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| Düstere Welten und Abgründiges Gedichte über düstere Welten, dunkle und abgründige Gedanken. |
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#1 |
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Ich wünscht ich wär ein Stein
garstig bös und immer gemein keine Träne würde mich erweichen keine Bitte würde mich erreichen Ich wünscht ich wär ein Stein ohne Herz und ohne Gebein kein Mensch würde sich mit mir messen kein Tier würde mich mehr fressen Ich wünscht ich wär ein Stein weder Elend noch Armut wären mein keinen Hunger müsste ich ertragen kein Durst würde mich je plagen Ich wünscht ich wär ein Stein unedel und klein so will ich sein kein Schicksal würde mich berühren kein Glaube würde mich verführen Ich wünscht ich wär ein Stein gottlos und ganz allein für die Liebe wär ich viel zu alt für den Tod wär ich viel zu kalt Ich wünscht ich wär ein Stein |
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#2 |
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Hat Wucht.
Willkommen im Forum
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#3 |
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Ich freue mich auf die kommende Zeit und auf die ehrliche ungeschönten Meinungen meiner fleißigen Kollegen.
"Schreiben ist der Aderlass meiner Seele". Gruß und Dank Tanju |
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#4 |
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Hi und herzlich Willkommen im Forum.
Interessante Ansätze. Ich finde nur, dass die Attribute "bös und gemein" nicht wirklich was mit dem Steinsein zu tun hat. Die erste Strophe würde ich da glaub ich noch mal überprüfen. Grüße Hossa |
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#5 |
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Ich weiß ganz genau was du meinst, du siehst die Steine als sachlich neutral an, ohne Emotionen, daher auch ohne negative Eigenschaften.
Ich dagegen sehe...nein ich muss mich gerade als ich das schreiben will, mich selbst korrigieren, du hast mein Gedicht besser interpretiert als ich, der Schreiber...sehr gut. Ich hab einen Fehler gemacht einerseits will ich ein Stein sein, also etwas rein physikalisches, chemisches, ein ein Stück Felsen, ggf. ein mineralisches Ablagerung die durch die Gezeiten eine rundliche Form bekommen hat. Welche überall rum liegen und für alle "Lebenden" bedeutungslos ist und anderseits gebe ich aber in der nächsten Zeile an das ich...bös und gemein sein will, und das quasi ohne Eigenverschulden, denn ich wäre ja kein Mensch mehr. Ergo könnte ich alles machen was in den Bereich Unmenschlichkeit fällt. Eine Art Freibrief der Unmenschlichkeit. Ich wünscht ich wär ein Stein, weil mir das Mensch sein zu anstrengend, zu schmerzhaft erscheint...mein Gott man könnte aus den Gedicht ein Interpretation schreiben die länger wäre als das eigentliche Werk. (quasi Sekundärliteratur vom Besten) Du hast mir die Augen geöffnet, eigentlich müsste ich das Gedicht umschreiben, eigentlich, vielleicht später wenn es nicht mehr so warm im Zimmer ist...aber noch besser wäre wenn ich auf den "Ruinen" des alten Gedichts eine verbesserte, größere deutliche Version erschaffe... |
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