S.
https://youtu.be/fbx6mrlyVms
Anm.: Jahrhundertelang nutzte man Dolmen/Großsteingräber aus der Jungsteinzeit als Baumaterialien für Kirchen, Häuser und Straßen. Den Bauern waren sie beim Ackern schlicht im Wege, deshalb lösten sie sie auf. Noch im 17. Jahrhundert bestand auch im Schrifttum die verbreitete Ansicht, es handele sich hierbei um „Gräber für Riesen“, deshalb nannte man sie Hünengräber. Andere hielten sie für Opfertische und vorchristliche Kultanlagen. Erst im 19. Jahrhundert wurden die Dolmen gründlicher untersucht und geschützt. Ihre Wertschätzung verdanken wir auch den Künstlern, die sich für diese Gräber aus der Vorgeschichte interessierten und sie als Sinnbilder von Vergänglichkeit und Transzendenz, von Trauer und Hoffnung, von Rückbesinnung und Ehrerbietung malten.