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| Sonstiges und Small Talk Sonstige Themen, Foren-Spiele und Small Talk. |
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#1 | |
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Zitat:
Mobil sein, hat ein hohes Suchtpotential Ja, im weitesten Sinne hat alles Angenehme, bei dessen Entzug Leid zu erwarten ist, ein Suchtpotential, wobei Menschen mit hohem Konsumverhalten in diesem Sinne auch süchtig sind und unter Einschränkungen (Entzug) leiden. Besonders Autofahren verursacht große Gesellschaftliche Schäden. Für den Autoverkehr gibt es doch schon wachsend immer mehr Beschränkungen. In diesem Zusammenhang wäre es zu begrüßen wenn die teuren und umweltschädlichen (Range Rover usw.) stark eingeschränkt würden. Rauchen ist ein besonderes Suchtverhalten, das völlig unnötig ist, denn diese Sucht ist eine langfristige Modeerscheinung, Für Menschen die es nicht gewöhnt sind ist es unangenehm. Sie müssen sich erst daran gewöhnen (die Atemwege müssen sich erst daran gewöhnen). Zu Anfang wird geraucht wegen der Vorbilder und der lustigen Aktivität und auch weil es so erwachsen ist und auch weil Raucher ständig Zigaretten anbieten. Ein befreundetes Ehepaar ist Nichtraucher. Sie sparen jeden Monat wegen Nichtrauchen 500.- €, für das Geld fahren sie 5 - 6 mal im Jahr in Urlaub (gebucht über Reisebüros ginge das natürlich nicht). Im Winter waren sie für 3 Monate in Südostasien. Minderjährige Raucher sollten mit strengen Strafen verfolgt werden. Erst nach ausführlicher Aufklärung sollte ein Erwachsener entscheiden, ob er Raucher werden will. Es werden dann sicher sehr wenige sein, die sich dafür entscheiden, schon aus dem Grund nicht, weil sie dann das Ansehen eines Süchtigen genießen und von der Mehrheit gemieden werden. LG Hans |
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#2 |
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Forumsleitung
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Also, Hans, mit den Komma-Regeln und der Groß- und Kleinschreibung hast du es nicht sonderlich drauf. Sei's drum - zum Inhalt:
Dein Text vertritt ziemlich krude Ansichten. Um über Mobilität zu schreiben sollte man erst einmal definieren, was "Mobilität" ist. Der Mensch hat Beine und Füße, Mobilität beginnt also mit dem Laufen. In der frühen Menschheitsgeschichte war man zu Fuß unterwegs, sonst würden die Menschen sich noch heute dort verklumpt aufhalten, wo sie sich zum Menschen entwickelt hatten. Aber nein, sie sind mit den Tieren, ihrer Nahrungsquelle, mitgelaufen, und sie hatten den Drang, neue Lebensbereiche zu entdecken, vor allem, wenn die bisherigen keinen Unterhalt mehr boten. Bei der heutigen Auffassung von "Mobilität", also Mobilität mittels Technik wie Auto, Bahn, Schiff und Flugzeug (Pferde und Schlittenhunde lasse ich mal außen vor, denn sie fallen nicht unter Technik), aber auch Fahrrad, Roller u.a., spielt die Zeit eine Rolle: Man will schneller vorankommen, vor allem aber, Hindernisse leichter überwinden. Im Grunde ist es absurd: Der moderne Mensch wird älter als je zuvor, sieht die Zeit aber immer knapper werden und kämpft um jede Sekunde. Das lässt dein Gedicht außer acht. Etwas verstörend ist der abrupte Übergang zu den Rauchern, die mit Mobilität rein gar nichts zu tun haben. Die Forderung, man solle das Rauchen bei der Jugend sanktionieren, könnte nach Nancy Faeser klingen. Verbote verfangen aber nicht, das Gegenteil ist der Fall. Die Auswege lauten: Schlupflöscher, Gleichgesinnte und sich nicht erwischen lassen. Frage die Jugendlichen, die können dir sagen, wie das funktioniert. Das Wort "alternativlos" kennen sie nicht. |
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#3 |
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Lb. Ilka-Maria,
ein Leben ohne Mobilität ist heute kaum noch vorstellbar. Daneben sollte jedoch jedem bewusst sein dass ohne Bewegung (Gehen, Wandern) sich das Leben meist verkürzt. Genau so auch wegen Rauchen. Als Jugendlicher habe ich auch geraucht und dann wegen sportlichem Ehrgeiz aufgehört. LG Hans |
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#4 | |
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Forumsleitung
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Zitat:
Bequemlichkeit, die dazu führt, mit dem Auto kürzeste Strecken zu fahren, die man gut zu Fuß zurücklegen könnte, reichen als Beleg für eine Sucht nicht aus. Ich könnte dir als Gegenbeispiel von jungen Leuten in meiner direkten Nachbarschaft berichten, die statt der Treppe den Aufzug in die 1. Etage nehmen, obwohl er so lahm ist, dass ich zu Fuß locker schneller dort ankomme. Von einer Sucht zu sprechen scheint mir dennoch überzogen zu sein. Der Mensch ist von Natur aus bequem, denn er hat ein eingebautes Energiesparprogramm, sowohl für körperliche als auch für geistige Anstrengung. Die Kunst liegt darin, die Balance zu finden zwischen ausreichend Bewegung und Ruhephasen. Denn auch das andere Extrem, nämlich bis zur Erschöpfung Sport zu treiben, kann in eine Sucht ausarten und auf lange Sicht den Körper kaputtmachen. |
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| Lesezeichen für Autofahren macht süchtig |
| Stichworte |
| auto, entzug, menschen |
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