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Gefühlte Momente und Emotionen Gedichte über Stimmungen und was euch innerlich bewegt.

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Alt 28.08.2025, 20:53   #1
weiblich mausi
 
Dabei seit: 06/2025
Beiträge: 108

Standard Steinerne Besinnlichkeit

Von dunklen Zweigen still verdeckt,
steht ein Steinbild aus vergangener Zeit,
fast zu jedem Gast sich neigt,
der sich nähert dem Versteck.

Hier ist es leise und nicht laut,
ist ein Freund an allen Tagen,
hier stellt niemand viele Fragen,
der Stein ist mir vertraut.

War lange dann auf Wanderschaft,
hab` endlich wieder heim gefunden,
fühl` mit dem Stein mich stets verbunden,
der Weg hierher hat mich geschafft.

Lass` mich nieder an des Steines Fuß,
über uns die Blätter rauschen,
so, als würd`n sie uns belauschen,
ist`s gar ein Willkommensgruß?

Ein Seufzer meinem Mund entflieht,
in der Ferne ich gewesen,
will mich ausruh`n und genesen,
mich nichts mehr in den Weite zieht.

Ein Raunen geht durch diesen Stein,
als wollte er mir etwas sagen,
doch traut sich`s nicht zu wagen,
dann leise hör` ich`s flüstern:
du bist nicht allein.
















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Alt 29.08.2025, 00:01   #2
weiblich Ilka-Maria
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Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City
Beiträge: 33.126

Zitat:
Zitat von mausi Beitrag anzeigen
der Weg hierher hat mich geschafft.
Ich wünsche kräftestärkende Erholung vom Weg. Und Nachlassen der Apostrophen-Flatulenzen.
__________________

Workshop "Kreatives Schreiben":
http://www.poetry.de/group.php?groupid=24
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Alt 29.08.2025, 19:16   #3
weiblich mausi
 
Dabei seit: 06/2025
Beiträge: 108

Standard Steinerne Besinnlichkeit

Für den ersten Teil Deines Kommentares, vielen Dank, Ilka, aber wann und wo und wie oft ich ein Apostroph setze, solltest Du schon mir überlassen. LG mausi
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Alt 29.08.2025, 19:31   #4
weiblich Ilka-Maria
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Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City
Beiträge: 33.126

Zitat:
Zitat von mausi Beitrag anzeigen
... aber wann und wo und wie oft ich ein Apostroph setze, solltest Du schon mir überlassen. LG mausi
Durchaus. So wie es mir niemand nehmen kann, Wünsche zu haben, auch wenn ich realistisch genug bin, auf Erfüllung nicht zu hoffen.
__________________

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Alt 07.09.2025, 00:36   #5
männlich Heinz
 
Dabei seit: 10/2006
Ort: Reimershagen, MeckPomm
Beiträge: 7.940

Hallo Mausi,
ich glaube, bei Dir het sich ein Irrtum eingenistet.
Wann und wo und wie oft Du einen Apostroph setzt,ist nicht Deine Sache (es soll Rechtshreibregeln geben).
hab`, fühl`, Lass`, und weitere wirken unschön und störend, dienen nicht der Flüssigkeit der Sprache un´d sind bei Wörternmim Imperativ schlicht und ergreifend falsch. Ein Rezitator würde beim Sprechen in Schwierigkeiten kommen. Was tun - spricht Zeus? Gwöhn Dir die Unsitte ab.
Ciao,
Heinz
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Alt 09.09.2025, 17:44   #6
weiblich mausi
 
Dabei seit: 06/2025
Beiträge: 108

Standard Steinerne Besinnlichkeit

........und wieder wird mit erhobenem Zeigefinger kommentiert, Heinz. Auch wenn es Dir nicht gefällt, ein Apostroph zu setzen, liegt immer im Ermessen des Scheibers. Außerdem, wenn dadurch ein flüssiges Lesen gewährleistet wird! Rückmeldung ist zwecklos. mausi
mausi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.09.2025, 18:01   #7
weiblich Ilka-Maria
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Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City
Beiträge: 33.126

Zitat:
Zitat von mausi Beitrag anzeigen
... ein Apostroph zu setzen, liegt immer im Ermessen des Scheibers. Außerdem, wenn dadurch ein flüssiges Lesen gewährleistet wird! Rückmeldung ist zwecklos. mausi
Nein, es liegt nicht im Ermessen des Schreibers, sondern im Ermessen des Lesers, der mit den Apostrophen belästigt wird.

Ach, wer erhebt denn hier den Lehrerfinger? (Bei dir: "Zeigefinger").

Flüssig zu lesen ist bei deinen Texten absolut nichts. Sie sind ein Bremsklotz.
__________________

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Alt 09.09.2025, 18:18   #8
männlich Heinz
 
Dabei seit: 10/2006
Ort: Reimershagen, MeckPomm
Beiträge: 7.940

Hallo Maus`,
" ein Apostroph zu setzen, liegt immer im Ermessen des Scheibers" sagst Du znd ich versuchek, das rasselnde Rotieren in den Gräbern der leider schon beerdigten Sprachwissenschaftler zu ignorieren. Dass sich Gedichte flüssig lesen (besser noch, sich flüssig rezitieren) lassen, ist eine Binsenweisheit und eigentlich selbstverständlich. Dieser Anforderung nachzukommen, versuchte ich in den paar von mir eingestellten Gedichten zu entsprechen. Missbilligende Kommentare waren immer Anstöße zur Verbessrung meiner Werklein.
Erhobener Zeigefinger? Quatsch! Ich freue mich über jeden Hobbbydichter und nehme mir das Recht heraus, zu loben, was lobenswert, zu kritisieren, wenn es mir die Zehennägel nach oben biegt.
Nebenbei: Ich sehe, Du bist erst ein paar Monate um Forum, stellst fleißig Gedichte ein und scheinst Dich um andere nicht zu kümmern. Ob das im Sinne des Erfinders iat?
Gruß,
Heinz
Heinz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.09.2025, 13:18   #9
männlich MiauKuh
 
Dabei seit: 08/2017
Ort: Bei Rostock
Beiträge: 2.299

Hallo mausi,

vom Metrum her:

Von dunklen Zweigen still verdeckt,
xXxXxXxX
steht ein Steinbild aus vergangener Zeit,
XxXxXxXxxX
fast zu jedem Gast sich neigt,
XxXxXxX
der sich nähert dem Versteck.
XxXxxXX

Hier ist es leise und nicht laut,
xXxXxXxX
ist ein Freund an allen Tagen,
XxXxXxXx
hier stellt niemand viele Fragen,
XxXxXxXx
der Stein ist mir vertraut.
xXxXxX

War lange dann auf Wanderschaft,
xXxXxXxX
hab` endlich wieder heim gefunden,
xXxXxXxXx
fühl` mit dem Stein mich stets verbunden,
xXxXxXxXx
der Weg hierher hat mich geschafft.
xXxXxXxX

Lass` mich nieder an des Steines Fuß,
XxXxXxXxX
über uns die Blätter rauschen,
XxXxXxXx
so, als würd`n sie uns belauschen,
XxXxXxXX
ist`s gar ein Willkommensgruß?
XxXxXxX

Ein Seufzer meinem Mund entflieht,
xXxXxXxX
in der Ferne ich gewesen,
XxXxXxXx
will mich ausruh`n und genesen,
XxXxXxXx
mich nichts mehr in den Weite zieht.
xXxXxXxX

Ein Raunen geht durch diesen Stein,
xXxXxXxX
als wollte er mir etwas sagen,
xXxXxXxXx
doch traut sich`s nicht zu wagen,
xXxXxXx
dann leise hör` ich`s flüstern:
xXxXxXx
du bist nicht allein.
XxXxX

Insgesamt: Verbesserungspotential, da es zwischen den Rhythmen hin- und herspringt. Wenn du möchtest, vereinheitliche es und variiere gern den Schluss.

Ansonsten hab ich ein paar Stellen markiert, die für mich entweder falsch oder unverständlich waren.
Was traut sich nicht? Was hört es?
Sprachlich ist das Gedicht voller Inversionen (schiefer Satzstellungen), was eine eher altbackene Message an die Leserschaft raussenden wird.

Die Apostrophe sind meiner Meinung nach unnötig.

Wenn du sie so gern hast, kannst du ja die Sache mal auf die Spitze treiben und ein Gedicht voller zerhäkselter Apostrophworte machen, das hat dann auch wieder einen gewissen Wert. Hier empfinde ich es eher als störend.

Und ein Kommentar zum Schluss:
Es sind alles nur Ansichten. Freu dich über Kommentare an sich, nimm sie hin und mach das draus, was du möchtest.
MiauKuh ist offline   Mit Zitat antworten
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