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| Lebensalltag, Natur und Universum Gedichte über den Lebensalltag, Universum, Pflanzen, Tiere und Jahreszeiten. |
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#1 |
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Bis ins Grab
Durch alle Tage folgt mir eine, Nacht die ich durchwandert hab. So manches das ich heut beweine, liegt schon lang in einem Grab. Die Toten sind noch nicht verschwunden. Klagend ruhn sie noch in mir. Sie sind mit mir noch fest verbunden. Manche vielleicht auch mit Dir. Gedanken reisen durch die Nächte, lasten schwer auf jedem Tag. Gefühle, die ich oft nicht möchte, sind dann eine arge Plag. Vergessen kann ich nicht das Gute, das ich jetzt schon nicht mehr hab. Es fließt und wirkt in meinem Blute, bis ich selbst auch lieg im Grab. |
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#2 |
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Forumsleitung
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Lieber Hans,
schwere Gedanken, die sich auf Dauer niemand schenken kann. Spätestens, wenn die Anzahl der Menschen, denen man am tiefsten verbunden war, spürbar geschrumpft ist, gibt es kein Ignorieren mehr. Allerdings hätte ich nicht unbedingt Goethe u.a. nachgeifert und so verbrauchte Reime wie "Tag/Plag" bemüht. Es gibt sicherlich einige andere Möglichkeiten, das gleiche auszudrücken, z.B.: Gedanken reisen durch die Nächte, lasten schwer auf jeder Stund. Gefühle, die ich oft nicht möchte, schinden mir die Seele wund. Und statt "im Grab liegen" könnte man auch mal "im Grab ruhen" oder "im Grab gebettet sein" verwenden, um einen Ausdruck nicht zu wiederholen. Irgend eine Variante wird sich schon in den Rhythmus fügen lassen. LG Ilka |
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#3 |
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Lb. Ilka-Maria,
leider fallen mir immer nur die verbrauchten Reime ein, so wie folgt. Träume sind oft dunkle Stollen, die uns in finstre Nächte treiben. Finsternis die wir nicht wollen, in der wir ewiglich verbleiben. LG Hans |
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