermachen kostet Geld. Zum Gassi geht es auf die Wiesen, wo einst als Kinder wir getollt. So angepisst kaum Blümchen sprießen, der Fußball durch die Häufchen rollt. Den Ascher achtlos auszukippen, in Wald und Flur, ist streng verboten. Die Kippen glühend wegzustippen, einfach so, was für Idioten. Die Blase voll mit Bier gefüllt, da wird vom Trinker ungeniert, bevor sein Dödel hart anschwillt, an Häuserwände uriniert. Auch Liebespaare sind nicht ohne, nach heißen Sex unter den Linden, bleiben liegen die Kondome, Tampons und die versifften Binden. Zum Schluss ein Wort zu dem Gekritzel, gesprayt im Taschenlampenlicht. Für junge „Writer“ Nervenkitzel, doch jeder denkt, die sind nicht dicht. So türmt sich achtlos allerorten viel Dreck, der bis zum Himmel stinkt, und tatenlos, mit schönen Worten, die Welt schon bald darin versinkt. |
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#2 | |
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Forumsleitung
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Zitat:
Ich beobachte das auch und immer wieder, sobald ich mich in die "Wildnis" unserer "Zivilisation" begebe. Das Vermüllen allerorten war noch nie so dramatisch wie heute. Meine Eltern hätten mir eins auf die Löffel gegeben, hätte ich eine leere Bonbon-Tüte aus meinen Händen fallen lassen. Und meinen Sohn habe ich dazu erzogen, seinen Abfall gefälligst dorthin zu entsorgen, wo er hingehört, nämlich in eine Mülltonne. Offensichtlich fühlen sich manche Menschen in versifften Straßen heutzutage heimeliger. |
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