![]() |
|
|
|||||||
| Liebe, Romantik und Leidenschaft Gedichte über Liebe, Herzschmerz, Sehnsucht und Leidenschaft. |
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
|
|
#1 |
|
Forumsleitung
|
Mir brennt das Herz wie Dachgestühl
in vorsätzlichem Feuer, alleingelassen im Gefühl: Die Liebe kommt mich teuer. Was uns vereinte, ist nicht mehr, und was noch bleibt zu sagen, ist oftmals hart, meist inhaltsleer und unnütz, zu beklagen. Die Flammen schlagen hoch hinaus, drum lös ich meine Ketten, vielleicht kann ich den Teil vom Haus, der mir gehört, noch retten. 08.02.2025 |
|
|
|
|
|
#2 |
|
Besser Spät als nie aus dem Feuer. Es ist oft einfacher das zu retten, das einem wichtig ist und mit Sicherheit bleibt, als das Feuer weiter anzufachen.
Tolles Gedicht, das mit wenig Wort viel vermittelt. Gute und einschlägige Bilder und schöner ruhiger Lesefluss durch den Jambus, ohne den Text langwierig wirken zu lassen, was auch an der Textkürze liegt. Ich mag den Kreuzreim, der für mich den inneren Zwist veranschaulicht und dazu Gegenüberstellungen nutzt. Zudem sind Worte wie Herz und Gefühl gut und sinnvoll eingearbeitet, so dass sie nicht abgenutzt wirken. Es ist ja oft schwierig solche Worte nicht abgedroschen wirken zu lassen, durch dessen häufigen Gebrauch. Sehr gerne gelesen und favorisiert. Lg Mono |
|
|
|
|
|
|
#3 |
|
Forumsleitung
|
Danke, MonoTon. Ein derart positives Echo hätte ich von einem harten Kritiker wie dir nicht erwartet.
LG Ilka |
|
|
|
|
|
#4 |
|
Ich schließe mich an. Da sieht man mal wieder, dass man Themen, die unzählig verarbeitet wurden, immer noch kreativ umsetzen kann.
Ich liebe die letzte Strophe. Die ist phantastisch umgesetzt. Ebenfalls Favorit. Lieben Gruß |
|
|
|
|
|
|
#5 |
|
Obigen Kommentaren möchte ich mich ebenfalls vollinhaltlich anschließen.
Die letzte Strophe (und besonders die letzte Zeile) zündet, und die Lunte ist perfekt gelegt. Große Oper mit einem furiosen Finale. Gruß Cornelius |
|
|
|
|
|
|
#6 |
|
Forumsleitung
|
Hoppala! Ich bin überrascht.
Ursprünglich hatte ich andere Verse im Sinn. Aber sie wollten sich weder reimisch noch metrisch fügen. Ich dachte, auf Nebenwege ausweichen zu müssen, ohne das Thema zu verlieren. Schön, dass es funktioniert hat und angekommen ist. Danke dafür. LG Ilka |
|
|
|
|
|
#7 |
|
Hallo Ilka,
ich hab von dir ja schon viel gelesen. In Erinnerung blieb mir bis heute das Gedicht mit dem Mann, der sein letztes Feld bestellt ... Naja dein Gedicht ist cool und besonders ist dir die zweite Strophe sprachlich tadellos gelungen. "Was uns vereinte, ist nicht mehr, und was noch bleibt zu sagen, ist oftmals hart, meist inhaltsleer und unnütz, zu beklagen." Schön! Auch insgesamt. Da werde ich nicht mäkeln. LG |
|
|
|
|
|
|
#8 |
|
PS:
Der Liebesschwur, er bleibt und ist: Die Immergleiche Masche. Wo heute Treu‘ die Treue küsst raucht morgen nur noch Asche. Liebe Ilka, manchmal trifft man unerwartet ins Schwarze! Schließe mich dem Lob der anderen User gänzlich an: Du hast alle Gefühle und alle Dramatik in zwölf Versen vereint, perfekt gedichtet und ausdrucksstark formuliert! Chapeau! Grüße nach Frankfurt (wo hoffentlich noch alle Häuser stehen ),Georg (PS: Grüße auch an Werner )
|
|
|
|
|
|
|
#9 | |
|
Forumsleitung
|
Was für eine unerwartete Resonanz. Vielen lieben Dank für das zahlreiche positive Feedback. Vor allem freut mich, wenn ich es mir gelungen ist, euch allen Lesegenuss zu verschaffen.
Zitat:
Solche Grüße an eine Offenbacherin?! Meine Wurzeln sind in der Stadt des Leders, der Hugenotten und der Familie Musik-André (erster Verleger von Mozarts Noten), ferner Goethes Liebesnest im Haus der Lili Schönemann (steht noch), des Domizils von Sophie Laroche in der Domstraße (Großmutter von Bettina von Arnim), des ersten hessischen Ministerpräsidenten Carl Ullrich und eines Fußball-Clubs, dessen Fan-Magazin "Erwin" (nach Erwin Kostedde benannt) weltweit Abonnenten hat.Was hat dagegen Frankfurt außer der EZB, Bankern und Rechtsanwälten zu bieten? Okay, Robert Gernhardt, aber Ausnahmen bestätigen die Regel . Goethe zählt nicht, der gehörte als Dichter zu Weimar.Frankfurt und Offenbach ... das ist wie Preußen und Bayern. Oder Düsseldorf und Köln. |
|
|
|
|
|
|
#10 |
|
Liebe Ilka,
Schande über mich, ich dachte, Du wohnst in Frankfurt (wo ich schon häufig in der Musikhochschule zu Gast war und wo ich gerne die Olivetti-Hochhäuser von Egon Eiermann an kleinen Joker mit ins Spiel bringen möchte). Ich erbitte Verzeigung mit einem Bembel Ebbelwoi und einer gediegenen Schüssel Kochkäse...
|
|
|
|
|
|
|
#11 | |
|
Forumsleitung
|
Zitat:
Ebbelwoi angenommen, Handkäs statt Kochkäs tut's auch. Musikhochschule? Etwa die Schule in der Sonnemannstraße, die früher mal Prof. Natochenny leitete? P.S.: Ich wohne weder in Frankfurt, noch in Offenbach. Ich bin aber in OF geboren und aufgewachsen. |
|
|
|
|
|
|
#12 |
|
Nein, liebe Ilka. Mit vollem Namen heißt sie Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und befindet sich an der Eschersheimer Landstraße 29.
|
|
|
|
|
|
|
#13 |
|
Forumsleitung
|
Interessant. So hieß nämlich damals diese Hochschule auch, als ich sie noch in der Sonnemannstraße verortete.
|
|
|
|
|
|
#14 |
|
Forumsleitung
|
So, lieber Georg, ich habe mal meinen Ex-Boss angerufen, der seit Jahr und Tag ehrenamtlich für die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst tätig ist und um Mitglieder wirbt. Er hat mir bestätigt, dass sie in der Eschersheimer ist. In der Sonnemannstraße war Dr. Hoch's Konservatorium, das mit der Hochschule verbandelt war.
Ich nehme an, dass mein Boss dort seine jetzige Frau kennengelernt hat, eine Moskauer Pianistin namens Ekaterina Kitáeva. https://www.google.com/search?client...VVOgNir3Y,st:0 |
|
|
|
|
|
#15 | |
|
Zitat:
Und, um einen Bogen zu schlagen: Auch in dieser Musik knistert's - da ist Feuer drin!
|
||
|
|
|