Poetry.de - das Gedichte-Forum
 kostenlos registrieren Forum durchsuchen Letzte Beiträge

Zurück   Poetry.de > Gedichte-Forum > Fantasy, Magie und Religion

Fantasy, Magie und Religion Gedichte über Religion, Mythologie, Magie, Zauber und Fantasy.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Alt 10.05.2019, 13:54   #1
weiblich AlteLyrikerin
 
Benutzerbild von AlteLyrikerin
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Burglengenfeld
Alter: 68
Beiträge: 1.190

Standard Geschenkte Zeit

Den Atem spüren
wie er selbstlos kommt
und gehend etwas mit sich nimmt
von der Schwere
ungelebter Tage.

Aus der Geschmeidigkeit
und sanften Glätte feiner Perlen
löst sich im Fließen
altvertrauter Worte
ein Stillesein
wie nach zärtlicher Berührung.
AlteLyrikerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2019, 15:12   #2
männlich Ralfchen
 
Benutzerbild von Ralfchen
 
Dabei seit: 10/2009
Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 72
Beiträge: 10.908

servus - du machst meinen tag wieder schwer mit aneinander gepressten metaphern die völlig deklarifierend sind:

was sind UNGELEBTE TAGE???????

der rest ist wieder einmal totale mischkulanz von gut und neu klingenden metaphern die nichts aussagen - zumindestens was ich nachvollziehen könnte.

was ist GESCHMEIDIGKEIT von perlen?`weißt du was geschmeidig heisst? du verwendest immer wieder adjektive, die eigenschaftlich keinen bezug zu den substantiven haben. es ist mir klar, dass du komplexe aussagen bevorzugst. nur das ist wieder mal überhochmetzt leer und unhaltbar.


Geschmeidigkeit -----


PERLEN SIND NICHT DAS GERINGSTE DAVON!

Biegsamkeit, Dehnbarkeit, Elastizität, Flexibilität, Weichheit
Beweglichkeit, Gewandtheit, Spannkraft, Wendigkeit;


es tut mir nicht leid dir das zu sagen nur du bist hier wieder nicht in der lage eine sinnevolle serie von metaphern zu formulieren. versuche doch mal etwas zu schreiben das verstehbar ist und nicht in dein immer öfter wirres vermischen von unvertretbaren beschreibungen versinkt.

vlg
der deine trotz dem schlamassel
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2019, 15:34   #3
weiblich AlteLyrikerin
 
Benutzerbild von AlteLyrikerin
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Burglengenfeld
Alter: 68
Beiträge: 1.190

Lieber Ralfchen,

Du brauchst es doch einfach nicht zu lesen. Ich habe es in die Rubrik Religion gesetzt.

Zu Deinen Fragen:
Ungelebte Tage sind solche, an denen ein Mensch funktioniert ohne etwas für seine wirklichen Lebensbedürfnisse tun zu können.
'Geschmeidigkeit der Perlen": Es handelt sich um die Perlen eines hölzernen Rosenkranzes, die durch jahrelangen Gebrauch immer glatter werden (vgl. Schmeichelsteine).

Für jemanden, der mit dieser meditativen Gebetsform vertraut ist, sind die Metaphern durchaus verständlich und passend.

Herzliche Grüße, AlteLyrikerin.
AlteLyrikerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2019, 15:51   #4
männlich Ralfchen
 
Benutzerbild von Ralfchen
 
Dabei seit: 10/2009
Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 72
Beiträge: 10.908

Zitat:
Zitat von AlteLyrikerin Beitrag anzeigen
Ungelebte Tage sind solche, an denen ein Mensch funktioniert ohne etwas für seine wirklichen Lebensbedürfnisse tun zu können
so etwas gibt es nicht AL. das ist eine platitüde. mit sowas kommst du bei mir nicht durch. man isst und trinkt und defaekiert. man redet und tut irgend etwas auch wenn man krank und bettlägerig ist.

also hör auf einen völlig sinnlosen text mit einkrallen zu verteidigen. kommst mir schon vor HHK. und wer weiß das mit den holzgebetsmurmeln? geht doch ausm text nicht hervor und auch die sind weder weich noch elastisch.

und ein atem der kommt und geht? was ist das? wir atmen ein und aus. er kommt nicht zu uns geht nicht von uns. er ist eine lebenserhaltende handlung. diese texte sind schon fast das martyrium des heiligen pokemons.

obschon als kanzelpredigten wären die texte ok, denn die sitzenden andächter verstehen ohenhin kein wort von dem was auf der kanzel gefaselt wird.
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2019, 16:06   #5
weiblich AlteLyrikerin
 
Benutzerbild von AlteLyrikerin
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Burglengenfeld
Alter: 68
Beiträge: 1.190

Nehme ich zur Kenntnis!

Dir noch einen schönen Tag, AlteLyrikerin.
AlteLyrikerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2019, 16:25   #6
männlich Gylon
 
Dabei seit: 07/2014
Beiträge: 4.268

Liebe AlteLyrikerin,
„und sanften Glätte“ könntest du meiner Meinung nach entfallen lassen. Sehr fein getextet!

Liebe Grüße Gylon
Gylon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2019, 17:14   #7
weiblich AlteLyrikerin
 
Benutzerbild von AlteLyrikerin
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Burglengenfeld
Alter: 68
Beiträge: 1.190

Lieber Gylon,
vielen Dank für Deinen Kommentar. Gerne denke ich über Deinen Hinweis ich einmal nach.
Schönes Wochenende wünscht AlteLyrikerin.
AlteLyrikerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2019, 17:27   #8
männlich Gylon
 
Dabei seit: 07/2014
Beiträge: 4.268

Anbieten könnte ich noch:

Aus der Geschmeidigkeit
des sanften Glätten feiner Perlen
Gylon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2019, 21:33   #9
männlich Ralfchen
 
Benutzerbild von Ralfchen
 
Dabei seit: 10/2009
Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 72
Beiträge: 10.908

der wunderbare Gylon landet sanft im faden...

na dann: endlich ein kompetenter lober der das gebet verstanden hat und ich wünsche dir süsser Gylon, nur eines: Wenn du jemals austern isst: bitte genau gucken, perlen*) sind hart und es könnte dir entweder die bakelit-prothese***) oder falls du noch eigenkiefler oder implantate hast einiges zerbrechen.

Zitat:
löst sich im Fließen
altvertrauter Worte
ein Stillesein
wie nach zärtlicher Berührung
Er hatte eine nasse Sprache
doch ich vertraute jedem Wort.
Doch nach Stillsein - ouch Juhee
braucht ich Handtuch aus Frotteé.


*)Härtegrad 4 - Richter
**) nach Vickers 250-550
***) bis 365
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2019, 16:48   #10
weiblich victim of the night
 
Benutzerbild von victim of the night
 
Dabei seit: 07/2006
Ort: Mon Choisy
Beiträge: 4.092

Zitat:
Zitat von AlteLyrikerin Beitrag anzeigen
ein Stillesein
wie nach zärtlicher Berührung
Der letzte Satz gefällt mir am besten.

Hallo AlteLyrikerin,
dein Gedicht besitzt das, was ich eine "schlichte Eleganz" nenne. Keine schwülstigen Metaphern, keine betont rätselhaften Formulierungen, dafür eine einfühlsame Sprache voller Sensibiltät und, ja, Weisheit. Aus deinem Text lese ich eine grosse Lebenserfahrung heraus und jedes Wort deines Textes spiegelt diese wider.
Einfach nur lesen und darüber nachdenken, erkennen was hier für ein Kleinod vor einem liegt.

V.
victim of the night ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2019, 20:02   #11
männlich Nöck
 
Dabei seit: 12/2009
Ort: In den Auen des Niederrheins
Beiträge: 1.936

Liebe AlteLyrikerin,

eine stille Andacht kann helfen, so manche Sorge des Alltags zu verscheuchen und den inneren Frieden wieder herzustellen. Das alles hast du nachvollziehbar und einfühlsam in wenige Verse verpackt.

Ich bewundere immer wieder deine Engelsgeduld, mit der du dem ewigen Miesmacher den Wind aus den Segeln nimmst. Doch er bleibt unbelehrbar und störrisch wie ein kleines Kind. Man könnte meinen, er schöpft seine Kraft aus der Disharmonie, die er so gerne im Forum verbreitet.

Liebe Grüße
Nöck
Nöck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2019, 20:25   #12
weiblich AlteLyrikerin
 
Benutzerbild von AlteLyrikerin
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Burglengenfeld
Alter: 68
Beiträge: 1.190

Liebe victim of the night, lieber Nöck,

Euch beiden erst einmal ein Dankeschön für die freundlichen Kommentare.
Ja, das Schlichte hat oft eine verblüffende Wirkung, wenn man ihm vertraut.
Aus der Stille kann tragende Kraft kommen, das siehst Du offenbar auch. Aber nicht jeder verträgt sie
Herzliche Grüße, AlteLyrikerin.
AlteLyrikerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2019, 22:50   #13
männlich Ralfchen
 
Benutzerbild von Ralfchen
 
Dabei seit: 10/2009
Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 72
Beiträge: 10.908

na ja freundliche kommentare sind wichtiger als saubere kritiken. und wie du weisst AL: wer den sch.... von HKK als toll puhsend kommentiert hat null ahnung von texten.und das trifft hier auf 99% der menschen zu. und dein schlichtes hat etwa auch mich keine verblüffende wirkung - nicht mal eine blüffende, weil du oft auf deiner suche nach der neuen ausdrucksweise auf dem bauch landest. und da du schon uralt bist, wirst du das nicht ändern können und es wird immer wieder der selbe quikksy-quacksy-text kommen.

armes wesen
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2019, 23:06   #14
weiblich AlteLyrikerin
 
Benutzerbild von AlteLyrikerin
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Burglengenfeld
Alter: 68
Beiträge: 1.190

Lieber Ralfchen,
saubere Kritiken und freundliche Kommentare treffen sich bei ein und demselben Text. Es können beide Kategorien auf ihre Weise stimmig sein, weil nun mal menschliche Wahrnehmungen bei der Rezeption eines Textes sehr von der jeweiligen Lebenserfahrung abhängen. Nur Du versuchst da die Quadratur des Kreises durch den Versuch nur eine Lesart zu etablieren. Es lebe die Vielfalt! Mir willst Du nun Einfalt attestieren ("armes wesen"). Da fühle ich mich aber nicht beschimpft.
Mach lieber mit Deinen interessanten Bildprojekten weiter. Da erwarte ich mir einiges und bin schon sehr gespannt.
Herzliche Grüße, AlteLyrikerin.
AlteLyrikerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2019, 11:59   #15
weiblich gazelle
 
Dabei seit: 03/2006
Ort: Rhein und Sonne
Beiträge: 30

Liebe AlteLyrikerin, für mich spiegelt sich in deinem Text die manchmal plötzlich aufkommende Seelenruhe, die mir einen Blick zurück schenkt und mich verwundert aus der Zeit treten lässt. Danke
gazelle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2019, 14:10   #16
weiblich AlteLyrikerin
 
Benutzerbild von AlteLyrikerin
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Burglengenfeld
Alter: 68
Beiträge: 1.190

Liebe gazelle,

herzlichen Dank für Deinen Besuch und für das Mitteilen Deiner Art den Text zu lesen. Freut mich, dass für Dich etwas in den Zeilen zu finden war.
Herzliche Grüße, AlteLyrikerin.
AlteLyrikerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2019, 18:49   #17
männlich Ralfchen
 
Benutzerbild von Ralfchen
 
Dabei seit: 10/2009
Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 72
Beiträge: 10.908

Mein Atem ist verschwunden,
so wie er selbstlos kam
und ich fühl unumwunden:
Die Schwere macht mich lahm.
Es gibt noch ungelebte Tage,
die leb ich nun nicht mehr dahin.
Mein Lungentod war ohne Frage,
ein Weltenabgang ohne Sinn.



eine andere antwort wäre unpassend zu all den unmöglichkeiten des textes.

vlg
r

https://up.picr.de/35799760tb.jpg
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.07.2019, 09:02   #18
männlich BladeRuner
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Berlin
Beiträge: 358

Standard Hallo Lyrikerin

Schöne Worte für einfühlsame Gedanken, die eine sanfte Atmosphäre entstehen lassen.
Ich mag sehr, was du testest.
Gruß vom Herzen Blade
BladeRuner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.07.2019, 09:09   #19
männlich BladeRuner
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Berlin
Beiträge: 358

Standard P.S.

Ohne deine Erklärung hätte ich es deutlich anders interpretiert.
Zum Teil finde ich mit deinen Erläuterungen besser in Text, z.B. bei der Schwere ungelebter Tage. Für Perlen hätte ich lieber mein Gefühl behalten, da ich so weit weg bin von religiösen Handlungen. Gebetsmühlen haben ihre Tradition in vielen Religionen und das schreckt mich ab.
Drücke dich Andreas
BladeRuner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.07.2019, 11:35   #20
weiblich AlteLyrikerin
 
Benutzerbild von AlteLyrikerin
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Burglengenfeld
Alter: 68
Beiträge: 1.190

Lieber BladeRuner,

herzlichen Dank fürs Vorbeischauen. Es freut mich, dass die Zeilen Dir "eine sanfte Atmosphäre" aufscheinen lassen konnten.

Dass die Rosenkranzperlen dich befremden, können wir, denke ich, einfach so stehen lassen. Manche Menschen brauchen Hilfsmittel, andere nicht.

Ich wünsche dir eine gesegnete Zeit, fühle Dich umarmt, AlteLyrikerin.
AlteLyrikerin ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen für Geschenkte Zeit

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Du bist der Zeit zu jung, der Zeit zu fern. (20.04.2012) Sympoesie Zeitgeschehen und Gesellschaft 1 04.08.2013 23:07
Ich brauche es, von Zeit zu Zeit Ex-Erman Liebe, Romantik und Leidenschaft 0 16.01.2012 14:00
Zeit Katerchen Sprüche und Kurzgedanken 6 26.05.2011 20:53
Z-Zeit charlycheck Gefühlte Momente und Emotionen 0 21.12.2010 22:42
Zeit lilie Gefühlte Momente und Emotionen 0 19.12.2010 11:03


Sämtliche Gedichte, Geschichten und alle sonstigen Artikel unterliegen dem deutschen Urheberrecht.
Das von den Autoren konkludent eingeräumte Recht zur Veröffentlichung ist Poetry.de vorbehalten.
Veröffentlichungen jedweder Art bedürfen stets einer Genehmigung durch die jeweiligen Autoren.