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| Gefühlte Momente und Emotionen Gedichte über Stimmungen und was euch innerlich bewegt. |
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#1 |
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Von dunklen Zweigen still verdeckt,
steht ein Steinbild aus vergangener Zeit, fast zu jedem Gast sich neigt, der sich nähert dem Versteck. Hier ist es leise und nicht laut, ist ein Freund an allen Tagen, hier stellt niemand viele Fragen, der Stein ist mir vertraut. War lange dann auf Wanderschaft, hab` endlich wieder heim gefunden, fühl` mit dem Stein mich stets verbunden, der Weg hierher hat mich geschafft. Lass` mich nieder an des Steines Fuß, über uns die Blätter rauschen, so, als würd`n sie uns belauschen, ist`s gar ein Willkommensgruß? Ein Seufzer meinem Mund entflieht, in der Ferne ich gewesen, will mich ausruh`n und genesen, mich nichts mehr in den Weite zieht. Ein Raunen geht durch diesen Stein, als wollte er mir etwas sagen, doch traut sich`s nicht zu wagen, dann leise hör` ich`s flüstern: du bist nicht allein. |
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#2 |
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Forumsleitung
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Ich wünsche kräftestärkende Erholung vom Weg. Und Nachlassen der Apostrophen-Flatulenzen.
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#3 |
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Für den ersten Teil Deines Kommentares, vielen Dank, Ilka, aber wann und wo und wie oft ich ein Apostroph setze, solltest Du schon mir überlassen. LG mausi
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#4 |
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Forumsleitung
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Durchaus. So wie es mir niemand nehmen kann, Wünsche zu haben, auch wenn ich realistisch genug bin, auf Erfüllung nicht zu hoffen.
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#5 |
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Hallo Mausi,
ich glaube, bei Dir het sich ein Irrtum eingenistet. Wann und wo und wie oft Du einen Apostroph setzt,ist nicht Deine Sache (es soll Rechtshreibregeln geben). hab`, fühl`, Lass`, und weitere wirken unschön und störend, dienen nicht der Flüssigkeit der Sprache un´d sind bei Wörternmim Imperativ schlicht und ergreifend falsch. Ein Rezitator würde beim Sprechen in Schwierigkeiten kommen. Was tun - spricht Zeus? Gwöhn Dir die Unsitte ab. Ciao, Heinz |
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#6 |
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........und wieder wird mit erhobenem Zeigefinger kommentiert, Heinz. Auch wenn es Dir nicht gefällt, ein Apostroph zu setzen, liegt immer im Ermessen des Scheibers. Außerdem, wenn dadurch ein flüssiges Lesen gewährleistet wird! Rückmeldung ist zwecklos. mausi
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#7 | |
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Forumsleitung
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Zitat:
Ach, wer erhebt denn hier den Lehrerfinger? (Bei dir: "Zeigefinger"). Flüssig zu lesen ist bei deinen Texten absolut nichts. Sie sind ein Bremsklotz. |
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#8 |
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Hallo Maus`,
" ein Apostroph zu setzen, liegt immer im Ermessen des Scheibers" sagst Du znd ich versuchek, das rasselnde Rotieren in den Gräbern der leider schon beerdigten Sprachwissenschaftler zu ignorieren. Dass sich Gedichte flüssig lesen (besser noch, sich flüssig rezitieren) lassen, ist eine Binsenweisheit und eigentlich selbstverständlich. Dieser Anforderung nachzukommen, versuchte ich in den paar von mir eingestellten Gedichten zu entsprechen. Missbilligende Kommentare waren immer Anstöße zur Verbessrung meiner Werklein. Erhobener Zeigefinger? Quatsch! Ich freue mich über jeden Hobbbydichter und nehme mir das Recht heraus, zu loben, was lobenswert, zu kritisieren, wenn es mir die Zehennägel nach oben biegt. Nebenbei: Ich sehe, Du bist erst ein paar Monate um Forum, stellst fleißig Gedichte ein und scheinst Dich um andere nicht zu kümmern. Ob das im Sinne des Erfinders iat? Gruß, Heinz |
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#9 |
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Hallo mausi,
vom Metrum her: Von dunklen Zweigen still verdeckt, xXxXxXxX steht ein Steinbild aus vergangener Zeit, XxXxXxXxxX fast zu jedem Gast sich neigt, XxXxXxX der sich nähert dem Versteck. XxXxxXX Hier ist es leise und nicht laut, xXxXxXxX ist ein Freund an allen Tagen, XxXxXxXx hier stellt niemand viele Fragen, XxXxXxXx der Stein ist mir vertraut. xXxXxX War lange dann auf Wanderschaft, xXxXxXxX hab` endlich wieder heim gefunden, xXxXxXxXx fühl` mit dem Stein mich stets verbunden, xXxXxXxXx der Weg hierher hat mich geschafft. xXxXxXxX Lass` mich nieder an des Steines Fuß, XxXxXxXxX über uns die Blätter rauschen, XxXxXxXx so, als würd`n sie uns belauschen, XxXxXxXX ist`s gar ein Willkommensgruß? XxXxXxX Ein Seufzer meinem Mund entflieht, xXxXxXxX in der Ferne ich gewesen, XxXxXxXx will mich ausruh`n und genesen, XxXxXxXx mich nichts mehr in den Weite zieht. xXxXxXxX Ein Raunen geht durch diesen Stein, xXxXxXxX als wollte er mir etwas sagen, xXxXxXxXx doch traut sich`s nicht zu wagen, xXxXxXx dann leise hör` ich`s flüstern: xXxXxXx du bist nicht allein. XxXxX Insgesamt: Verbesserungspotential, da es zwischen den Rhythmen hin- und herspringt. Wenn du möchtest, vereinheitliche es und variiere gern den Schluss. Ansonsten hab ich ein paar Stellen markiert, die für mich entweder falsch oder unverständlich waren. Was traut sich nicht? Was hört es? Sprachlich ist das Gedicht voller Inversionen (schiefer Satzstellungen), was eine eher altbackene Message an die Leserschaft raussenden wird. Die Apostrophe sind meiner Meinung nach unnötig. Wenn du sie so gern hast, kannst du ja die Sache mal auf die Spitze treiben und ein Gedicht voller zerhäkselter Apostrophworte machen, das hat dann auch wieder einen gewissen Wert. Hier empfinde ich es eher als störend. Und ein Kommentar zum Schluss: Es sind alles nur Ansichten. Freu dich über Kommentare an sich, nimm sie hin und mach das draus, was du möchtest. |
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