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Lebensalltag, Natur und Universum Gedichte über den Lebensalltag, Universum, Pflanzen, Tiere und Jahreszeiten.

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Alt 01.11.2024, 12:29   #1
männlich Micha Wolff
 
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Ort: Köln
Alter: 45
Beiträge: 21

Standard November

November

Rauer Wind blies dürre Bäume kahl,
Als die Zeit den Gold-Oktober stahl.
Kalte Friere jagte geradeaus
Und Nebelmond breitete sich aus.

Der elfte im Jahr wurde nun wahr.
Als die Blüte den Verfall gebar.
Novemberlieder erklangen fern
Und Trübheit im Feld ängstigte gern.

Es war ein Monat im Übergang,
Als Sommer starb und Winter erklang.
Wolken weinten den Regen in stumm.
Und manchmal flogen Schneeflocken rum.

By MW, 27.11.2015
Micha Wolff ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2024, 17:24   #2
männlich MonoTon
 
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Dabei seit: 04/2021
Beiträge: 1.223

Direkt nach "kalte friere" hattest du mich leider wieder verloren, ich erkenne das Bild nicht. Die ersten 2 Zeilen waren vom Grundton her ganz angenehm, aber danach wurde es, wie angesprochen, absurd...

Verfall gebären wirkt auf mich Paradox und klingt nach Todgeburt, für etwas das einfach nur an Altersschwäche bzw. Blattnekrose stirbt, weil sich die Nährstoffe wieder in die Hauptpflanze zurück ziehen.

Zitat:
Wolken weinten den Regen in stumm.
Der Kontext geht mir hier abhanden, da Regen aus meiner Erfahrung noch nie stumm war und auch nie sein wird. Regen ist Grundsätzlich laut prasselnd, oder zumindest leise nieselnd, aber nie stumm weinend.
Hat mich nicht so überzeugt. Wobei ich auch anmerken möchte, das mir die Reime nichts hergeben. Sie wirken leider etwas einfallslos.

Lg Mono
MonoTon ist offline   Mit Zitat antworten
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herbst, jahreszeiten, november

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