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Rollenspiele und Bühnenstücke Eigene Bühnenstücke, Rollenspiele und Dialoge.

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Alt 08.05.2010, 12:14   #1
männlich Ralfchen
 
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Beiträge: 13.991

Standard Fahrwasser & Weinstein (Texte von Ringelroth und Ralfchen)

Fahrwasser & Weinstein

Die folgenden Texte sind in den letzen Monaten während einer Zusammenarbeit zwischen meinem Freund Ringelroth und mir in der Gemeinschaftswerkstatt des Forums drabbles.de entstanden und entwickelten sich nach und nach zu einer Serie mit mehr oder weniger Humor und Skurrilität. Dies sind die erst paar Kapitel, die jeweils aus genau hundert Worten bestehen. Viel Spass


Fahrwasser & Weinstein

Kann man damit auch Äpfel schälen?"

Die Verkäuferin warf einen Blick auf den Gurkenschäler.

"Sicher. Vorausgesetzt, ihre Äpfel sind grün und lang."

"Sehr lustig! Und das nennt man hier Kundenberatung?"

"Ein Scherz am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen."

"Am Morgen? Sind sie besoffen, es iss 16Uhr37!"

"Sie sind besoffen! Sie tragen ihre Uhr verkehrt herum!"

"Ich hab eine Digitalreadoutsportuhr, sie Pflaume, auf der wär’s dann LEUhr91!"

"Ihre Zeit ist abgelaufen. Ich biete ihnen eine neue an, gerade frisch importiert. Den Gurkenkitzler bekommen sie gratis dazu."

„Zeigen sie her.“

"Augen zu und Luft anhalten."

Im Floatingtank untergetaucht werden, war Yoram neu.

***

"Das iss der größte Apfel, den ich je sah, Paula!"

http://up.picr.de/4080286.jpg

"Das iss der größte Apfel, den ich je sah, Paula!"

"Du müsstest erst mal den Baum sehen, von dem er stammt."

"Hast du den gesehen?"

"Nein, der steht doch im GrannySmithonian. Ich hab nur gehört von ihm."

"Nur gehört? Aha - wie kannst du Strohpuppe mich dann so was Blödes fragen?"

"Gefragt? Ich hab nix gefragt. Der Strohkopf bist augenscheinlich du."

"Gut, nicht gefragt, aba getan als hättest ihn gesehen......wie beisst man von dem Riesending ab?"

"Hier........nimm meine Schähne, schind gansch neu und mescherscharfff."

„Danke! Wofür is’ der Motor im Prothesenoberteil?“

"Iss’n Entsafter. Ein Zungenschnalzer - fertig ist das Smoothie."

***

"Guck dir mal den Apfel an, Paulachen, issa nicht süss?"

http://up.picr.de/4094130.jpg

"Das ist kein Apfel, Yoram, das ist eines von deinen Abführdragees."

"Du wirre Myopiene, dass iss’n' rundes Ding und kein Drageé. Außerdem scheiße ich zur Zeit Mastdarmcocktail, wie du weißt!"

"Auch ein Dragee ist rund. Du meintest sicher kugelförmig. Wie dein Darm leidet wohl auch deine Zunge."

"Ja Kugelförmig, du Schamhaarspalterin.....vielleicht hast eh du mir den Virus beim letzten French Algiers verpasst!"

"Du solltest weniger Unsinn verzapfen und dir dafür öfter die Hände waschen."

"Und du dir die Schnauze!"

"Du schlabberst doch so gern meine Schnauzkrümel - komm lets schlabber!"

***

Sie lag auf dem Tisch - verführerisch und zugleich voller Unschuld.

"Ich bin Helene - dein Dessert."

hauchte sie.

Er warf einen Blick voll Entsetzen auf den Nachtisch.

"Ein Desért das spricht?"

"Ich kann noch viel mehr, mein süßer Yori.",

versprach sie und ihr Duft weckte in Yoram verbotene Gelüste. Fieberhaft begann er nach seiner Insulinspritze zu kramen.

"Komm, Yori, lass die Scheißspritze."

lockte Helene.

"Was bist du - ne schmierige Nachtragsmörderin?"

"Wannst mi weida so bleed anmachst, du depperter Hirsch, werd i sauer!"

Die geilärschige Serviererin rutschte verärgert vom Tisch.

Nun wusste Yoram: sein Arzt hatte mit Delirium-Tremens recht.

***

"Schau Yori, das sind die neuen Äpfel!"

http://up.picr.de/4103756.jpg

"Prima! Die kullern nicht mehr davon, sind stapelbar und leicht in Scheiben
zu schneiden."

"Genial nichtwahr? Auf den wär der selige Adam sicher net reingefallen."

"Der olle Adam ist wohl eher auf die Reize der leckeren Eva abgefahren, als auf grünes Obst. Aber mich würd interessieren, ob die Made da drin eckig wie ein Streichholz ist."

"Made? Wenn schon dann Wurm....viereckig? So eine Trottelei!"

"Wirrknolle....du guckst doch Universum, oder?

"Ich schau höchstens meinen Fußnägeln beim Wachsen zu."

„Die Besuchzeit iss um Frau Fahrwasser!“

„Amputieren sie ihm morgen den Fuß Doktor?“

„Nein, leider beide*)!“


http://up.picr.de/4109639.jpg

***


Yoram Fahrwasser hatte sich gerade, unter Aufbringung aller physischen Kraftreserven, in seinen Rollstuhl gehievt, als er starb. Seine letzte Gedankenfrage war:

"Was mach ich da unten ohne Haxn?"

Im Jenseits war diese Frage irrelevant. Das wurde Yoram schnell bewusst. Nur, das Bewusstwerden eines letzten Gedanken war ähnlich völlig irreal; nur der Apfel blieb quintessentiell. So wartete er mit Spannung, während jene 13 Minuten vergingen, nach welchen sein Hirn mangels Sauerstoff abschalten würde.

Wieso ist’s hier so zappenduster? Es heißt doch, man geht in ein Licht.

"Achtung Passagier Yoram Fahrwasser! Wegen eines Generatorausfalles bitten wir Sie zu warten. Sie werden abgeholt."

***

"In welcher Farbe wollns’n den Sarg ham, Frau Fahrwasser?"

"Hm, der in rosa mit der DonaldDuckPlastikSkulptur am Kopfende, schaut geil aus."

"Tut mir leid, gnä Frau, das ist kein Sarg, sondern das Tretauto meines Sohnes."

"Oh, dann hab ich wohl meine Kontaktlinsen verloren."

"Welche Hobbys hatte der Verblichene denn?"

"Hobbys? Der geile Bock hat doch nur den jungen Weibern hinterhergepfiffen im Park."

"Wie wär’s dann mit unserem Modell Natur? Schauns mit nem Bach und dem Flattermann aufm Deckel."

„Flattermann? Sowas mochte Fahrwasser nie, sein Druck war imma 100....wo iss’n der rosa MaccDonaldsSarg?"

„Hier!“

http://up.picr.de/4121231.jpg


"Geschmacklos wie mein Yoram. Einpacken bitte."

***

"Sagn se mal, sinn se net Yoram Fahrwasser?"

"Och nein, bin ich net, der iss doch gestern gestorben'."

"Se sehn dem Doden aba verdammt ähnlich."

"Iss keen Wunder nicht, bin ja sein Zwillingsbriederchen."

"Ahso, eineiig oder zweieiig?"

"Ich hab gar keine Eier, bin Opernsänger!"

"Ahso, ein Kastanier!"

"Ja, hab die Nüsse im Spiritusglas, schaun aus wie Kastanien."

"Was war IhrBruderGotthabihnselig von Beruf?"

"WaldundWiesenstreicher!"

"Wusste gar nicht, dass die gestrichen werden. Issa dabei gestorben? War’s ein Aweitsunfall?"

"So nennen wir die Förster in unserer Oper, sie Komiker!

"So meine Herren, wir machen eine kurze Pause, das war ein feiner erster Akt!"

***

"Hast du Lampenfieber MordechEi?"

"Nein, ich vermisse im Moment nur meine Eier."

weinerte Fahrwasser mehr zu sich selbst.

"Die brauchst du für deinen großen Auftritt nicht. Hauptsache, dein Arsch ist sauber und
gut eingeölt - dann hast du das Publikum auf deiner Seite."

"Danke für die originelle Aufmunterung."

"Noch einmal tief durchatmen. In einer Minute hebt sich dein Vorhang."

"Was heißt meiner? Du spielst doch'n Papst, der mich schänden soll, oder?"

"Nein, hab mir’n Schänder geknickt. Mathilde übernimmt die Rolle."

"Autsch, die verwendet aba nen Hartholzdildo."

"Das Schönste daran sind die Splitter."

***

„Wolln'sen künstlichen Darmausgang rosa oda lila, Fahrwasser?“


***

No Fahrwasser, wie gehts’n so mit dem rosa Kacksack?"

"Reden Sie mit mir, Sie hässliche Pute? Dann reden Sie mit meinem Arsch und der scheißt Ihnen was."

"Ihr Arsch kann nix scheißen, der iss umgeleitet, sie Fäkalier!"

"Sollte es Ihnen unmöglich sein, die Klappe zu halten, Frau Doktor Mayer-Blütenschön, bin ich gezwungen, Ihnen die Arbeitsweise meines Tackers näherzubringen."

"Mayer genügt, sie Mastdarmschlaufe!"

"Gut. Lassen wir die Animositäten. Beginnen Sie endlich mit der Obduktion des Mordopfers. Ich brauch Ergebnisse."

"Ja, ja, nur die Ruhe."

"Scheiße, was iss’n das?"

„Die weißen Dinger in seinem Hirn?“

„Ja?“

„Buchstabennudeln. Der Typ war Schriftsteller.“

***

"Das soll ein Obduktionsbericht sein, Mayer, wollen sie mich necken?"

"Is ja gut, Fahrwasser, das ist meine Einkaufsliste. Hier, das ist mein Bericht."

"Sehr witzig, sie Giftspritze, gebns’n mal her!"

"Der Tote war Schriftsteller und wurde gestern zwischen 22 und 24 Uhr mittels Strangulation mit einem Stahlseil getötet. Wieso hat er dann ein Einschussloch unterhalb der linken Brust?"

"Im Abschiedsbrief des Mörders steht, der Mann wollte beim Selbstmord unterstützt werden."

"Aha, dann hat er sich selbst erdrosselt und ein anderer hat ihm zur Sicherheit ne Kugel verpasst?"

„Wissen sie was denken bedeutet?“

„Ich denke, also bin ich.“

„Ja. Ein Idiot.“

***

"Setzen sie sich. Ich hab ihren idiotischen Obduktionsbericht gelesen."

"Wer sind sie, dass sie sich erdreisten meine Arbeit idiotisch zu nennen?"

"Sind sie einer temporären Umnachtung anheimgefallen? Ich bin noch immer der Directeur dieses Departements - hm?"

"Dann benehmen sie sich gefälligst wie einer. Was gibt’s an dem Bericht zu kritisieren?"

"Frau Herzbrecher?"

Die bebrillte Sekretärin stoppt breitärschig knapp vor seinem Schreibtisch.

"Bitte, Herr Seelentief?"

"Erklären Sie dieser Dilettantin, was ich meine. Mich regt’s zu sehr auf."

Angestrengt blättert die Fettleiberin durch die Seiten.

"Wissen sie was das iss, Monsieurdirectéur?"

„Der Dilettantenbericht“

„Nein. Die Diagnose vom Veterinär für ihren kranken Kanarie.“

"Frau Dr. Mayer-Blütenschön, vergessen sie meine Rede. Wissen Sie, ob Fahrwasser bereits eine heiße Spur hat?"

"Spur? Mit ihrem gichtkranken Kanarientrottel? Fahrwasser ist ein sterbender Mensch, erwarten sie nichts mehr von ihm!"

"Pff! Wir alle sind von Geburt an sterblich!"

"Egal, MordechEi will sich in einer Stunde melden."

"Er kann sich mit mir um zwölf beim Mastdarmkiosk vorm MUQA treffen, sagen sie's dem Idioten!"

***

Eineinhalb Stunden später.

"Nun, Fahrwasser, was hamma?"

"An Hunger, Monsieurledirectéur."

"Na dann. Hier gibt’s Burenwürste in Menschendärmen."

"I will woanders hin. Das sieht ja aus, wie schonmal gegessen."

"Was soll's...mit ihrem Mastdarmkarzinom?"

"Das sind Hämorrhoiden, Monsieurlediverticle."

***

"Das Opfer war Autor von FantasyRomanHeftchen und depressiv veranlagt, Monsieurledirecteur. Wir suchen nach seinem Untermieter, Rollo Rockermann, der war sein Suizidhelfer und ist verschwunden."

"Rollo, Rollo? das sagt mir was."

"Ja, es geht so: Rollo, Rollo, Marco Polo, fährt um die Welt, hat kein Geld.
Iss’n altes Kinderlied, Monsieurlechanteur."

"Würstelmann - es heißt: Makko Pollo! Und reden sie mich mit meinem Titel an, sie respektloser Schnulzenfüssler!"

"Rollo ist Geschäftsführer der deutschen Exitfiliale - klaro Boss?"

"Das heißt, der Autor war ne Schwarzarbeit für Rollo - hm?"

"Wir müssen ihn finden, bevor er den nächsten Kunden besucht."

„Handyortung, Wohnungsüberwachung ezzetterrapepee!“

„Is bereits angeordnet, Monsieurlepoirot.“

"Ihre respektlos humortriefende Art nervt mich, Fahrwasser!"

"Besser humortriefend respektlos, als respekttriefend humorlos. Monsieurlemisanthrope."

"Über diesen Fauxpas werde ich hinwegsehen, wenn Sie brauchbare Ergebnisse liefern."

"Bin dabei. Rockermann trifft sich um 20Uhr im Salambo mit einem Kunden."

"Nem Suizideur? Und woher wissen sie das?"

"Hab’n sein Handy abgehört."

"Mit ner Verfügung der Staatsanwaltschaft, oder?"

"Ja, Monsieurlejuge."

"Wolln' sie ne wirklich schnelle Beförderung, Fahrwasser?"

"Nein! Beförderungen verdiene ich mir grundsätzlich mit solider Leistung. Wollen Sie bei der Festnahme dabei sein?"

"Jaaaa, geil. Wo solls’n sein?"

"Na, im Salambo, Monsieurlenavigateur."

"Ich will nicht!"

"Hää? Eben wollten Sie noch."

"Hab keine Windel mit!"

"Ach was, ich borg ihnen ein Feh - hm?"

"Das wird nix, dagegen bin ich algerisch. Nehmens den Weinstein mit, iss’n guter Mann. Und dann bringt ihr mir den Killer."

"Killer...der ist doch nur ein Selbstmordassistent, oder?

"Fahrwasser! Sie machen mich wahnsinnig! Beihilfe zum Suizid ist strafbar!"

"Hm...wusste ich gar net, Ledirectrissé."

"Sie haben Ihren Kopf nur zu dem Zweck, dass es nicht in Ihren Hals regnet, Sie Honk."

"Ich hab schon modernere Witze gehört lePapagenó."

"Aber nicht von mir!"

"Aha, ein Eingeständnis zum Altmodischsein."

"Konservativ, sie Banause. Ich muss noch ins Büro, adieu."

"Wünsch ne trockne Hose, Monsieurlelâche."

***

"Weinstein, bewachen Sie den Hinterausgang. Ich pass vorne auf."

"OK, Fahrwasser, aber wer verhaftet Rockermann?"

"Hm, gute Frage."

Überrascht betrachtet Weinstein, das schwere Vorhängschloß am Hinterausgang.

"Hinten geht nix Fahrwasser, s'Türl iss sperrangeleng zu!"

Raunt er ins Mobiltelefon.

"Dann behalten Sie den Haupteingang im Auge. Noch fünf Minuten bis acht."

"Moment, wo sind sie denn jezz?"

"Ich hab grad die Barfrau am Ständer, muss mich konzentrieren."

"Am Ständer?"

"Ääh...am Sender natürlich, am Sender, Weinstein."

"Ahso, Frage: woran erkennen wir eigentlich unseren Kunden?"

"Er trägt’n fliederfärbigen Haarersatz."

"Das rechtfertigt den finalen Rettungsschuss, Fahrwasser"

"Weinstein, Sie werden mir langsam sympathisch."

"Wusste gar nicht, dass sie auch so’n eiskalter Lurch sind, Fahrwasser."

"Stier, Weinstein, Stier. Bis Rockermann vernehmungsfähig is, knöpfen wir uns diesen Omavordieubahnschubser vor. Also, gemma."

"Moment, was haben sie mit Rockermann gemacht...und ist die Ubahnsache nicht Hodendrückers Agenda?"

"Rockermann hat ne Bleivergiftung und Hodendrücker fällt wegen Salmonellenkontaminierung drei Wochen aus."

"Bitte?!! Wer hat Rockermann geklippt...waren sie das?"

"Nein, es war seine russische Maniküre."

„Meine Mutter hat gesagt: Du kommst auf deine Kosten mit nem Mädchen aus dem Osten.“

"Ihre Mutter iss doch seit 40 Jahren im Senilenheim."

„Sie Wirrling! Sie is 40 und lebt auf den Seychellen.“

„Uups, da hab ich was verwechselt.“

„Egal, Sie verkleiden sich jetzt als alte Frau und stellen sich an die Ubahngleise. Wenn wir den Ovdubsch nicht bald verhaften, spielt Monsieurledirecteur mit unseren Glocken Billard.“

"Moment, ihre Mutter war das des Mäderl, dass mit sechs Jahren schwanger wurde? Da warn' die Zeitungen vollvon."

"Ja...ja, das iss meine Mammi."

"Stimmt’s, dass sie ne Zangenfrühgeburt waren unnur 12 Dekagramm wogen?"

"Sie halten sofort Ihre Klappe und machen sich an die Arbeit, sonst nehm ich mir nen Queue und kloppe Ihre Glocken quer durchs Büro."

"Grobian, nur weil ihre so weich wie Eiklar sind."

***

"Die Verkleidung passt; bei ihrem G’sicht müssn' ma maskenbildnerisch gar nix machen, das iss naturalt."

"Also vergleichbar mit Ihrem Verstand: natürblöd und intelligenzresistent."

"Reißen sie sich an der Schürze, Fahrwasser und ab in die Unterwelt!"

"Momentmal, finden sie diese Schnutenhaube passend? Ich wirk' wie ausm' späten Mittelalter."

"Sie Vettel, wär ihnen'n preußischer Pickelhelm lieba?"

"Wenns bei den Preußen weibliche Pickelhaubenträgerinnen gab, dann ja."

"Nur bei den preußischen Nutten, sie Pöbler."

"Fahrwasser geben sie ihren Blödheiten mal ne Auszeit - hm? Wir haben diesen Altweibersommerstörer zu eliminieren, also bitte!"

"O.K. auf zur UBahn."

***

"Nehmen Sie die Handtasche über den Arm und stellen Sie sich nahe an die Gleise. Ich sitz dahinten auf der Bank und hab Sie im Auge."

"Das klingt net sehr versichernd, Weinstein. Denken sie nicht, dass die Louisvittonfälschung ein bissi übertrieben iss?"

"Besser einen gefälschten Vitton, als eine echte Woolworth."

"Wie meinen sie des?"

"Schluss jetzt mit dem Gequargel, der Zug kommt in zwei Minuten."

"Ich muss aber vorher noch dringend pieseln. Wo iss’n ein WC?"

"Pssssscht, da iss der mutmaßliche Mörder, pinkelns' aufn' Bahnsteig, fällt net auf in der Menschenmenge."

***

"Sie Altweiberferkel! Was machnsn' da?"

Ein fettwanstiger Ubahnpolizist hatte sich bedrohlicherweise vor Fahrwasser aufgepflanzt.

"Ein Glück, dass Sie da sind, Herr Waldmeister. Ich glaube, mir ist gerade die Fruchtblase geplatzt."

Noch bevor der Tunnelsheriff antworten konnte, bekam Fahrwasser von hinten einen Stoß. Er strauchelte und suchte erschrocken Halt an den Ubahnpolizistenschultern. Der war ob des brüderlichen Ansinnens so perplex, dass er aus der Balance kam, woraufhin sein massiger Körper tragischerweise ins Gleisbett stürzte.

"Aaaahhhhhhhhhhhhh bitte um die Rettung."

kreischte Fahrwasser, altweiberlich an einem Wagon verklammert.

***

Nach diesem Debakel, konnte sich Monsieurledirectéur kaum halten:

"Himmel, Arsch und Geige, kann man euch Vollpfosten denn gar nichts alleine machen lassen, Weinstein?"

"Wenn der Ubahncowboy nicht dazwischen gefunkt hätte, wär der Schubser in Ketten und Fahrwasser hätte noch beide Beine."

„Was reden Sie? Fahrwasser hatte zwei Beinprothesen, er hat also kein Bein verloren.“

"Aah, jetzt ist mir klar, wo die röchelnden Geräusche herkamen, wenn er lief. Ich fürchtete schon er wäre Asmotiker."

„Das heißt Osmotiker, sie Bimmel; denn Fahrwasser wollte meist mit dem ganzen Körper durch die Wand!“

"Wo issa eigentlich?"

"In’ner Werkstatt - Ölwechsel und Elektronikinspektion waren sowieso fällig."

"Werkstatt? Das iss nich ihr Ernst. Seine Blechstampfer warn' doch ein Totalschaden."

"Noch nie was von HeitekBionikProthesen gehört? Weinstein, wo leben Sie denn?"

"Im Hier und Jezz, werter LeDistractéur. Aber die Firma DDr.Schwänzel-Heitek ging doch vor Jahren in Konkurs."

"Das war ne Gummibärchenfabrik, Sie Gratin. Der Fahrwasser kriegt die besten Hüpfer, die wir in USA finden können."

"Ahso? Und ich muss auf meinen Schmerzgichtstangen weiter Dienst machen!"

"Regen sie sich ab, Fahrwasser hat auch neue Arme."

"Jezz laßen’s aber die Hosen ganz runter, Monsieurlecyborg. Is Fahrwasser am Ende ein Androlyt?"

"Am Ende Weinsteinhofer*), iss nur Abwasser, sie DeliriumdremensSister!"

"Morgennachmittag is Fahrwasser wieder arbeitsfähig. Morgenabend stehen sie beide wieder in der Ubahn. Solltet ihr das wieder vermasseln, werdet ihr Nachtwache beim Altenheim schieben, verstanden?"

"Verstanden LeTyrannusLexus. Nur welche Kamoflagè iss für das Unterfangen vorgesehen? Der Fahrwasser könnte mit seiner Ausstattung als C3PO antanzen, oder?"

"Diesmal sind sie die Lockhenne. Ne alte Frau zu spielen, kann ihnen mit ihrer vielfältigen Visage und ihrer femininen Aura nicht schwer fallen."

***

„Sagns’ Weinstein sind sie geisteskrank, in dem Muppethühnerkostüm anzutanzen?

„Sie sagten doch ich bin die Lockhenne!“

Im Hintergrund erklingt Fahrwassers' blechernes Lachen.

„Das Einzige, was Sie anlocken, Kollege, sind Vogelmilben und Hefepilze.“

"Dann eben nicht!"

motzt Weinstein und reißt sich die Maske vom Kopf.

"Ich wüsste da nen Ausweg."

sagt Fahrwasser.

"Meine Schwiegermutter ist zu Besuch. Für ne Dame Pralinen wär die Schachtel sicher bereit, mitzuspielen, Monsieurledirecteur.

"Hm, wollen sie das Risiko eingehen oder wollen sie die Alte auf einfachem Weg loswerden?"

"Wenn der Ubahnzug sie crasht und wir nehmen den Schubser fescht, schlagen wir zwei Klappen mit einer Fliege."

"Sie haben tatsächlich ne fortgeschrittene Frontlobenzersetzung, Fahrwasser. Obschon wir dabei den Schubser besser gleich mitentsorgen sollten - oder?"

„Prima Idee, Monsieurlechef, denn wer andre auf die Gleise schubst, hat zum letzten Mal gepupst.“

"Das iss wie immer ne dämliche Aussage, sie Leerballon, aber konzentriern' ma uns mal auf die Planung."

"Also, der Schwiegerdrachen patroulliert am Gleis. Weini und ich halten uns in seiner Nähe auf. Wenn einer Hand anlegt, schlagen wir erbarmungslos zu. Basta!"

"Aha, das klingt nach semigenialer Strategie. Nur was iss, wenn Stubbsi Verdacht beim Anblick des Drachen-Leibgarde-Duos schöpft?"

"Wird er nicht, Monsieurleboss, wir sind so unauffällig wie ein Schatten in der Nacht."

"Ja, das seid ihr zweifelsviel, ihr Deppen."

Das ist zuviel für Weinstein. Er öffnet das Fenster und springt.

"Die frische Luft wird ihm gut tun, Monsieurlebarbar."

"Vor allem wenn er merkt, dass wir im Erdgeschoss sind, Fahrwasser."

Die Sekretärin des Direktors, Herbertine Schaumlöffel, stürzt ins Büro:

"Die Ubahnsheriffs haben angerufen, Monsieurlerecteur, der Schubser hat sich vor den Rollator einer Seniorin geworfen und ist seinen Verletzungen erlegen."

"Muss eine Seniorenelefantin gewesen sein."

"Schnauze Fahrwasser, sie Küchensprudler! Der Fall ist erledigt, wenden wir uns neuen Taten zu. Was macht eigentlich Weinstein?"

"Der sitzt beim Sani, er hat sich’s Nasenbein verbogen."

flötet Schaumlöffel

Dabei hebt sie den Hörer vom rapsodierenden Telefon.

„Abteulung neinundsechzig………………..neiiiiin!“

Ihre dicken Grabscher schwängern die Mikrophonmuschel.

„LeDestilléur, wieder eune 110jährige vorm Zug, mitsamt’m Rollator! "Ja und das Ärgste: die Alte war hochschwanger, trug das Baby ihrer muttermundlosen Urururenkelin aus!"

„Schaumlöffel, wie oft muss ich Ihnen noch sagen, Sie soll’n vom Ethanol für meinen Wandkamin wegbleiben? Gehen Sie nach Hause und schlafen Sie ihren Rausch aus, aber zünden sie sich keine Zigarette an. Und sie, Fahrwasser, tippen jetzt bis Feierabend die noch ausstehenden Berichte.“

"Moment LeDissonéur, die Kupplungen in meinen Biosonicpratzen schleifen und Feyerabend iss 1994 gestorben."

"Ham se nen Nasenhaarentferner?"

"Warum?"

"Gebens’ ihn mir, weil ich hab keinen, und sie werden keinen mehr brauchen, nachdem ich ihnen das Genick gebrochen habe, Sie bionischer Volltrottel."

„Hab keinen, weil ich’n haarlosen Explantatbakelitriecher hab. Sagens' mal LeAvortementéur, sollten wir nicht dem Fall der totschwangeren Methusalea in der Ubahn nachgehn'?"

"Fahrwasser, sie Acrylmetallgimpel: was iss an ihnen noch menschlich? Ihr Hirn kanns nicht sein. Was die ethanolisierte Herbertine von sich gegeben hat, war doch nur deliriumatisch halluziniert. Das macht sie immer bei Vollmond. Gehen Sie nach Hause, Fahrstein, ich ertrag Sie heut nicht mehr."

„Ich nix verstehn, LeMonsteriéur.“

Mit diesen Worten scheppert er aus dem Kommandanturbüro.

***

Tags darauf:

„Morgen, Weinstein. Nase gut?“

„Leicht verbogen, Fahrwasser. Whats new?“

„Monsieurledirecteur is im Frauenhaus. Seine Alte hat ihn heut Nacht vermöbelt.“

"Ihr Cochleaimplantat is verrutscht, Fahrwasser. Das heißt Freudenhaus, nicht Frauenhaus."

"Blödsinn, Weinsteiner. Ich hab brandneue Trommelfelle in CarbonNanoTechnologie und hör ne Heuschrecke, wenns in'ner Sahelzone an einem CouscousHalm knabbert. Der Boss iss echt in nem Frauenhaus. Versteckt sich dort vor der Gewalttätigkeit seiner Alten. Als sie ihm die verpisste Unterhose auszogen, merkt'n die, dass er'n Zwitter iss....mhm."

"Wer sagt das? Herbertine? Die will sich bloß für gestern rächen."

"Nop, die Frauenhausmutter."

"Und die erzählt Ihnen so intime Details? Die hatten Sie wohl mal unter Ihrer Säge, was?"

"Nope, sie hat's Copperfield erzählt und er mir."

"Moment, sie kennen Klopperfeld?"

"Nein, aba er mich."

"Aha, die Schaumrolle hat also in der Klopperfeldshow mitgemacht. Hatte sie eh im Verdacht ne Pornographologin zu sein."

"Moin, Leute. Ihr redet über Herbertine? Was hat sie angestellt?"

"Die Schaumige...ähhh? Nix, LePissoéur. Es geht um ihren .... ähem... Wurstzipfel und den Klafter darunta."

"Keinen Neid. Ich kann auf zwei Hochzeiten tanzen, während ihr noch die Mutter mit ihren vier Töchtern bemüht. Kommt in die Gänge, SchränkerPaule is nächtens ausm Bau entwischt und ihr findet ihn gefälligst, gemma!"

"In zwei Monaten wär seine Zeit rum gewesen, warum türmt der Idiot?"

"Seine Katze kriegt Junge. Er will bei der Geburt dabei sein."

"Dann brauchen wir ja nur die Katze zu finden, dann hamma ihn auch."

"Richtig, Fahrwasser. Und Sie sind sicher, dass das, was hinter Ihren Augen is, nicht Vakuum heißt?"

"Es heißt nicht nur so, es iss ein totales!"

"Deine Bemerkungen sind platzlos, du Beißzangengeburt!"

"Maul halten ihr Diastoliker....momentmal...hier ist seine Adresse."

"Klaro, der sitzt zu Haus und wartet nur auf uns."

"Er war doch mal mit HandtaschenErna liiert, schaun wir dort auch mal vorbei. Komm Weini, du fährst. Meine Bionik is bei feuchtem Wetter immer extrem schwergängig."

***

„Türsechzehn, Hodengrepps, Ernestine. Denkste, sie isses? Hier wohnen neun Weiber die Erna heißen?“

"Sag mal bist du blind? Schau was aufm Hauseingangsschild hier steht: "Budagasse 69, das feinste Laufhaus der Stadt."

"Hoppla, da hamma uns verlaufen. Budagasse 96 wäre richtig. Die Erna is HandtaschenKleptomimin, keine Horizontine."

"Wer weiß.......scheiße 27 Häuser weit kann ich mit meine ungeölten Haxen nicht latschen."

"Wie war das mit dem Vakuum? Die geraden Zahlen sind auf der andern Straßenseite und gegenüber hamma 74. Dann sinds noch 11 Häuser, weil die Nummern immer um 2 steigen, Brackwasser."

"Moment Weiner....ich zähle die Häuser auf der Visavis mit. Vakuumtechnik:"

"Fahrwasser! Sie machen mich wahnsinnig!"

"Das freut mich für Sie, Reblaus."

"Dummer Schwanzpolier.“,

"Ich hätte nie deine Urenkelin adoptieren dürfen, Weinstein."

Fahrwasser rollte knarrend mit ausgefahrenen Fußballenrollerbällen neben seinem Partner, die Häuserzeile entlang.

"Dein Hirn scheint über die Schwammphase bereits hinaus zu sein. Du hast meine Urenkelin nicht adoptiert. Sie arbeitet in der Bionikwerkstatt und ist für die Justierung deiner Fußballenrollerbälle zuständig, Spongebob."

"Alles unwesentlich im Moment wo wir mit Erna Ernst machen müssen."

"Richtig. Ich hab ne Idee. Ich hol den Wagen, Harry, und dann stellen wir uns in die Nähe und beobachten die ErnaBude."

"Super, aba wer iss Harry, du Holzwurmfortsatz und warum lässt du mich dann solang neben dir rollen?"

"Es iss mein Kinderwagen du Trottel und wir tun, als wären wir zwei schwule Adomptéure."

"Tu mir einen Gefallen, halt die Klappe."

"Ich bin nicht zum Schweigen geboren du Trampolinbrett!"

***

"Das könnte Erna sein. Schau, dieser überweite Mantel, den tragen Taschendiebe seit der Zeit Arsene Lúpins, oder?"

"Sie könnte auch schwanger sein."

"Ja mit einem Wurf Katzen."

„Siehst du die Schnapsflasche in ihrem Einkaufskorb? Das ist SchränkerPaules Marke.“

„Ja. Jetzt geht sie ins Haus. Wir warten drei Minuten, dann gehen wir hinterher.“

"Wart mal, gibt’s da ein Scheißhaus in der Nähe? Muss meine Windeln wechseln."

"Machs im Stiegenhaus, Arschtrenser."

***

Mann, das war gut, kannst du die Scheiße wegwischen?"

"Nö, nimm sie doch mit, wer weiß, vielleicht brauchst du sie ja noch."

"Hast Recht. Meine Yucca müsste mal wieder gedüngt werden."

Während Fahrwasser die Scheiße genüsslich in ein Doggybag schmiert, schnuppert Weinstein an seinem Zeigefinger.

"Hast du gestern Knoblauchwurst gegessen MordechEi?"

Noch bevor Fahrwasser antworten kann geht eine Wohnungstür auf.
Ein kahlköpfiger Rentnerschädel lugt aus dem Türrahmen.

"Suchen Sie jemanden, oder sind Sie nur hier, um das Stiegenhaus zu verpesten?"

"Eigentlich nicht beides, guter Chauvenist. Aber sagen Sie, in welcher Etage wohnt denn die Erna Sedlarczek?"

"S'iss ins 69erLaufhaus übersiedelt."





(wird fortgesetzt)
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2010, 12:44   #2
weiblich Ex-phönixe
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Hallo ralfchen,
deine drabbles sind also hier in großer Stückzahl beispielhaft angeführt,
allerdings sind sie für mich eher eine Monty pyton korsage...will heissen,
sie reflektieren ausser der deutschen Sprache, wenig von dem, was unseren Betonkopf ausmacht,
jetzt frage ich dich mal direkt- muss sich ein drabble an Montys verdrehte Art ausrichten? oder darf eingedeutscht werden? ich fand bei wikipedia keine ausreichende erklärung,

lg phönixe
Ex-phönixe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2010, 12:51   #3
männlich Ralfchen
 
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es sind gemeinschaftsdrabbles von RINGELROTH und mir, die in einem fließenden prozess entstehen. und ja MONTY würde passen.
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Alt 08.05.2010, 14:52   #4
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herrje,
meine frage immer noch nicht beantwortet,
muss ein drabble so aussehen wie deine oder eure?
ist es ein vorgegebenes muster, für drabble texte, die man auch so benennen darf?
( du darfst dich auch öffentlich outen. das du es selbst auch nicht genau weisst?)

lg phönixe
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Alt 08.05.2010, 17:13   #5
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sry - jeweils 100 worte sind ein drabble. mit einer pointe im letzten satz. hier entstand daraus eine kleine serie.
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Alt 01.06.2020, 15:37   #6
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die F&W Serie ist eine Gemeinschaftsproduktion vom unseligen ringelroth und meiner Winzigkeit. nun beginne ich diese Serie schritt für schritt zu vertonen. leider konnte ich das AV VOICECHANGER SW-paket nicht auf den Macintosh runterladen. muss das auf meinem win10 machen. dann habe ich die unbegrenzten Möglichkeiten verschiedenster stimmen und deren Modulation, sowie alle arten von Hintergrundgeräuschen und Musik einzubauen. ehrlich; es ist zwar wie Ilka meinte kindisch aber was solls? hier meine erste eher primitive Vertonung des ersten Aktes von TEIL I:

https://voca.ro/5T2hgvvTyRC
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Alt 04.06.2020, 16:21   #7
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2-

https://voca.ro/60TQzSecEs6
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Alt 04.06.2020, 19:07   #8
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1., 3

https://voca.ro/69NlVqKaelR
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Alt 05.06.2020, 16:07   #9
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Witzig ... mein talentiertes Ralfilein ... Zwickerbussi
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Alt 06.06.2020, 16:17   #10
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danke Hans - demnächst der AV VOIVCE CHANGER im Einsatz nur muss ich die SW auf dem win10 runterlasen. der macintosh akzeptiert die nicht.
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Alt 06.06.2020, 16:39   #11
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Standard Kapitel 1. Teil 4

Kapitel 1. Teil 4

https://voca.ro/dN487UIstBR
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Alt 07.06.2020, 15:29   #12
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Standard Kapitel 1, Teil 5

Kapitel 1, Teil 5

https://voca.ro/lN3TxTYsr74
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Alt 09.06.2020, 18:48   #13
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Kapitel 1, Teil 6

https://voca.ro/jMBU7DARCw4
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Alt 13.06.2020, 17:28   #14
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Standard Kapitel 1, Teil 7

Kapitel 1, Teil 7

https://voca.ro/1pNkYRi2lTy

http://up.picr.de/4121231.jpg

Geändert von Ralfchen (13.06.2020 um 19:48 Uhr)
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Alt 19.06.2020, 19:34   #15
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Standard F&W KAP 1, Teil 8

F&W KAP 1, Teil 8


https://voca.ro/nLND9M5qUKw
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Alt 20.06.2020, 06:30   #16
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Standard F&W KAP 1, 9

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https://voca.ro/2tqYjg81CtO
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Alt 20.06.2020, 23:03   #17
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Standard F&w kap 1, 10

F&W KAP 1, 10

https://voca.ro/d2emt4CV4LC


Achtung folge 9 wurde irrtümlich gelöscht
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Alt 20.06.2020, 23:17   #18
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F&W 1,9 neu wg. irrt. Löschung

https://voca.ro/oMB9dCZGWAU
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Alt 21.06.2020, 17:05   #19
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https://voca.ro/iN5KSxyZCti
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Alt 22.06.2020, 01:58   #20
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Standard F&W 1, 12

F&W 1, 12

https://voca.ro/bUrL5jYcPCL


in dieser folge habe ich die Introduktion mit dem beginn/ausschnitt einer Madrigale von GESUALDO eingeleitet...ziemlich dilettantisch aber eine neue Variante
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Alt 22.06.2020, 02:24   #21
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*)
Carlo Gesualdo wurde als Sohn von Fabrizio II., Fürst von Venosa, und der Girolama Borromeo geboren. Er wurde benannt nach seinem Onkel Karl Borromäus, dem später heiliggesprochenen Kardinal und Erzbischof von Mailand. Seine Mutter war eine Nichte von Papst Pius IV. Am Hofe erhielt er früh eine fundierte musikalische Ausbildung in Komposition und dem Spiel der Bass-Laute. Nach dem Tod seines älteren Bruders rückte er in der Erbfolge nach und wurde 1586 regierender Fürst. Im selben Jahr heiratete er seine Cousine Maria d’Avalos (* 1562).

Gesualdo ging als eine der schillerndsten Figuren in die Musikgeschichte ein, denn sein Wirken als Komponist ist überlagert von einem Kapitalverbrechen. Die Eifersuchtstragödie ereignete sich im Jahr 1590, als Gesualdo von einer Affäre seiner Ehefrau, Maria d’Avalos, erfuhr.

Gesualdo und seine Vertrauten griffen zu einer List: Sie gaben vor, einen Jagdausflug zu machen, kehrten jedoch noch am selben Abend zurück und ertappten das Liebespaar in flagranti. Wer aus der Jagdgesellschaft die tödlichen Dolchstiche führte, geht aus den Zeugnissen nicht hervor, doch ist zu vermuten, dass zumindest Gesualdos Frau durch seine eigene Hand starb.

Auch der Liebhaber, Fabrizio Carafa, und eine kleine Tochter, deren Vaterschaft unklar war, starben in dieser Nacht. Eine gerichtliche Untersuchung blieb folgenlos, da Ehrenmorde unter Adligen nicht gesühnt wurden. Gesualdo floh jedoch, um der Rache der Familien der Opfer zu entgehen, und verbrachte die nächsten vier Jahre im gleichnamigen Schloss Gesualdo.
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Alt 22.06.2020, 15:22   #22
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