Komm und schau
Ich sehe dich vor meinem inneren Auge, wir liegen da und schauen uns an. Ich versuche dich zu sehen und schaue und schaue doch sehe nur deine Augen. Ich sehe dich nicht, du zeigst dich mir nicht. Ich will dich sehen doch kann es nicht.
Ich schaue in deine Augen und sehe nichts. Du zeigst mir alles nur dich nicht. Siehst du mich? Oder siehst du in mir dich? Dein das du nicht zeigst, suchst du dich in meinen Augen? Ich möchte dich sehen und zeige mich, doch du suchst in mir, was du bist, im Moment, nicht Verbunden mit dir.
Ich spüre dich doch sehe nichts. Ich möchte dir zeigen was dort nicht zu sehen ist, doch weiss das es für dich sehr Schmerzhaft ist und lasse dich. Hoffend das du bald siehst, was in dir ist. Was dort schlummert, in dir, verletzt, beschützt und bekümmert. Ich möchte dorthin, es gießen, es zum wachsen und zum blühen bringen, doch du zeigst mir nur dein maskiertes Gesicht.
Ich schaue dir nach und sehe nichts. Ich kann es nicht, zu groß ist das eigene Misstrauen. Ich sehe mich und kann es nicht. Es bleibt die Hoffnung, dass der Samen wächst auch ohne mich. Ich liege da und schaue, doch auch deine Augen sind gegangen, was bleibt sind die Gedanken und der Traum.
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