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Alt 01.07.2012, 18:26   #1
weiblich Amelie
 
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Beiträge: 26


Standard Die Prinzessin von Oksibian

Liebe Leser,

ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir einige Kommentare
zu meinem Buch geben würdet, da ich nicht weiß ob es gut ist.

Kapitel 1


Es war stürmisch in jener Nacht. Kalter Wind wehte und ließ die großen schwarzen Tannen vor der kleinen Holzhütte hin und her tanzen.
Der große Vollmond spiegelte sich im klaren Wasser des kleinen Teiches. Irgendwo, in der so bedrohlich wirkenden Dunkelheit, war lautes Donnern zu hören.
Sonst war alles still. Als hätte sich ein dunkler Schatten über die Welt gelegt. Ein Schatten der Einsamkeit und Trauer mit sich brachte. Die Vögel waren verstummt und keine Menschenseele war draußen zu sehen.
Feine, flüsternde Regentropfen fielen vom pechschwarzen Nachthimmel herab. Selbst Jahre später musste Bella nur für einen kurzen Moment die Augen schließen, schon konnte sie wieder die kleinen Tropfen hören, wie sie gegen ihr Fenster klatschten und mit sanfter Stimme auf sie einredeten. Bella wusste, dass sie diese Nacht nie vergessen würde.
All die Trauer und Verbitterung, die Angst und der Schrecken in ihrem Herzen würden für immer bleiben.
Von jener Nacht, wo sich alles für alle Zeiten änderte. Noch lange hatte Bella in dieser Nacht wach gelegen.
Sie konnte einfach nicht einschlafen. Müde wälzte sie sich von einer Seite auf die Andere. Die Luft im Zimmer war trotz des aufgezogenen Gewitters schwül und stickig.
Gähnend kletterte Bella schließlich genervt aus dem Bett und öffnete das Fenster. Die Nachtluft war angenehm kühl, so dass in kurzer Zeit der ganze Raum ein angenehmes Klima hatte. Draußen donnerte es immer noch gewaltig. Plötzlich blitzte es so grell, dass Bella die Augen fest zusammenkneifen musste.
Erschrocken stolperte sie vom Fenster weg. ,,Was war das denn?“ keuchte sie mit weit aufgerissen Augen.
Vorsichtig wagte sie einen weiteren Blick in den Nachthimmel.
Das Blitzen hatte aufgehört und alles schien so wie vorher.
Aber da sah sie es. Ein Stockwerk tiefer, im Schlafzimmer ihrer Eltern züngelten riesige, feuerrote Flammen fast bis zur Decke. Bella schrie erschrocken auf.
Panisch rannte sie die Treppenstufen hinunter und öffnete mit einem Ruck die Schlafzimmertür.
Enorme Hitze kam ihr entgegen ließ sie zurück weichen.
,,Es brennt!“ schrie sie mit voller Kraft. Erschrocken bemerkte sie, dass ihre Eltern keine Antwort gaben. Das Feuer hatte das große Doppelbett bereits umringt, so dass niemand mehr rein oder raus kam.
Langsam griffen die Flammen auch auf den Flur über und kamen direkt auf Bella zu. Ängstlich und ohne nachzudenken stolperte sie die Treppenstufen wieder rauf und rannte in ihr Zimmer.
Das Feuer versperrte bereits die Treppe, so dass Bella nicht mehr nach unten gelangen konnte.
Tränen kullerten aus ihren Augen und rollten über das angstverzerrte Gesicht. Trotzdem wollte Bella nicht aufgeben.
Sie öffnete das Fenster und versuchte nach unten zu klettern.
Aber zum Springen war der Abstand zu weit und die Wand war zu gerade um zu Klettern.
Bella bekam Panik.
Es gab keinen Weg nach unten.
Das Feuer verbreitete sich überraschend schnell.
Bella starrte voller Angst auf die feuerroten Flammen, die immer näher kamen. Schwarzer Rauch verbreitete sich in ihrem Zimmer.
Weit und breit war auch kein Wasser zu sehen und das Feuer war so groß, dass sie es auch mit ihrer Bettdecke nicht ersticken konnte.
Bellas Herz raste. Sollte dies ihr Ende sein?
Schluchzend kauerte sie auf dem Boden und überlegte fieberhaft, was sie tun sollte.
Die Hälfte ihres Zimmers war bereits im glühenden Flammenmeer verschwunden und lange würde es nicht mehr dauern, bis die andere Hälfte auch verschwunden war.
Bella setzte such, auf ein Wunder hoffend in eine Ecke in ihrem Zimmer und weinte bitterlich.
Vielleicht hatte sie Glück und würde verschont werden?
Aber sie wusste, dass Verstecken nichts bringen würde. Lange Zeit blieb ihr nicht mehr. Sie musste handeln. Sofort.
Auch wenn Bella schon fast jede Hoffnung aufgegeben hatte, schloss sie die Augen und atmete tief durch.
Der ganze Raum war bereits in schwarzen Rauch gehüllt. Die Luft war so dünn, dass Bella husten musste. Lange würde sie diesen Qualm nicht mehr aushalten. Wie gelähmt saß Bella immer noch auf dem Boden und starrte in die großen, roten Flammen, die nur darauf warteten, ihr Herz zu zerreißen.
Tränen glitzerten in Bellas Augen.
Sollte dies wirklich ihr Ende sein? Fühlte sich so der Tod an?
Bei diesem Gedanken veränderte sich etwas in ihr. Sie fühlte sich stark. Sie wollte sich nicht verstecken. Sie wollte hier und jetzt gegen die Flammen kämpfen. Und sie wollte gewinnen.
Im Mut der Verzweiflung erhob sie sich und starrte mit finsterem Blick in das gewaltige Flammenmeer hinein.
Langsam nährte sie sich der überwältigenden Hitze. Die Flammen raschelten und flüsterten. Sie wollten sie anlocken. Bella blieb hart und ließ sich auch von der Hitze nicht abschrecken.
In der Mitte des Zimmers blieb sie stehen. Das Feuer hatte einen großen Kreis um sie gebildet. Als wäre eine Art Schutzschild um sie herum.
All die Angst war mit einem Mal verschwunden.
Bella wollte nicht kampflos aufgeben. Schweiß rang ihr übers Gesicht und der dichte Rauch drohte ihr die Kehle zuzuschnüren. Ohne lange zu überlegen warf sie sich mutig durch die Flammen hindurch und schaffte es, zum Fenster zu gelangen.
Ihr Körper schmerzte erheblich, als sie mit den Flammen in Kontakt kam,aber das störte sie nicht. Nur noch wenige Sekunden blieben ihr, bis das ganze Zimmer ein einziges Flammenmeer war.
Schnell kletterte sie auf die Fensterbank und stellte sich hin. Sie war fest entschlossen, keinen Rückzieher zu machen.
Denn dies war ihre letzte Chance.
Mutig schloss sie die Augen und sprang…

1.7.2012 Amelie
Amelie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2012, 19:17   #2
Thing
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Beiträge: 35.332


Halli Hallo, Amelie -

ich hätte das Kapitel gegliedert, denn so en bloc ist die Lektüre mühselig.
Der Schluß verlockt zu nichts, es kommt keine Neugierde auf, denn Bella überlebt, wie der Leser weiß.
Auch sind einige Wendungen schlicht komisch - z.B. die eiskalten Tränen im brennenden Zimmer.
Und unrealistisch, wie das kleine Eckchen, das von einer freien Fläche in der Zimmermitte abgelöst wird.

Mein Geschmack ist es nicht, aber immerhin ist es ziemlich fehlerfrei geschrieben.
Wers mag.......

Laß Dich nicht irre machen, bestimmt findest Du noch viele Leser.

LG und herzlich willkommen
von
Thing
Thing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2012, 19:58   #3
weiblich Amelie
 
Dabei seit: 07/2012
Alter: 22
Beiträge: 26


Hallo Thing

danke, für deine Tipps!!
ich werde meine geschichte sofort umändern.
falls ich weitere kapitel reinstelle kannst du gerne wieder antworten.

Amelie
Amelie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2012, 22:53   #4
männlich Ex-Ralfchen
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Beiträge: 17.430


Zitat:
Zitat von Amelie Beitrag anzeigen
ich werde meine geschichte sofort umändern.

unbedingt, wach was cooles draus. gib dem ganzen spannung und ideen, überrasche uns mit neuen traum-visionen.

Zitat:
Es war stürmisch in jener Nacht. Kalter Wind wehte und ließ die großen schwarzen Tannen vor der kleinen Holzhütte hin und her tanzen.
Der große Vollmond spiegelte sich im klaren Wasser des kleinen Teiches. Irgendwo, in der so bedrohlich wirkenden Dunkelheit, war lautes Donnern zu hören.
Zitat:
Ein kalter Sturm vergewaltigte die Tannen vor der kleinen Holzhütte. Der verstossener Mond zitterte im dunklen Wasser des kleinen Weihers. Grelle Blitze nahmen dem Donnern die bedrohliche Dunkelheit.
Ex-Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2012, 10:03   #5
weiblich Amelie
 
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Beiträge: 26


beitrag rausgenommen



amelie
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Alt 02.07.2012, 10:17   #6
Thing
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Beiträge: 35.332


Warum?
Mit ein wenig Umgestaltung wäre ein sehr interessanter Anfangstext entstanden!
Wirf doch nicht gleich die Flinte ins Korn!

Hier gibt es in der Rubrik "Geschichten" so viele gute und ausgefeilte Texte, da hättest Du Dir ein paar Anregungen einsammeln können.

Ich finde das nicht gut, daß Du so schnell aufgibst.
Deine Geschichte hat das nicht verdient.
Stör Dich nicht an Ralfchen, der ist ein Exzentriker.

Lieben und aufmunternden Gruß
von
Thing
Thing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2012, 10:29   #7
männlich Ex-Ralfchen
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Dabei seit: 10/2009
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Beiträge: 17.430


mein vorschlag war allerdings nicht ex- sondern dezentrisch. hier noch ein wenig cooler:

Zitat:
Ein wütende Sturm vergewaltigte die Tannen vor der kleinen Holzhütte. Der verstossene Mond hastete im gepeitschten Wasser des kleinen Weihers hin und her. Grelle Blitze nahmen dem gewaltigen Donnern und der umhüllenden Nacht beinahe ihre bedrohliche Dunkelheit.
Ex-Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2012, 14:23   #8
weiblich Amelie
 
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ok...danke....

übrigends, der text war noch gar nicht
überarbeitet, ich hab den falschen reingestellt,
deshalb klingt das auch so doof.

Amelie
Amelie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2012, 14:24   #9
weiblich Amelie
 
Dabei seit: 07/2012
Alter: 22
Beiträge: 26


Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen
Warum?
Mit ein wenig Umgestaltung wäre ein sehr interessanter Anfangstext entstanden!
Wirf doch nicht gleich die Flinte ins Korn!

Hier gibt es in der Rubrik "Geschichten" so viele gute und ausgefeilte Texte, da hättest Du Dir ein paar Anregungen einsammeln können.

Ich finde das nicht gut, daß Du so schnell aufgibst.
Deine Geschichte hat das nicht verdient.
Stör Dich nicht an Ralfchen, der ist ein Exzentriker.

Lieben und aufmunternden Gruß
von
Thing

vielen dank, thing das ist echt nett von dir!!
aber der text war wirklich noch nicht überarbeitet deshalb klingt
er wahrscheinlic auch nicht so toll...
Amelie ist offline   Mit Zitat antworten
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