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| Lebensalltag, Natur und Universum Gedichte über den Lebensalltag, Universum, Pflanzen, Tiere und Jahreszeiten. |
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#1 |
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Drei Meilen vor dem Tod.
Das Schiff kämpft schwer mit der tosenden See, Die Mannschaft erschöpft, sie kämpfen ums Leben, Das Heck tief im Wasser, dann geht der Bug in die Höh‘, Die Segel zerfetzt, durch das Schiff geht ein Beben. “Mann über Bord”! Ein schauriger Schrei, “Wo ist er”?, Schnell ist ein Leben vorbei. Das Ruder gebrochen, jetzt führerlos, vor ihnen die Riffe, Riesengroß. Wasserberge umhüllen das Schiff, das Meer, ohne Gnade, es wartet der Tod. Der “Stolz der Bretagne” endet am Riff, am Himmel leuchtet das Abendrot. |
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#2 | |
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Forumsleitung
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Zitat:
die Dramatik des Geschehens hält sich in Grenzen, so richtig ergreifend wirkt die Schilderung auf mich nicht. Mal sehen, wie andere User das beurteilen. In der oben zitierten Zeile handelt es sich um einen Singular (die Mannschft), deshalb müsste es heißen: "... sie kämpft ums Leben ..." Das Ende des Gedichts leuchtet mir nicht ein. Was hier leuchten soll, ist das Abendrot. Woher es bei einem heftigen Seesturm, der einen von schweren Wolken verhangenen Himmel und schlechte Sicht (hohe Wellen, starke Gischt) voraussetzt, kommen soll, erschließt sich mir nicht. Besten Gruß Ilka |
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#3 |
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Liebe Ilka,
es war ein langer Tag, das Unwetter ging vorbei und ein wundervolles Abendrot zog über den Himmel. "Die Mannschaft erschöpft, sie kämpfen ums Leben," hier hast Du natürlich Recht. Ja, die Dramatik kann man noch steigern, sollte aber nicht übertrieben wirken. Ich danke Dir für FDeine Worte, LG vom Günter |
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