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| Zeitgeschehen und Gesellschaft Gedichte über aktuelle Ereignisse und über die Menschen dieser Welt. |
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#1 |
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Eines vorweg, nur zur Erklärung,
die AfD missbraucht die Gärung, um Angst in unser Herz zu treiben. Hört auf damit und lasst es bleiben! Was Toleranz so sehr erschwert, ist, wenn's in der Gesellschaft gärt. Und AfDler nutzen das, arglistig schüren sie den Hass. Rechte Parol'n sind populär, sie wirken schnell. Es ist nicht schwer den Groll im Menschen aufzuwallen, Orientierungslosen zu gefallen. Die AfD will fermentieren, es wird nun Zeit, das zu kapieren. Sie nehmen uns die letzte Luft, was bleibt ist ein leere Kluft. Es hilft nur eine klare Haltung, gegen die Brandstifter der Spaltung. |
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#2 |
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Sehr richtig!
Es gibt nichts hinzuzufügen, alles gesagt! Grüße Klimi |
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#3 |
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Hallo BilWu,
es ist also bei euch in Deutschland alles in Ordnung nur die AFD ist das Problem. Aus wir schaffen das, ist wir haben es geschafft geworden. Die gesellschaftliche Unzufriedenheit „fermentiert“ nicht, sondern existiert real. Das Gedicht deutet an, dass negative Emotionen von einer bestimmten politischen Kraft erzeugt werden. Argument: Die Probleme waren vorher da; Parteien greifen sie nur auf, statt sie zu erschaffen. Das Gedicht unterstellt, rechte Parolen seien „einfach“ und dienten nur dazu, Hass zu schüren. Gegenargument: Auch komplexe oder unbequeme Kritik kann berechtigt sein, selbst wenn sie pointiert oder populistisch formuliert wird. Nicht jede vereinfachte Botschaft muss manipulierend sein. Das Gedicht spricht davon, dass „die letzte Luft genommen“ werde und eine „leere Kluft“ bleibe. Überzeichnung: Diese Dramatik überzeichnet politische Auseinandersetzung, trägt selbst zur emotionalen Polarisierung bei. Man könnte sagen, dass politische Konkurrenz normal ist und nicht automatisch als existenzielle Bedrohung dargestellt werden sollte. Spaltung: Eine absolut gesetzte Haltung kann selbst ausschließend wirken und den Dialog erschweren. Gerade in pluralistischen Gesellschaften sei Dialog – auch mit unbequemen Positionen – wichtiger als moralische Einteilung. „Brandstifter“: Moralische Etiketten ersetzen oft Argumente. Inhaltliche Auseinandersetzung mit Programmen und Positionen ist konstruktiver als pauschale moralische Charakterisierungen. Unterstellung: „arglistig schüren sie den Hass“. Man kann politische Wirkung kritisieren, aber nicht automatisch auf böse Absicht schließen. Spaltung entsteht nicht nur durch eine politische Richtung, sondern durch viele Akteure – Medien, Parteien, gesellschaftliche Gruppen. Die Verantwortung ist komplexer, als das Gedicht suggeriert. Lg RolandK |
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#4 |
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Forumsleitung
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Bisher habe ich nur von krankenhausreif geprügelten AfD-Politikern gehört und von solchen, deren Autos angezündet wurden. Die eigentlichen "Brandstifter" sitzen seit Jahrzehnten auf den Regierungsbänken und haben uns den heutigen Zustand einzubrocken begonnen, als es die AfD noch gar nicht gab (gegründet 2013). Man sollte also Ursache und Wirkung nicht umkehren.
Den Mythos der "gespaltenen Gesellschaft" sollte man sich nicht einreden lassen. Die etablierten Parteien, die Nachkriegsdeutschland bis heute regieren, wollen mittlerweile nicht mehr polarisieren, sondern allesamt die "Mitte" repräsentieren, was immer das sein mag. Das nennt man "einebnen", so dass mittlerweile völlig egal ist, ob und wen man wählt. Die Mehrheit der Deutschen will nachweisbar schon seit langem eine konservative Regierung haben, aber was immer der Wähler ankreuzt, er bekommt eine linke Politik der Minderheit aufgedrückt, die Deutschland putzmunter weiter in den Ruin treibt. Was bleibt also anderes übrig, als entweder gar nicht mehr wählen zu gehen oder der AfD eine Chance zu geben? Ja, doch ... man könnte sich dafür entscheiden, auszuwandern. Der Satiriker Pipspers hatte es schon vor vielen Jahren deutlich gesagt: In Deutschland wird der Zug, obwohl er erkennbar auf einen Berg zurast, nicht gestoppt, sondern man welchselt alle vier Jahre den Zugführer aus und drückt weiter auf die Tube ... bis zum Punkt "of no return". Warum kommt nicht mal jemand auf die Idee, einen kritischen Text über die verbohrten und marktschreierichen Forderungen einer Reichineck rauszulassen, die dermaßen ignorant gegenüber der Geschichte ist, dass sie immer noch meint, wir müssten ein kommunistisches System einführen? Natürlich hat sie eine Antwort darauf, dass die sozialistisch-kommunistischen Systeme den Bach runtergingen: Man habe ihre Ideologien eben nicht richtig umgesetzt, aber sie wisse, wie es perfekt gelingen kann. Tja, wie heißt es so schön: "Wir müssen das für die Menschen einordnen." Oder: "Wir müssen das den Menschen besser erklären." Für wie blöd halten uns solche arroganten Politiker eigentlich? Man könnte auch mal einen Text darüber schreiben, dass die Antifa von unserer Bundesregierung mitfinanziert wird (wie auch viele NGOs) - aus unseren Steuergeldern. Oder auch darüber, wie sich unsere Politiker schamlos zusätzliche Pfründen aus dem Steuertopf gewähren. In Deutschland ist es extrem teuer geworden, sich den Ruf eines moralischen Menschen zu erkaufen. Man könnte es auch mal billiger versuchen, indem man weniger Moralspektakel betreibt, sondern verantwortungsbewusst im Sinne des Eids handelt, Deutschland vor Schaden zu bewahren. Was nützt es diesem Staat auf Dauer, die ganze Welt retten zu wollen, wenn er sich dabei selber abwirtschaftet und die eigene Bevölkerung zu Bettlern macht? Vor Jahren warf mir mal ein Bekannter vor: "Wenn du nicht wählen gehst, darfst du auch nicht über die Politik meckern." Ein oft gehörter und deshalb hirnlos nachgeplapperter Satz. "Doch", erwidere ich dann. "Ich darf meckern, denn dieses Recht hängt nicht davon ab, ob ich wähle oder nicht, sondern davon, dass ich in diesem Land Steuern und Sozialabgaben leiste - und nicht zu knapp. Ich bin nämlich der Arbeitgeber und unsere Politiker sind mein Personal, nicht umgekehrt, und dabei ist es völlig wurst, wer sie gewählt hat." Dafür scheint in Deutschland jegliches Bewusstsein zu fehlen. |
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| Lesezeichen für Arglist fermentiert Demokratie - AfD |
| Stichworte |
| afd, demokratie, fermentation |
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