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Theorie und Dichterlatein Ratschläge und theoretisches Wissen rund um das Schreiben.

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Alt 19.08.2017, 13:58   #34
männlich Heinz
 
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Hallo Sonnenwind,

Dir ist so manches bei Goethe zu einfach gestrickt. Aha! Wie wäre es mal mit Beispielen? Goethekritiker und -philister gab es schon zu seinen Lebzeiten.
Gottfried Keller hat das mal hübsch zusammen gefasst:

Ein Goethe Philister

Den mit trocknen Erbsen angefüllten Schädel
taucht er jauchzend in des klaren Meeres Wellen,
das man Goethe nennt; nun schauet achtsam,
wie die Nähte platzen, wenn die Erbsen schwellen!

Was Du zum Paarreim sagst, ist nicht Fisch und nicht Fleisch. Einerseits ist er verführerisch, andererseits ist er abstoßend. Er wirkt so simpel, er scheint leicht verwendbar, viele versuchen es mit ihm, viele bauen damit nur Murks und dann gibt es noch viele, die ihn, obwohl sie es besser könnten, gar nicht erst versuchen.
Das ist sehr beliebig, was Du da von Dir gibst. Ich könnte mit genau denselben Worten auch den Blankvers, den Kreuz- oder Binnenreim, den Stabreim oder Hexameter beschreiben.
Er ist verführerisch und nicht abstoßend, er wirkt so einfach und scheint leicht verwendbar usw.
Der Paarreim ist, wie alle Reime, ein Gestaltungsmittel für Gedichte.
Unsere Ahnen, die ollen Germanen, Teutonen, Goten und wie sie alle heißen,
kannten den Paarreim überhaupt nicht. Sie dichteten vorzugsweise in Stabreimen. Und damit kommen wir dem Reiz und der Notwendigkeit des Reimens näher: Der Text geht auf die eine oder andere Weise besser ins Ohr und wird so leichter "behalten". Stabgereimte Zaubersprüche blieben mangels schriftlicher Überlieferung besser im Gedächtnis haften.
Im Mittelalter brachten uns die Kreuzritter neben anderen kulturellen und wissenschaftlichen Erkenntnissen den Endreim mit. Der ließ sich auch gut behalten und übte seinen Reiz auf die Autoren und Zuhörer/innen aus.
Ich behaupte: Die meisten Gedichte kennen den Endreim nicht. Es gibt aber zahlreiche Gedichte, die denen Endreime (ob als Paar-, Kreuzreim, Haufenreim oder umschlingenden Reim, Binnen- oder Schweifreim) verwendet werden.
Für den schlechten Ruf, den der Paarreim mit sich herum schleppt, ist die scheinbar leichte Anwendung und das Publikum verantwortlich:
"Ich hab e wunnerschöne Gadden,
eingezäunt mit lauter Ladden
tääätäää - tääätäää" ,
das geht dem schlichten, möglicherweise leicht angetrunkenen Narralesen
leichter durch die Ohren direkt in die Blutbahn als eine schillersche Elegie.
Das sagt aber nichts über den Paarreim, sondern eher was über das Publikum.
Eigentlich eine leidige Diskussion! Wenn Inhalt und Form stimmen, frage ich nicht nach der Art der Form, höchstens danach, ob sie zum Inhalt passt.
Gruß,
Heinz
Heinz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.08.2017, 14:50   #35
männlich Heinz
 
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Liebe Silbermöwe,
Dein Beitrag zur Paar-Reim-Diskussion geht mir ollen Goethe-Fan natürlich runter wie Öl:
"Ich habe mir gerade "Mignon" von Goethe nochmal durchgelesen. Das Gedicht ist mir schon zu Schulzeiten aufgefallen, als ich von Metrik etc. sowas von überhaupt keine Ahnung hatte und hat mich damals schon erschauern lassen, so wunderschön ist es ....also auch das kann mit dem Paarreim erreicht werden."
Ja, der alte Fuchs lässt die Mignon dieses wehmütige Sehnsuchtslied im Paarreim singen. Der Hafner (ihr Vater) und Philine (die Schauspielerin) singen kreuzgereimt.
Ich vermute dahinter eine Absicht: Vielleicht will Goethe dem knabenhaften, jungen Mädchen die "gereiftere Form" des Kreuzreims noch nicht zumuten, vielleicht das Naive des Kindes unterstreichen?
Ich könnte Dir an Dutzenden Stellen aus Goethes Werken beweisen, mit wieviel Raffinesse er Inhalt und Form planvoll verbindet, Situationen, Gefühle beschreibt oder vermittelt, ohne die Dinge direkt und "nackt" zu nennen.
Liebe Grüße,
Heinz
Heinz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.08.2017, 09:43   #36
männlich Sonnenwind
 
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Lieber Heinz,

der Paarreim kann etwas Wunderbares sein, dafür gibt es, wie Ilka angeführt hat, genügend Beispiele. Zugleich scheint er besonders einfach, um nicht zu sagen - besonders simpel in der Handhabung, was manch einen dazu verleitet, verführt es mit ihm zu versuchen. Doch siehe da, der Wurf mißlingt... Woran es liegen mag?

Die Rechnung, mit scheinbar verlockend einfachen Mitteln leicht gute Gedichte schreiben zu können, geht meist nicht auf. Das Ergebnis - Murks. Dieser Murks, "bereichert" durch zahlreiche niveaulose Büttenreden in ähnlichem Stile, vervollständigt das abstoßende Bild, das viele Lyriker dann vom Paarreim bekommen. Und siehe da, sie kämen nie auf die Idee, sich seiner zu bedienen...

Nein, ich hab nichts gegen Goethe, mag ihn, bzw. seine Lyrik, nur nicht so besonders. Versuche es immer mal wieder mit ihm... Rilke ist mir lieber...

LG
Sonnenwind
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Alt 26.08.2017, 01:48   #37
männlich Heinz
 
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Lieber Sonnenwind,
was könnte ich zu Deinem Beitrag sagen? Ganz einfach: Du hast Recht.
Man kann mit jedem Gestaltungsmittel, egal ob Paar-, Kreuz- oder Stabreim oder anderen Reimformen (ich erspare mir, sie alle aufzuzählen), mit ungereimten Versen wie dem Blankvers, mit Versfüßen oder freien Rhythmen u.v.a.m. wunderbare Gedichte oder grottendämlichen Blödsinn schreiben. Der Paarreim bietet sich, weil viele glauben, dass das Reimen ein untrügliches Merkmal für Gedichte ist, an (der Beweis ist leicht zu erbringen, wenn man z.B. Geburtstags-"Gedichte" als Gelegenheits"dichter" verzapft. Das geht dann so los:
Wir wünschen Dir zu deinem Feste
alle hier das Allerbeste.
Wir glaubens kaum, doch es ist wahr:
Nun wirst du heute vierzig Jahr!
Der heutige Tag ist zum Feiern erkoren,
denn da wurdest du geboren.

Und so geht es munter weiter und die meisten hören gelangweilt zu und man muss sich nicht wundern, wenn die Menschen sich keinen Gedichtband kaufen.
Goethe und Rilke - ich mag sie beide. Die Frage, ob Goethe den Rilke mochte, stellt sich aus verständlichen Gründen nicht. Dass Rilke ein großer Bewunderer von Goethe war, ist leicht nachzulesen.
Mach Dir mal die Mühe und lies fünfhundert Gedichte, die vor Goethe geschrieben wurden. Erst dann beginnt man zu ahnen, welche Verdienste sich dieser Mann erworben hat (und die neben seinen Leistungen auf anderen Gebieten der Literatur und anderen Bereichen).
Zu meinen Lieblingsgedichten zählt übrigens Rilkes "Orpheus. Eurydike. Hermes".
Liebe Grüße,
Heinz
Heinz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2017, 11:04   #38
männlich Sonnenwind
 
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Hallo Heinz,

natürlich ist mir bewußt, welche Verdienste Goethe zuzurechnen sind. Es gibt auch eine ganze Reihe von Gedichten... aus seiner Feder, die mir extrem gut gefallen, wie könnte es anders sein! Dennoch finde ich auch bei ihm, wie bei eigentlich allen Dichtern, Texte, die technisch wohl untadelig sein mögen, die mich persönlich aber so gar nicht ansprechen und die mir auch von der Aussage her etwas blaß zu sein scheinen. Und das sind gar nicht so wenige.

Da denke ich dann immer - hä?! das soll von Goethe sein?

Aber Du hast es geschafft - auf meinem Tisch liegen sie jetzt wieder einmal, die Gedichte des grossen Dichterfürsten. Und ich werde sie mir nocheinmal vornehmen.

Wohl gemerkt, es ging mir in diesem Zusammenhang um meinen Eindruck, um meinen Geschmack, um die Frage, was mich persönlich anspricht...

LG
Sonnenwind
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Alt 04.09.2017, 10:55   #39
männlich MiauKuh
 
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Beiträge: 144

Zitat:
Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
Man kann mit jedem Gestaltungsmittel [...] wunderbare Gedichte oder grottendämlichen Blödsinn schreiben.
Heinz, herrlich und ich stimme dir absolut zu. Erst der Meister weiß aus den Möglichkeiten geistreich auszuwählen und damit zu erschaffen.

Zitat:
Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
Wir wünschen Dir zu deinem Feste
alle hier das Allerbeste.
Wir glaubens kaum, doch es ist wahr:
Nun wirst du heute vierzig Jahr!
Der heutige Tag ist zum Feiern erkoren,
denn da wurdest du geboren.

Und so geht es munter weiter und die meisten hören gelangweilt zu und man muss sich nicht wundern, wenn die Menschen sich keinen Gedichtband kaufen.
Auch hier Heinz, stimme ich dir vollständig zu.
Reimen allein ist kein Dichten.
Holz zersägen baut keinen Tisch.

Die Kunst der Dichtung liegt meiner Meinung nach darin, die Bedeutung des Gedichtes so einzukleiden, dass in dem Leser etwas bewirkt wird und er das spürt, egal auf welche Weise.

Kunst lässt Erkennen!

Das bedeutet der Paarreim ist genau so einsetzbar, wie jede andere Reimform und überhaupt jedes andere Mittel zur Erschaffung eines Gedichtes.
MiauKuh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2017, 12:23   #40
männlich Briefmarke
 
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Hallo zusammen!

Nur ein Narr mit einer Unterhose auf dem Haupt offenbart seine Ahnungslosigkeit
und sein Ungeschick im angeeigneten Können
des lyrischen Handwerks indem er dem Paarreim seine Qualitäten abspricht,
und ihm unzureichend lyrisches Ambiente zugesteht, sowie seine Unfähigkeit
solchem einen praktischen Gegenbeweis zu fertigen.

Ein Meister der Sprachkunst weis um die unzähligen Mittelchen den
Paarreim elegant im Tanz führen zu lassen...
als da wären die Taktzahlen eines Verses, die überein gehen mit der
Essenz von Klangraum und Melodie: dem jeweilig gewählten Metrum.
Und die übergreifende Komposition der Strophe und des Gedichtes.
Nutzt man Paarreime allein oder korrelieren sie mit weiteren Reimen.
Das gemeinsame Doppel ist ja auch nicht dazu genötigt eines zu bleiben,
es bietet sich auch gerne ein Triplett oder Quartett an... das, in der Tiefe
der Strophe einen Bedeutungsbogen spannt und allen Sinn unter sich
zusammen fügt und hält im gemeinsam geteilten Reim.
Doch da ist der Reichtum der Vielfallt zu gewaltig úm auf alles einzeln
ein zu gehen. Allein schon verschiedenartige Verslängen bewirken ein
frenetisches Feuerwerk der Emotionen und Schwingungen.

Generell tragen umfassendere Verse Paarreime aber melodischer
und gefühlsbetonter, "melancholischer", zumal sie auch mehr Raum
geben für eventuelle Binnenreime, Assonanzen oder tongebende
Alliterationen, welche wieder verschiedenen Mustern unterliegen können,
bei Bedarf und Können des Jeweiligen, und die empfundene Schlichtheit
des Paarreimes aufheben und in Klang und Ton ablenkend entschweben.

Hier eines meiner Lieblingsgedichte im Paarreim.
Leider nicht im Internet zu finden, deswegen so niedergeschrieben.

Ich liebe jenes Wehen von salz'gen Düften schwer...
Ich liebe dein Gewoge, unendlich starkes Meer.
Ob unterm Morgenwinde du strahlst im Sonnengold,
ob ächzend deine Brandung an graue Dünen rollt.

An deinen Ufern prangen nicht Blüte und nicht Baum,
nur flutzermahle Kiesel und strandverschlagner Schaum.
Dein Sandgestad verödet der Wellen steter Drang
mit sturmzerrißnem Seegras und dichtem, braunem Tang.

Dein Morgen ist ein Spiegel, dem blauer Glanz entquillt;
dein Mittag ist ein Blinken von hartmetallnem Schild.
Dein Abend gleicht dem Silber des frühlingszarten Felds.
Und rote Gluten sterben in deiner Töne Schmelz.

Dein Zürnen ist der Wasser allsiegende Gewalt,
wann sternenloses Dunkel ihr Brausen widerhallt.
Wann weiß die Wellenkrone ob dunkler Wölbung schwebt
und vor dem Sturz der Riesen die Küste stöhnt und bebt.

Dein Leben ist das Schweigen der ew'gen Einsamkeit.
Dich hat kein Geist der Menschen errungen und entweiht.
In regem Sterben wallen die finstren Wellenhöhn
gleich wie die Schönheit selber, so unerfühlbar schön.

Die Tiefe, die uns seltsam mit fremder Kühle droht,
läßt uns Erfüllung hoffen in langersehntem Tod.
O trieben, wann der Seewind von Norden eisig bläßt,
wir endlich durch die Wogen, vernichtet und verwest!

W.v.Kalckreuth

Auffallend sind die langen Verse...
xXxXxXxxXxXxX
anders als beim Alexandrinder der Franzosen,
nicht durch eine Zäsur nach der dritten Betonung
getrennt, schleicht sich hier mit dem dritten
Takt ein Daktylus ein und unterteilt den Vers etwas subtiler.
So als wolle er das Wogen und Rauschen
des Meeres imitieren und klanglich nachbilden.
Wofür auch die durchgehenden harten Kadenzen sprechen,
die die Schlichtheit in der Weites des Ozeans aufgreifen...
und so wird stilistisch und mit entsprechenden Worten
das wechselseitige Panorama der großen Wasser gespiegelt.
Die samtne Weichheit der ausrollenden Verse
und die urnatürliche Härte der promten männlichen Reime.

Ein interessantes Thema zu dem es vieles zu sagen gibt.

Briefmarke...
Briefmarke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2017, 12:23   #41
männlich Heinz
 
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Hallo MiauKuh,
schön, dass wir hinsichtlich der Gestaltungsmittel übereinstimmen!
Liebe Grüße,
Heinz
Heinz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2017, 12:40   #42
männlich MiauKuh
 
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Zitat:
Zitat von Briefmarke Beitrag anzeigen
So als wolle er das Wogen und Rauschen
des Meeres imitieren und klanglich nachbilden.
Jaa, Briefmarke, genauso sehe ich das auch. Und genauso wie du es weiter oben geschrieben hattest, über Melodie und Klangraum in den Versen ist es ja auch, letztlich ... die Wortwahl! Und nur der Narr mit der Unterhose auf dem Kopf sieht die Sache mit dem Paarreim als wenig kunstvoll an.

Zitat:
Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
Hallo MiauKuh,
schön, dass wir hinsichtlich der Gestaltungsmittel übereinstimmen!
Liebe Grüße,
Heinz
Hallo Heinz,
ja, das finde ich auch! Fühl dich auch gegrüßt, wir werden uns öfter lesen, falls ich nicht unerwartet dahinschwinde.
MiauKuh ist offline   Mit Zitat antworten
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