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Lebensalltag, Natur und Universum Gedichte über den Lebensalltag, Universum, Pflanzen, Tiere und Jahreszeiten.

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Alt 22.08.2019, 00:30   #1
männlich Ex-Herbert K.
abgemeldet
 
Dabei seit: 08/2019
Beiträge: 114

Standard Das Alter

Das Alter bricht den Zweig der Jugend
Als leer gefegter Baum steht man nun da
Die dürren Äste tragen noch die Tugend
Sie schmeckt bitterer von Jahr zu Jahr.

Der Überschwang des Herzens ist verstummt
Die Erinnerungen greifen nach Gedanken
Die leise Wehmut keine Jugendlieder summt
Krankheit und Kummer weisen dich in Schranken.

Der Tanz des Lebens neigt sich nun dem Ende
Die Dankbarkeit bleibt dir als einziger Gewinn
Der tiefe Glauben faltet immer öfter deine Hände
Treibt die Sehnsucht zu Ruhe und Frieden hin.
Ex-Herbert K. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.2019, 00:40   #2
männlich Ralfchen
 
Benutzerbild von Ralfchen
 
Dabei seit: 10/2009
Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 72
Beiträge: 10.884

AHA BIST AUCH EIN langer wacher guter Herbert...

Zitat:
Das Alter bricht den Zweig der Jugend>>>>na ja aber nur langsam
Als leer gefegter Baum steht man nun da>>>>wie alt bist du?
Die dürren Äste tragen noch die Tugend
Sie schmeckt bitterer von Jahr zu Jahr.>>>>was bitte schmeckt bitterer - die tugend? das ist ja fast defaetistisch

Der Überschwang des Herzens ist verstummt
Die Erinnerungen greifen nach Gedanken
Die leise Wehmut keine Jugendlieder summt>>>>warum nicht mehr?
Krankheit und Kummer weisen dich in Schranken.>>>>das ist schlecht

Der Tanz des Lebens neigt sich nun dem Ende>>>>auf zu vielen hochzeiten offenbar
Die Dankbarkeit bleibt dir als einziger Gewinn>>>>an was?
Der tiefe Glauben faltet immer öfter deine Hände>>>>lass den urknallkopf aus dem spiel
Treibt die Sehnsucht zu Ruhe und Frieden hin.>>>>hm kauf dir fentanyl forte 500mg zum lutschen
also das Li ist ein totaler defaetist und loser. wie schade. ich bin 73 und habe schon ein gerütteltes mass an schmerz und tragödien - mal abgesehen von verlorenen millionen, die gegen das menschliche unbedeutend sind - hinter mir. nichts davon hatte mich je untergekriegt. nur deinem Li kann ich nicht folgen - geschweige denn zustimmen. ein trauriges depressat von einem text.
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.2019, 03:38   #3
männlich Ex-Herbert K.
abgemeldet
 
Dabei seit: 08/2019
Beiträge: 114

Lieber R.

Wie das Alter letztendlich die stärksten Menschen ins Joch nimmt und in die Knie zwingt, habe ich leider selbst mitansehen müssen.

LG HERBERT
Ex-Herbert K. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2019, 21:56   #4
männlich stephanius
 
Dabei seit: 06/2016
Ort: Sachsen
Beiträge: 359

Lieber Herbert,
es ist ein sehr düsteres und trauriges Gedicht,
ich kann es inhaltlich aber gut nachvollziehen.
Habe meine alte Mutter bis zum Schluss begleitet
und da kenn ich die Situationen, die so garnichts
mehr positives an sich haben. Das ist schwer und
man möchte es nicht nicht gern wahrhaben, eher
umgehen, ausblenden oder überspielen.
Geht aber nicht.
Insofern ist diese Stimmung in Deinem Gedicht gut
eingefangen auch wenn es nicht aufbaut.
Hab es gern gelesen.
Beste Grüße St.
stephanius ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2019, 23:46   #5
männlich Ex-Herbert K.
abgemeldet
 
Dabei seit: 08/2019
Beiträge: 114

Lieber st.

Danke für deinen freundlichen Kommentar. Ich finde es aufbauend, dass nicht jeder den Text ins Lächerliche zieht. Alter bedeutet nun mal Verlust und Niedergang, aber die Würde sollte erhalten bleiben. Bei meinen Großeltern war das zum Glück der Fall.

LG HERBERT
Ex-Herbert K. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2019, 01:18   #6
männlich Ralfchen
 
Benutzerbild von Ralfchen
 
Dabei seit: 10/2009
Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 72
Beiträge: 10.884

stephanius ist ein armes individuum, das erst vor kurzem aus der russischen kriegsgefangenschaft (WKII) entlassen wurde. er hat von nichts eine ahnung was diese welt betrifft. in 5 jahren wird er ev. hier vernünftig posten
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
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