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| Düstere Welten und Abgründiges Gedichte über düstere Welten, dunkle und abgründige Gedanken. |
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#1 |
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Um mutig zu sein,
durchbrach ich den Rauch, der Träume verschlingt und Hoffnung wie Hauch; da fing‘s an zu schrei‘n: »Der König tritt ab; sein Knecht auch!« Um glücklich zu sein, braucht‘s Feuer und Rauch, der Schlösser verschlingt – und trifft mich sein Hauch, so singe ich fein: »Der König tritt ab; sein Knecht auch!« Um ehrlich zu sein, ist‘s Schall und ist‘s Rauch, was mir heut verschlingt den innersten Hauch, denn ich weiß allein: »Der König tritt ab; sein Knecht auch!« Um selig zu sein, muss ich all den Rauch vergessen, verschlingt er mich auch samt Hauch, wo leis ruft der Hain: »Der König tritt ab; sein Knecht auch!« Um ewig zu sein, vergeh‘ ich zu Rauch, der endlich verschlingt der Abgründe Hauch; drum meißelt‘s in Stein: »Der König tritt ab; sein Knecht auch!« Um König zu sein, fliehts Herz hin zum Rauch als Knecht und stimmt ein: »Der König tritt ab; sein Knecht auch!« |
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