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| Philosophisches und Nachdenkliches Philosophische Gedichte und solche, die zum Nachdenken anregen sollen. |
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#1 |
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Forumsleitung
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Milliardenschwer sind meine Konten,
ich zähle zu den Superreichen, doch stoße reihum an die Fronten, denn mir erscheint ein Fragezeichen: Was gilt es jetzt noch zu erreichen? Die Antwort ist: Unsterblich werden zu einer Gottheit mich erheben und frei von irdischen Beschwerden elysisch durch die Sphären schweben, statt dem Verfall entgegenleben. Dann wäre höchstes Glück gefunden. Was ist schon alles Geld auf Erden? Dafür hab ich mich nur geschunden, gesorgt für tumbe Erdlingsherden - jetzt giere ich, ein Gott zu werden. 30.09.2025 |
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#2 |
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Pyramiden fehlen noch, die euch zeigen,
wo mein göttergleicher Leib in abertausend Jahren,wenn auch nur als Mumie in den Staub alle Götzendiener zwingt,anzubeten Mammon und damit die Macht des Goldes, still zu seufzen: Ach,wir Armen! Verzeih, liebe Ilka, wenn ich in Versen zu sagen versuche, was ich nach dem Lesen Deines Gedichts empfunden habe. Randbemerkung: Wieviel Prozent Deiner Leser kennen den Begriff "Hoffart"? Diesmalsagst Du uns in Jamben, wo Bartel den Most holt. Brava! Heinz |
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#3 |
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Forumsleitung
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Vielleicht einige. Wir haben so schöne alte Wörter in deutscher Sprache, von denen leider immer mehr untergehen. Nichts gegen "Hybris" oder "Vermessenheit", aber mit mehr Kenntnis über alte Wörter wäre unser Wortschatz unendlich größer und böte viel mehr Möglichkeiten für Lyriker. Wer kennt z.B. noch "Orlog" (Krieg) oder "Metze" (Prostituierte)? Oder "griffelspitzig" und "trokieren"? "Agrumen/Agrumi"?
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#4 |
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Lb. Ilka-Maria,
wer über seinen Zustand intensiv nachdenkt, der wird immer unzufrieden sein, darüber minderwertig zu sein gegenüber etwas Wertigerem, Besserem und Mächtigerem, dem er untergeordnet, ausgeliefert und abhängig ist. Die endgültige Befriedigung kann nur erreicht werden, durch die Verschmelzung mit dem Allganzen (Gott), um so selbst Gott zu sein. (Eins in Allem, so wie Alles in Einem). LG Hans |
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