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| Sonstiges Gedichte und Experimentelles Diverse Gedichte mit unklarem Thema sowie Experimentelles. |
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#1 |
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abgemeldet
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Auf langen, breiten Wegen geh ich gemächlich Schritt, und denke still im Herzen, was ist das für ein Segen: Ich bin noch gesund und fit. Zu beiden Seiten stehen geschmückte Gräber – ohne Zahl; die hier einst sind gegangen, sie ruhen still und sehen ein kühles, dunkles Jammertal. Mir ist, als hört ich leise, manch flüsternd Stimme rufen: Vergiss die Sorgen, deine Schmerzen, mach dich bereit zur Reise zu unbekannten letzten Stufen. Anmerkung des Autors: Da dieser Blog für jeden und jedes Gedicht zugänglich ist, hier wieder ein paar Zeilen für die "lieben Möchtegernexperten" auf diesem Portal. |
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#2 | |
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Liebe Mausi,
wahrscheinlich ist es anmaßend, mich hiervon Zitat:
Ich möchte mich mal nur auf folgenden Vers aus der ersten Strophe beschränken: "geh ich gemächlich Schritt" will bei mir unwillkürlich assoziieren, dass es sich hier um eine Pferdegangart handelt: Schritt, Trab und Galopp sind die bekanntesten Formen, es gibt auch noch Sonderfälle wie etwa den Passgang. Der Mensch dagegen "geht nicht Schritt", sondern allenfalls "gemächlichen Schritts" - und das ist das, nehme ich an, was Du hier sagen willst. Im ersten Augenblick hört sich das wie ein Genitiv an, doch irgendwie passt das ja nicht: Wessen geht der Mensch - des Schritts (Häh?). Es handelt sich hier um eine Ablativ-Form, von der behauptet wird, dass sie nur noch in lateinischen Texten existiere. Sie umschreibt, wodurch oder womit man etwas ausführt und ist im Deutschen nur auf sehr wenige Substantive anwendbar (gemessenen Schritts, frohen Gemüts u.Ä.). Aber das alles ist ja nicht verwunderlich, da die korrekte Anwendung auch von Genitiv, Dativ und Akkusativ immer mehr verloren geht - auch und gerade hier im Forum. Berechtigt wäre sicherlich der Einwand, dass durch Verwendung des Worts "Schritts" der reine Reim verloren ginge. Naja, da müsste man dann weiter unten kreativer werden - möglicherweiser in folgender Form: Auf langen, breiten Wegen geh ich gemessnen Schritts, und denke still im Herzen, was ist das für ein Segen: Ich bin noch fit - das ist kein Witz. Viele Grüße Epilog |
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#3 | |
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Forumsleitung
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Zitat:
Dabei kann sie mit Sprache nur auf unterstem Niveau umgehen. Sie kennt nicht einmal den Unterschied zwischen einem Blog und einem Forum und hält es offensichtlich auch nicht für angebracht, sich darüber schlau zu machen, ehe sie mit Begriffen, die sie nicht versteht, um sich wirft. Die Gedichte dieser Userin fallen vor allen durch ihren simplen, klischeehaften Wortgebrauch auf. Ein umfassender Wortschatz scheint demnach nicht zur Verfügung zu stehen. Natürlich dürfen verbrauchte Begriffe wie "Herz" und "Schmerz" nicht fehlen, und das "Jammertal" ist die Krönung der Banalität. Klar, alles ist schon einmal gesagt und geschrieben worden, die Frage ist nur: Wie und in welchen Metaphern? Poetische Bilder sind jedenfalls nicht das Ding in den eher langweiligen und ausgenudelten Texten dieser Userin, von metaphorischen Bildern ganz zu schweigen. Textlich und Stilistisch verharren sie eher auf dem Niveau eines Grundschülers. Da kann man nur empfehlen, Luthers Bibelübersetzung zu lesen. Dieser Mann hatte Phantasie und metaphorische Begabung, und viele damals im Deutschen nicht vorhandenen Begriffe verdanken wir den Neuschöpfungen, die er unserer Sprache eingliederte. Aber vorsicht! Auch hier hat sich vieles inzwischen ins Klischeehafte verbraucht, wie z.B. das berüchtigte "Jammertal". Um es kurz in Abwandlung eines Zitats des Philosophen Wittgenstein zu sagen: Worüber man nicht schreiben kann, darüber muss man es lassen. Wer in einem Forum nur als geduldeter Gast anwesend ist, aber nichts von Wert beizutragen hat, hat keine Legitimität, sich über die anderen User dieses Forums auszulassen. Gäbe es die seichten Texte dieses Gastes nicht mehr, hätte das Forum nichts verloren, denn sie sind nur Füllmaterial, nichts Substantielles. |
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