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Gefühlte Momente und Emotionen Gedichte über Stimmungen und was euch innerlich bewegt.

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Alt 23.01.2023, 17:52   #1
männlich Azurblaurabe
 
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Standard Ich liebe Rührung in den schmalsten Flüssen

Ich liebe Rührung in den schmalsten Flüssen,
geteilten Flügelschlag im Ufergras,
den Hauch von windgewiegten Wärmeküssen,
das Himmelszelt im sanften Spiegelglas.

Den Tau am Schwert der lichtgebläuten Blüte,
die Dunenküken nah dem Engelweiß,
das milde Band der unsichtbaren Güte,
die wilden Bienen voller Sammelfleiß.

Der Wolkenklüfte zarte Abendröte,
erweckten Nebel, duftend Erdengrund,
das Lied der Zweige gleich der Lotusflöte,
das Katzengold vertieft im Auengrund.

Den Keim des Friedens, ungetrübtes Lachen,
wo Liebe wurzelnd Herz und Sinn bewachen.
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Alt 24.01.2023, 06:52   #2
weiblich DieSilbermöwe
 
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Hallo Azurblaurabe,

einfach wunderschön!

LG DieSilbermöwe
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Alt 24.01.2023, 06:55   #3
weiblich Ilka-Maria
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Für mich ist das ein albernes Wortgeklimper ohne Inhalt und Tiefe und völlig sinnfrei.
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Alt 24.01.2023, 09:11   #4
männlich Azurblaurabe
 
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Danke Silbermöwe : ) freut mich wenn es dir gefällt.

Liebe Grüße von mir
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Alt 24.01.2023, 09:24   #5
männlich Azurblaurabe
 
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Hallo Ilka-Maria, entschuldige, aber irgendwie muss ich mich ja auch verteidigen. Es ist so, dass bei diesem Text das LI logischerweise ich selber bin bzw. war, ansonsten hätte ich nicht diesen furchtbaren Zustand so genau beschreiben können.
Der Kommentar von Heinz erinnert mich nur an diese Zeit zurück, als etliche Menschen mit genau diesem Unverständnis reagiert haben, mich als Schwächling hingestellt und mir ihre supertollen Ratschläge gegeben haben. Heinz hat sich ja schon einmal zum Text negativ geäußert, warum muss man es jetzt dann nochmal tun? Das verstehe ich eben nicht.

Gut gemacht tiefsinnige Kritikklimperin Ilka
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Alt 24.01.2023, 11:04   #6
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von Azurblaurabe Beitrag anzeigen
Gut gemacht tiefsinnige Kritikklimperin Ilka
Du musst dich nicht verteidigen, denn dich hat niemand angegriffen. Es geht um deinen Text, nicht um dich. Es spielt auch keine Rolle, ob du dich mit dem Lyrischen Ich als identisch siehst, denn Hellseherei gehört nicht zu den Pflichten eines Lesers.

Es ist ohnehin in diesem Forum nicht üblich und gilt als übles Verhalten, persönlich zu werden. Hier werden Texte besprochen, nicht die Autoren oder Kommentatoren. Unsachliche Bemerkungen machen aufgeblähte Satzkonstruktionen und verschwurbelte Formulierungen wie das hier in Rede stehende "Gedicht" nicht zu besseren Texten und schaffen keine lyrischen Bilder, sondern wirken gekünstelt, bemüht und aufgesetzt, um Eindruck zu schinden. Auch ist durch Lobhudelei und unehrlichen Kritiken noch niemand zu einem besseren Schreiber geworden. Für mich ist dein Text geschmackloser Trash.

Einen Kommentar von Heinz habe ich hier nicht entdecken können. Da ergibt sich kein Zusammenhang.
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Alt 24.01.2023, 13:28   #7
männlich MonoTon
 
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Mir fehlt Ansatz und Schlüssel zur de-chiffrierung des Textes
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Alt 24.01.2023, 17:52   #8
männlich petrucci
 
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Zitat:
Zitat von Azurblaurabe Beitrag anzeigen
Hallo Ilka-Maria, entschuldige, aber irgendwie muss ich mich ja auch verteidigen. Es ist so, dass bei diesem Text das LI logischerweise ich selber bin bzw. war, ansonsten hätte ich nicht diesen furchtbaren Zustand so genau beschreiben können.
Der Kommentar von Heinz erinnert mich nur an diese Zeit zurück, als etliche Menschen mit genau diesem Unverständnis reagiert haben, mich als Schwächling hingestellt und mir ihre supertollen Ratschläge gegeben haben. Heinz hat sich ja schon einmal zum Text negativ geäußert, warum muss man es jetzt dann nochmal tun? Das verstehe ich eben nicht.

Gut gemacht tiefsinnige Kritikklimperin Ilka
Das ist die Gefahr der Veröffentlichung: Einerseits begibst du dich mit dem Veröffentlichen deiner Texte in Gefahr, vernichtende "Kritik" zu kassieren, denn kein Wort ist so leicht geschrieben wie das Wort im Internet. Ganz gleich, ob eine Kritik fundiert ist oder nicht. Jeder kann seinen Senf abladen und Dich (dein Werk) damit treffen.

Andererseits hast du natürlich ein Anrecht darauf, zu hinterfragen, wie so eine Kritik zustande kam, und du besitzt die Freiheit, diese Informationen auf Gültigkeit zu verifizieren. Sieh es auch als Chance, als Autor zu reifen und ein dickeres Fell und Selbstbewusstsein zu entwickeln (hier solltest du obacht geben, dass es nicht in Selbstüberschätzung mündet).

Was du aber daraus lernen kannst, ist, dich schärfer von deinen Texten zu distanzieren und zu erkennen, dass du die Freiheit hast, von wen auch immer Kritik anzunehmen oder sie auch abzulehnen.

Ich rate ja immer dazu, einen direkten Austausch zu suchen. Was Lyrik betrifft, ist das so eine Sache... Aber eigentlich hilft es dir nur, wenn du lernst und die Fähigkeit erhältst, genau zu wissen, was du tust.

Der Austausch dient am Ende nur einem Perspektivwechsel.
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Alt 24.01.2023, 18:21   #9
männlich Azurblaurabe
 
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Schon merkwürdig das eine Forumsleiterin den Kommentar einer Userin nicht wiedererkennen kann...er stammt nicht von mir...Ich fand ihn hier im Forum.
Er zeigte mir wie tiefsinnig hier das Ausschütten von Herzen beurteilt wird, zudem noch von einer Forumsleiterin. Sehr schade das sich Kritiker nicht kritisch betrachten können, einfach mal sich selbst mit dem Maß messen....dann versteht man eventuell irgendwann wieso Moses von Gott trotz schwerer Zunge erwählt wurde.

Man wird wohl noch träumen dürfen.

Meinem Text geht es prima und mir auch.
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Alt 24.01.2023, 18:48   #10
männlich MonoTon
 
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Zitat:
Schon merkwürdig das eine Forumsleiterin den Kommentar einer Userin nicht wiedererkennen kann...er stammt nicht von mir...Ich fand ihn hier im Forum.
Der Titel "Forumsleiterin" macht einen nicht zum Superrechner der sich jeden Müll merken oder wiedererkennen muss.
Schon merkwürdig, dass das von jemandem kommt der nichtmal zusammenhängende Sätze formen kann.

Zitat:
Sehr schade das sich Kritiker nicht kritisch betrachten können, einfach mal sich selbst mit dem Maß messen
Doch das tue ich. Ich bin mein größter Kritiker.
Darum bin ich auch anderen gegenüber kritisch, weil ich möchte das auch mein Gegenüber an seiner Kunst arbeitet. Ein Schreibprogramm ist keine Lösung.

Zitat:
Er zeigte mir wie tiefsinnig hier das Ausschütten von Herzen beurteilt wird, zudem noch von einer Forumsleiterin.
Weißt du warum man solch ein "Ausschütten" bewerten kann?
Weil es Personen gibt die sowas zur Bewertung freistellen und sich danach darüber aufregen, wie man es wagen kann sowas zu Bewerten.
Das ist der Unterschied zwischen Kunst und Tagebuch.
Das eine ist öffentlich und trägt den Anspruch "Kunst", die niemanden angreift, aber anregt... das andere liegt unterm Kopfkissen und sollte dort ungesehen bleiben weil es aufregt.
Es interessiert niemanden dein "Ich", außer dich selbst, da du gerne im Mittelpunkt anderer Menschen stehst.
An deiner Stelle würde ich mich davon lösen.

Falls dich meine Kritiken interessieren, kannst du sie ja gerne im Forum suchen, nachlesen und dir merken. Denn unter deinen Texten wirst du davon keine Finden.
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Alt 24.01.2023, 19:01   #11
männlich Azurblaurabe
 
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Danke Petrucci ich bin geschliffen von sehr guten Kritikern die sogar den Anstand besaßen und einen Privat anschreiben ohne dir dein lyrisches Muttergestein vor aller Öffentlichkeit abzusprechen
Ich habe gutes Feedback von guten Dichtern und Dichterinnen erhalten, ich gebe nichts auf das ungeschulte Auge einer Ilka die sich mit Kritik schmückt als müsse ein Kritiker sich nicht selbstkritisch betrachten. Es gibt verschiedene Geschmäcker Prosa , Pathos usw. Man kann das Alles ausfechten und dabei nur verlieren. Jeden Text durch die Brille des einen zu betrachten wäre schwach.
Selbst wenn es dir gelingt so zu schreiben das du die Geschmacksknospen einer bestimmten Person hier befriedigst...bedeutet das Nicht das du deinem lyrischen Ich das als dauerhaftes Ziel anlernen musst. Sei frei und ehre den lyrischen Pfennig und nicht nur den Hofdichter-Taler. Jeder hat doch mal klein angefangen , wieso fangen wir bei der Kritik so Groß an das die Größtmögliche Erschütterung auf das Vertrauen eines Schreibenden fällt?

Ich brauche Menschen! Ja - in hellen Zimmern,
Erfüllt von Düften, Lächeln, Fächeln, Flimmern,
Wo schlank geformt - leichtwiegende Gedanken
Von Mund zu Mund sich lachend, blühend ranken!

Ich brauche Menschen ... seid'ner Schleifen Rauschen
Und Blicke, die sich sorglos spielend tauschen,
Und Worte, die ob tausend Kelchen schweifen
Und manchmal scheue, süße Beeren streifen -
Und Töne, die wie flücht'ge Küsse drängen
Und sich an lauschend bange Ohren hängen
Und bunte Wolken in die Blicke stäuben
Und blenden, schmeicheln, lügen und betäuben
Und all das Leere, Schwere überhallen ...

- - Stöhnst du, mein Herz, daß wir so tief gefallen?

Verstehst du diese Dichterin

Liebe Grüße in deinen Abend
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Alt 24.01.2023, 19:07   #12
männlich Manni M.
 
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Hallo Azurblaurabe,

deine Kommentare ergeben für mich leider ebenso wenig Sinn wie das Gedicht. Ich denke, dass du nicht gerade der unbegnadetste Dichter bist, aber du nimmst die Sache zu persönlich. Du erwähnst hier Dinge, die niemand nachvollziehen kann, da sie absolut nichts mit deinem Text zu tun haben.
Manni M. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2023, 19:24   #13
männlich Azurblaurabe
 
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Nicht schlimm Manni ich hab dich damit nicht wecken wollen. Einer Silbermöwe hat mein Gedicht gefallen, sie schrieb.... einfach wunderschön!

Scheint also doch Verständige zu geben
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Alt 24.01.2023, 19:49   #14
männlich MonoTon
 
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Zitat:
Einer Silbermöwe hat mein Gedicht gefallen, sie schrieb.... einfach wunderschön!
Und wenn du sie fragen würdest "warum?" könnte sie es dir sagen?
Und warum tat sie es nicht?

Wortgeklingel klingelt immer klingelig nach hübschem geklöngel
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Alt 24.01.2023, 20:38   #15
weiblich Ilka-Maria
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Wenn ein Gedicht Schrott ist, liegt es nicht am Leser.

[QUOTE]
Zitat:
Zitat von MonoTon Beitrag anzeigen
Und wenn du sie fragen würdest "warum?" könnte sie es dir sagen? Und warum tat sie es nicht?
Eben! Was, bitte, ist bei "geteiltem Flügelschlag im Ufergras", "windgewiegeten Wärmeküssen", einem "Himmelszelt im Spiegelglas", einem "Schwert der lichtgebläuten Blüte" und "Dunenküken" wunderschön?

Das ist der bewusst aufgeblasene Schwachsinn eines Selbstdarstellers. Jedem Schizophrenen fielen Verse ein, die man wahrhaftig dem Schönen und Unverbildeten zurechnen könnte.
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Alt 24.01.2023, 20:43   #16
männlich petrucci
 
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Wenn ein Gedicht Schrott ist, liegt es nicht am Leser.
Primär entscheidet der Leser darüber, ob er ein Gedicht mag oder nicht.
Die Form des Gedichts ist stimmig, ebenso das Metrum.

Es wäre intelligent, deiner Kritik einen Namen zu geben.
Ansonsten lässt deine Bewertung nur einen Rückschluss auf Inkompetenz zu...
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Alt 24.01.2023, 20:59   #17
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von petrucci Beitrag anzeigen
Es wäre intelligent, deiner Kritik einen Namen zu geben.
Ansonsten lässt deine Bewertung nur einen Rückschluss auf Inkompetenz zu...
Noch so ein Blödsinn. Kritik ist Kritik, keine Persönlichkeit, die ich namentlich ansprechen muss. Was du zurückschließt, ist dein Problem, petrucci. Worauf meine Kritik gründet, habe ich angegeben. Du kannst damit einverstanden sein oder nicht, das ändert nichts daran, dass ich das hier in Frage stehende Gedicht für einen unerträglichen Kitsch halte.

Wer es wunderschön findet, kann von mir aus damit selig werden. Ich vertrete nur meine Meinung und habe nicht die Absicht, daraus einen Feldzug zu machen.
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Alt 24.01.2023, 22:15   #18
männlich MonoTon
 
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Zitat:
Danke Petrucci ich bin geschliffen von sehr guten Kritikern die sogar den Anstand besaßen und einen Privat anschreiben ohne dir dein lyrisches Muttergestein vor aller Öffentlichkeit abzusprechen
Und du hast denen einfach geglaubt? Ohje
Wieviel anstand hat es in einem Forum Kritik per pn zu vergeben?
Das geht am Sinn eines Forums vorbei.

Und was hast du mit Lisa Baumfeld?
Vergleichst du dich gerade mit ihr?
Was soll der Text von ihr hier? Es geht doch um deinen Text.
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Alt 25.01.2023, 06:52   #19
weiblich DieSilbermöwe
 
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Zitat:
Zitat von petrucci Beitrag anzeigen
Primär entscheidet der Leser darüber, ob er ein Gedicht mag oder nicht.
Die Form des Gedichts ist stimmig, ebenso das Metrum...
Richtig, petrucci, das war schon mal der erste Grund, warum es mir gefiel. Deswegen gefallen mir die Gedichte von Christine Lavant auch so gut: Die Frau hatte ein unglaubliches Rhythmusgefühl.

Also: Zunächst sprangen mich bei diesem Gedicht hier von Azurblaurabe Rhythmus und Klang an.

Der Inhalt dieses Gedichtes hier von Azurblaurabe erinnert mich daran, wie jemand mit viel Fantasie die Welt sehen kann. Das kann nicht jeder nachvollziehen.

Kennt jemand hier das Gedicht „Zähle die Mandeln?" von Paul Celan? Ist seit meiner Jugend eines meiner Lieblingsgedichte aber verstanden, was er damit sagen wollte, habe ich bis heute nicht (und ich würde mich wundern, wenn es hier einer erklären könnte), nur ist das völlig egal.


Zitat:
Zitat von MonoTon Beitrag anzeigen
Und wenn du sie fragen würdest "warum?" könnte sie es dir sagen?
Und warum tat sie es nicht?
Klar kann ich es sagen, siehe oben...

Und warum ich es gestern nicht tat?

Weil ich aus dem Bus aussteigen und zur Arbeit musste und keine Zeit für lange Erklärungen mehr hatte. So schrieb ich lieber eine schnelle Antwort noch unter ein anderes Gedicht.
Ich weiß, das ist eine pragmatische Antwort. Aber auf der Arbeit hätten sie nur wenig Verständnis gehabt, wenn ich deshalb zu spät gekommen wäre.

LG DieSilbermöwe
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Alt 25.01.2023, 07:50   #20
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Die Form des Gedichts ist stimmig, ebenso das Metrum...
Das bekäme auch ein Computer-Programm hin, denn dazu müsste es lediglich Wörter aneinanderreihen nach dem Motto: Hauptsache, Takt und Silbenzahl stimmen. Das Positive an einem solchen Programm wäre allerdings, dass es die Lyrik nicht dazu missbrauchen würde, sich selbst zu beweihräuchern, wie es hier klar erkennbar ist. Es geht dem "Autor" nämlich nicht um Inhalt, sondern um Aufgeblasenheit, die er als prätentiös verkaufen will. Funktioniert aber nicht. Sein Text ist um Sublimität bemühter Kitsch mit dem Ziel der Selbstinszenierung.
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Alt 25.01.2023, 07:57   #21
männlich MonoTon
 
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Mir persönlich ist es für ein Sonett zu kryptisch. Es heißt zwar Klang-gedicht, aber ein Text sollte nicht so sehr chiffriert werden, dass er den Leser ausschließt und nur noch "hübsch" klingen kann.
Außerdem empfinde ich etwas als Haltlos, wenn nicht mal dafür eingestanden werden kann, ohne sich persönlich angegriffen zu fühlen.
Das ist keine Diskussionsbasis. Zudem finde ich es nicht in Ordnung, das Silbermöwes aussage dass sie es hübsch findet, derart vom Autoren instrumentalisiert wird und als Gemeingültigkeit hingestellt wird.

Zitat:
Der Inhalt dieses Gedichtes hier von Azurblaurabe erinnert mich daran, wie jemand mit viel Fantasie die Welt sehen kann. Das kann nicht jeder nachvollziehen.
Welcher Inhalt denn? Hilf uns doch mal zur Erkenntnis.
Kinder haben die Angewohnheit fantasiesprachen zu erfinden.
Woran erinnert dich der Text genau? Ich höre zwar die Melancholie im Unterton heraus durch das Metrum, aber die Worte kommen nicht konkret an.
Ich sehe die Form und das angesprochene Metrum und denke, der Inhalt passt ja gar nicht.
Zu These und Antithese gehört auch, das man zumindest im Ansatz versteht was gegenüber gestellt wird. Das kann nicht mal der Autor selbst erklären.
Das einzige was dem Einfällt ist, wie Böse jemand zu ihm in einem anderen Gedicht war, obwohl es nichts gravierendes gab in dem anderen Faden. Es wurde lediglich Kritik geübt.

Wenn andere etwas hübsch finden können und das als volle Kritik gesehen wird, dann müsste ich nicht mal erklären warum ich es scheiße finde, allerdings würde das Argument nicht als Kritik zählen. Und tat es auch nicht, denn irgendwer sagte ja dass er es Scheiße findet.
Wird das akzeptiert? Nein. Warum sollte mir ein "hübsch" reichen?
MonoTon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2023, 09:54   #22
männlich TravisBeamer
 
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Das bekäme auch ein Computer-Programm hin, denn dazu müsste es lediglich Wörter aneinanderreihen nach dem Motto: Hauptsache, Takt und Silbenzahl stimmen. Das Positive an einem solchen Programm wäre allerdings, dass es die Lyrik nicht dazu missbrauchen würde, sich selbst zu beweihräuchern, wie es hier klar erkennbar ist. Es geht dem "Autor" nämlich nicht um Inhalt, sondern um Aufgeblasenheit, die er als prätentiös verkaufen will. Funktioniert aber nicht. Sein Text ist um Sublimität bemühter Kitsch mit dem Ziel der Selbstinszenierung.

und so eine Kritik soll man nicht persönlich nehmen? Du lebst in einer selbstgerechten Welt.
TravisBeamer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2023, 10:20   #23
weiblich Donna
 
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Nun, was ist das“ richtige“ ultimative Gedicht? Es bleibt eine Geschmacksfrage. Dem einen genügen Stichworte, mit welchen sich seine inneren Bilder einstellen und Geschichten geweckt werden, der andere braucht eine ausgefeilte Gebrauchsanweisung, in grammatikalisch ansprechenden und korrekten Satzgefügen. Letzterer wird seiner enttäuschten Erwartungshaltung sicherlich sofort empörten Ausdruck verleihen. Dem eher musikalischen Typen genügen vllt. schon ein sauberer Rhythmus und vielsagende Wortmalereien, und wenn sich die Geister trennen, wird sich jeder auf seine Kritiker -Bühne begeben und nach Herzenslust austoben, schonungslos, wohlwollend, aber immer offen und grundehrlich. Dabei wirkt das, was ein Gedicht an Reaktionen und Subtexten auslöst manchmal interessanter als der Inhalt des eigentlichen Gedichtes. Es ist wie eine Aufforderung zur Selbstdarstellung. Der unbestechliche Oberlehrer gibt sich dabei ebenso zu erkennen wie der selbsternannte, gnadenlose Chef vom Dienst oder der Wichtigtuer. Ich habe z.B. oft den Hang zum Psychologisieren… interessant wäre noch die Betrachtung, welchen Einfluss die Forumsleitung auf die Lesart und Wahrnehmung von Gedichten nimmt bzw. hat.
Mir gefallen an dem Gedicht die subjektiven Naturbilder, eingeleitet von : ich liebe…die mit dem Schluss in abstraktere Begrifflichkeiten wie Liebe, Friede und Sinn münden. Genauso läuft es ja ab, wenn wir uns der Natur öffnen, um aus ihr Erkenntnis oder philosophische Anregungen zu schöpfen. Der Gehalt und die Erfüllung obliegt immer der subjektiven Betrachtung, die bei jedem sehr unterschiedlich ausfällt, wenn man die Kommentare verfolgt. Sie muss nicht unbedingt für jeden nachvollziehbar sein. Mir gefällt die stichpunktartige Aufzählung, die ein mosaikartiges Bild aufbaut. Es ist die Komposition welche Gedanken auslöst. Die „windgewiegten Wärmeküsse“ sind für meinen Geschmack etwas zu wulstig geraten und das „sanfte Spiegelglas“ ist schwer zu assoziieren, während die Lotusflöte dem Ganzen noch einen asiatischen Beigeschmack mitgibt.
Insgesamt für mich ein durchaus stimmungsvolles aber kein Aufreger- Gedicht. Es enthält für mich interessante, konsistente Bilder, die ich gut zusammensetzen kann, und muss sich hier im Forum nicht verstecken. Wem an substanzieller Tiefsinnigkeit gelegen ist, der kann sich immerhin über seinen eigenen Kommentar wunderbar austoben und seinen brillanten und überlegenen Geist präsentieren, quasi eine WinWin Situation, was will man mehr, mir hat es gereicht.
LG Donna

Geändert von Donna (25.01.2023 um 11:29 Uhr)
Donna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2023, 10:47   #24
männlich MonoTon
 
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Ich wollte eigentlich nur, dass der Autor auf sein Gedicht eingeht, aber genau das passiert nicht, stattdessen wird alles rundherum ins Visier genommen.
Selbst auf andere Gedichte und fremde Kritiken wird verwiesen.
Sorry aber Argumentation geht anders und Diskussion ebenfalls.

Wenn ich als Klugscheißer, Oberlehrer, Besserwisser oder sonstiges bezeichnet werde dann hab ich nur eine Antwort. Es ist nicht mein Verlust wenn ich schweige.
MonoTon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2023, 11:23   #25
weiblich Donna
 
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Zitat:
Zitat von MonoTon Beitrag anzeigen
Ich wollte eigentlich nur, dass der Autor auf sein Gedicht eingeht, aber genau das passiert nicht, stattdessen wird alles rundherum ins Visier genommen.
Selbst auf andere Gedichte und fremde Kritiken wird verwiesen.
Sorry aber Argumentation geht anders und Diskussion ebenfalls.
ja, natürlich, es kann nur um dieses Gedicht gehen. Und ich wollte mit meiner Ausführung lediglich auf die anderen Ebenen verweisen. Sie dürften eigentlich jedem klar sein, werden bei einer Diskussion aber schnell ausgeblendet, obwohl sie keine unwesentliche subkutane Rolle spielen. Wer ein Gedicht einstellt, wird lernen müssen die Reaktion nicht persönlich zu nehmen. Ebenso gilt für den Disskutanten, dass er erkennt, wenn er persönlich angetriggert reagiert, das ist alles.




Zitat:
Zitat von MonoTon Beitrag anzeigen
Wenn ich als Klugscheißer, Oberlehrer, Besserwisser oder sonstiges bezeichnet werde dann hab ich nur eine Antwort. Es ist nicht mein Verlust wenn ich schweige.
Lieber MonoTon,
es wäre nahezu sträflich, wenn du schwiegest. Die Klugscheißerin, Oberlehrerin und Besserwisserin kenne ich bei mir allzu gut, und ich erwarte, dabei ertappt zu werden, wenn ich ich mich in diesen Rollen zu sehr einniste und austobe, das Gedicht aber dabei aus den Augen verlöre. "Ich liebe Rührung in den schmalsten Flüssen", manchmal sind ja schon leise Andeutungen hilfreich.

lG Donna
Donna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2023, 11:29   #26
männlich petrucci
 
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Es geht dem "Autor" nämlich nicht um Inhalt, sondern um Aufgeblasenheit, die er als prätentiös verkaufen will. Funktioniert aber nicht. Sein Text ist um Sublimität bemühter Kitsch mit dem Ziel der Selbstinszenierung.
Der Autor macht nur das, was er mag: Schreiben.
Jedes Gedicht ist selbst inszeniert, weil die Mehrheit der Autoren, die Gedichte vor ein Publikum stellt, eben genau das möchte. Nämlich das Werk zu "verkünden". Jemand der Gedichte verfasst, sie aber ein Leben lang in der Schublade ruhen lässt, verfolgt andere Ziele.

Was ich nicht verstehe ist, warum du bei einem Gedicht persönlich wirst, was Dich augenscheinlich nicht interessiert und du es für schlecht hältst. Und komme mir ja nicht damit zu sagen, deine Worte beträfen ausschließlich den Text. Das tun sie nicht. Wäre deine Zeit nicht besser da verortet, wo es dich - basierend auf Interesse - hinverschlägt? Mir geht es ähnlich mit Dingen, die ich nicht mag. Ich ignoriere sie, anstatt einem Hate-Train loszutreten. Bist du neidisch?

Leider musst du mehrfach nachtreten, weswegen ich hier andere Absichten erkenne. Lass es doch einfach gut sein. Eine Frau von deinem "Schlag" und deinem Alter, müsste es doch besser wissen.

Nunja, vielleicht auch nicht. Den Faden wirst du ohnehin gleich mundtot machen. Schönen Tach.

Zitat:
Zitat von Donna Beitrag anzeigen
Wer ein Gedicht einstellt, wird lernen müssen die Reaktion nicht persönlich zu nehmen. Ebenso gilt für den Disskutanten, dass er erkennt, wenn er persönlich angetriggert reagiert, das ist alles.
Ist ja nicht falsch, aber ich finde es etwas manipulativ und narzisstisch, von anderen zu erwarten, dass sie sich an mein Arschlochverhalten anpassen müssen. Rein nach dem Motto "Wenn ich dich wie ein Stück Scheiße behandele, musst du damit lernen klarzukommen. Klingt nicht sehr schön, oder?
Wer sprachbegabt ist, kennt die Wirkung von Wörter - wer sie unreflektiert benutzt, dem fehlen entweder die Fähigkeiten oder er will gezielt missbrauchen.
petrucci ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2023, 15:24   #27
weiblich Ilka-Maria
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Was du alles weißt, petrucci - wahrlich erstaunlich. Wo bin ich denn persönlich geworden? Zeige mir die Stelle, an der ich den Autor angegriffen haben soll. Umgekehrt wird ein Schuh daraus, denn der Autor ist mir gegenüber persönlich geworden.

Zitat:
Jedes Gedicht ist selbst inszeniert, weil die Mehrheit der Autoren, die Gedichte vor ein Publikum stellt, eben genau das möchte
Wer einen Text veröffentlicht, präsentiert einen Text - mehr passiert nicht. Ein Gedicht kann sich ohnehin nicht selbst inszenieren. Ein Künstler kann das jedoch, indem er die Kunst dafür missbraucht, sie sich wie einen Hermelin umzulegen und den dicken Molly zu mimen: Schaut her, ich bin der größte Dichter aller Zeiten! Dafür wird die Sprache zerkrümelt, verhunzt und zu Brei gestampft, bis das Fett von ihr tropft. Das ist nicht "wunderschön", sondern fadenscheinig, leicht durchschaubar und nervig.

Für mich ist diese Vorgehensweise der Versuch einer Selbstinszenierung. Das gibt es in allen Künsten. Ein Schauspieler kann einen Charakter darstellen und sich selbst dabei völlig vergessen; er kann aber auch - was nicht selten vorkommt - sich selber in Verkleidung spielen und mit übertriebener Darstellung seinem Narzissmus frönen.

Aber vielleicht ist es nicht jedem gegeben, das unterscheiden zu können.

Neidisch? Ich würde mich schämen, meinen Usern ein derartiges Gedicht zuzumuten.

Nein, ich werde den Faden nicht "mundtot" machen, obwohl mich der Autor aufgefordert hat, seinen Account zu löschen. Vielleicht kommt mal gelegentlich einer der Naseweisen hier auf die Idee, dass nicht immer ich dahinter stecke, wenn Beiträge oder Accounts gelöscht werden. In den meisten Fällen werde ich nämlich darum gebeten.
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Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2023, 15:52   #28
weiblich Donna
 
Dabei seit: 02/2020
Beiträge: 391

Zitat:
Zitat von petrucci Beitrag anzeigen
Leider musst du mehrfach nachtreten, weswegen ich hier andere Absichten erkenne. Lass es doch einfach gut sein. Eine Frau von deinem "Schlag" und deinem Alter, müsste es doch besser wissen.

Nunja, vielleicht auch nicht. Den Faden wirst du ohnehin gleich mundtot machen. Schönen Tach.

Ist ja nicht falsch, aber ich finde es etwas manipulativ und narzisstisch, von anderen zu erwarten, dass sie sich an mein Arschlochverhalten anpassen müssen. Rein nach dem Motto "Wenn ich dich wie ein Stück Scheiße behandele, musst du damit lernen klarzukommen. Klingt nicht sehr schön, oder?
Wer sprachbegabt ist, kennt die Wirkung von Wörter - wer sie unreflektiert benutzt, dem fehlen entweder die Fähigkeiten oder er will gezielt missbrauchen.
Nun, lieber petrucci,
was hat das mit dem Gedicht zu tun? Das gilt es als allererstes festzuhalten: Man geht also durch seine Welt, wie es Azurblaurabe beschreibt, wie man es liebt, erlebt dieses und jenes, manches macht einen sprachlos, und am Ende ergibt sich eine Quintessenz, eine Erkenntnis im übergeordneten Sinne. Für mich wäre das zB.gelebte Alltags Demokratie.
Demokratien sind Systeme, und bestimmen ein Denken, auch im Alltag. Es bestimmt unser Denken und unsere Ideen in den Gedichten und Reflexionen.
Karl Popper schreibt: "Demokratien sind nicht Volksherrschaften, sondern in erster Linie gegen eine Diktatur gerüstete Institutionen." Weiter schreibt er: In dem konsekutiven Denken ergibt sich eine "Pflicht" für jeden einzelnen. D.h. Demokratie ist im täglichen Miteinander trainierbar, erlebbar und erfahrbar. Auch wenn ein Sittenwächter in diesem Forum z.B. schon längst über seine eigenen Gesetze gestolpert wäre, ändert es nichts an der Tatsache, dass sich für ihn nichts ändern würde, und dass wir beide längst ohne Vorwarnung in die Wüste geschickt werden können, denn die Nutzungsbedingungen lassen diese willkürliche Auslegung zu. Auch wenn die wertschätzende Kritik bereits in der Präambel Bestandteil der Forenregeln sind, kann offiziell verdünntes Wasser gepredigt und Wein getrunken werden, das ist so. Somit muss eine Führung die Forenregeln weder beachten, vorleben oder glaubwürdig vertreten, es hinterlässt aber immer ein Geschmäckle, wenn es in den Diskussionen um die theoretische freie Meinung für alle gehen will.
so heißt es:
Es gelten die allgemeinen guten Sitten, Anstand und Respekt gegenüber anderen, das heißt wir diskutieren sachlich, akzeptieren die Meinung anderer und bemühen uns um einen freundlichen Umgangston.

1. Konfliktsituationen sollten zwischen den Beteiligten immer intern per PN (Privates Nachrichtensystem) und nicht öffentlich ausgetragen werden.

2. Wir schweifen nicht vom Thema ab. Wenn wir an einem Thema nicht interessiert sind oder zu einem Thema keinen für die Diskussion sinnvollen Beitrag leisten können, dann verzichten wir darauf.

8. Mitteilungen, die sich an die Betreiber und Mitarbeiter des Forums richten, sind nicht öffentlich zu stellen, sondern als private Nachricht an den Administrator oder über das Kontaktformular zu richten.

Auch ein einmaliger oder einfacher Verstoß kann unter Umständen zur sofortigen Löschung der Mitgliedschaft führen.


Von daher muss man jeden Freiraum wie eine Rührung in den schmalsten Flüssen als ungeheure Leistung von Toleranz und Duldung feiern und lobpreisen, bis das Schloss vorgehängt, der Faden bereinigt und die harmlosen "Ungeister" eines Freizeitlyrikforums verbannt sind.

LG Donna
Donna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2023, 11:34   #29
männlich petrucci
 
Dabei seit: 05/2021
Beiträge: 413

Zitat:
Zitat von Donna Beitrag anzeigen

1. Konfliktsituationen sollten zwischen den Beteiligten immer intern per PN (Privates Nachrichtensystem) und nicht öffentlich ausgetragen werden.

2. Wir schweifen nicht vom Thema ab. Wenn wir an einem Thema nicht interessiert sind oder zu einem Thema keinen für die Diskussion sinnvollen Beitrag leisten können, dann verzichten wir darauf.

8. Mitteilungen, die sich an die Betreiber und Mitarbeiter des Forums richten, sind nicht öffentlich zu stellen, sondern als private Nachricht an den Administrator oder über das Kontaktformular zu richten.

Auch ein einmaliger oder einfacher Verstoß kann unter Umständen zur sofortigen Löschung der Mitgliedschaft führen.
[/B]

Von daher muss man jeden Freiraum wie eine Rührung in den schmalsten Flüssen als ungeheure Leistung von Toleranz und Duldung feiern und lobpreisen, bis das Schloss vorgehängt, der Faden bereinigt und die harmlosen "Ungeister" eines Freizeitlyrikforums verbannt sind.

LG Donna
Naja, ich vermute eher eine Hingabe zu einem jungen Heine.

"Wie friedlich jeder Gang am Ufer,
und jede Rührung, jedes Wellen..."

Danke für Deine Ausführung zum Thema Demokratie.
Und die Forenregeln sollte man sich zu Herzen nehmen.
Wie mir scheint, steht die Leitung damit etwas auf den Kriegsfuß.
petrucci ist offline   Mit Zitat antworten
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