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Gefühlte Momente und Emotionen Gedichte über Stimmungen und was euch innerlich bewegt.

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Alt 24.10.2014, 11:22   #1
männlich Pegasus
 
Dabei seit: 10/2014
Ort: Haverlah bei Salzgitter
Alter: 53
Beiträge: 3

Standard Zeit

Für mich ist Zeit schon vor vielen Jahren bedeutungslos geworden.
Orte der Liebe sind Gefangene meiner Gedanken.
Weil Gedanken mühelos sind. Sie ergreifen schicksalhaft mein Geschick.

Mein Charakter ist von ungeduldig, gierig, egoistisch auf bescheiden und "wäre schön" gewachsen.
Ich bin einen weiten Weg gegangen. Zeit ist dabei nicht vergangen, alles befindet sich in mir auf derselben Ebene. Was kann ich dafür, dass an jeder Ecke Uhren stehen?

Liebe ist wie ein Sonnenaufgang, wie das Rufen nach unendlicher Zerstreuung.
Die Tore der Zeit sind dabei nur das bedeutungslose Vergehen eines vom Warten und Hoffen verlorenen Lebens.

Erwartungsvoll auf Bahnhöfen stehend, Blumen auf Geleise werfend, dann wahre Tränen vom Sturm der Verzweiflung trocknen lassend, in einem einsamen Café sitzend, dem staubigen Regen zuschauend, wenn Reisebusse Regenbögen machen.

Pegasus
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Alt 21.11.2014, 14:25   #2
weiblich Zaubersee
 
Benutzerbild von Zaubersee
 
Dabei seit: 11/2014
Ort: Das Meer ist mein Garten aus Kristallen und Träumen ...
Alter: 61
Beiträge: 2.200

Hallo Pegasus,

Deine Texte gefallen mir; sehr! Es gibt einige Kleinigkeiten, die meiner Meinung nach, leicht verändert oder weggelassen, Deine Aussagen stärker hervorheben könnten.Hier, nur ein Vorschlag. Mit großer Wertschätzung für Deinen Text

Zitat:
Für mich ist Zeit schon vor vielen Jahren bedeutungslos geworden.
Orte der Liebe sind Gefangene meiner Gedanken.
Weil Gedanken mühelos sind, ergreifen sie schicksalhaft mein Werden.

Mein Charakter einst ungeduldig, gierig und egoistisch, ist gewachsen und nun bescheidener und abwartender
Ich bin einen weiten Weg gegangen. Zeit ist dabei nicht vergangen, alles befindet sich in mir auf derselben Ebene. Was kann ich dafür, dass an jeder Ecke Uhren stehen?

Liebe ist für mich wie ein Sonnenaufgang, wie das Rufen nach unendlicher Zerstreuung.
Die Tore der Zeit sind ... bedeutungsloses Vorübergehen eines vom Warten und Hoffen verlorenen Lebens.

Erwartungsvoll auf Bahnhöfen stehend, Blumen auf Geleise werfend, dann Tränen vom Sturm der Verzweiflung trocknen lassend, in einem einsamen Café sitzend, dem staubigen Regen zuschauend, wenn Reisebusse Regenbögen spritzen.
Das sind nur Ideen, vielleicht kannst Du etwas damit anfangen.

Mich hat die wunderschöne Melancholie Deiner Texte eingefangen!

Liebe Grüße
Zaubersee
Zaubersee ist offline   Mit Zitat antworten
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