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Fantasy, Magie und Religion Gedichte über Religion, Mythologie, Magie, Zauber und Fantasy.

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Alt 14.01.2018, 15:08   #1
männlich Amir
 
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Ort: Schweiz
Beiträge: 712

Standard Drachensonett oder Ein Funken Wahrheit.

Ein großer Drache speie Feuerflammenrot.
Die Flügel spannen weite Felder ohne Not.
Im Licht der Sonne glühen seine Schuppen blau,
er fliege über Berge, Meer und Bächertau.

Mit seinen Klauen schlug er Kriegerhorden nieder,
erschien sogleich ein Ritter, blitze Feuer wieder.
Wo jetzt die Städte stehen, wird ein Ruin verbleiben,
die Wiesen werden brennen, dort wo Blüten keimen.

Der Drache, so erzählten Menschen, starb allein auf Erden:
Ein Bauer braute Gift zum Drachens letztem Atemzuge
bevor das Biest jedoch verstarb, verschlang es seine Herden.

Die Menschen singen Lieder über diese alten Mythen,
und bringen dar, was einst als wage Lüge tief im Truge
verborgen war. Mir ist, die Lügen sind doch Wahrheiten!


A.I.

Geändert von Amir (14.01.2018 um 18:31 Uhr)
Amir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 16:13   #2
männlich Ex-Eisenvorhang
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Beiträge: 882

Hallo Amir,

lass uns unser kurzes "Anecken" mal beiseite schieben, denn:

auch schon dein letztes Gedicht hat mir sehr gefallen. Genau wie das.

Einzig und allein was mich hier etwas stört ist folgende Stelle:

Er aß die Kühe oder Pferde, liebte Schaf in Herden.

Hier solltest du den Satz vielleicht so stellen, dass das "e" bei Schaf nicht amputiert wird. Die Kühe haben ein "e" und die Pferde auch.
Und Drachen essen? Ich denke Drachen fressen das Vieh!

Beim Schaf holperte ich gewaltig dann.

Sonst allergernst gelesen und ein Lob von meiner Seite aus!

Toll!

g

Geändert von Ex-Eisenvorhang (14.01.2018 um 17:20 Uhr)
Ex-Eisenvorhang ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 17:38   #3
männlich Amir
 
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Ort: Schweiz
Beiträge: 712

Zitat:
Zitat von gursky Beitrag anzeigen
Hallo Amir,

lass uns unser kurzes "Anecken" mal beiseite schieben, denn:

auch schon dein letztes Gedicht hat mir sehr gefallen. Genau wie das.

Einzig und allein was mich hier etwas stört ist folgende Stelle:

Er aß die Kühe oder Pferde, liebte Schaf in Herden.

Hier solltest du den Satz vielleicht so stellen, dass das "e" bei Schaf nicht amputiert wird. Die Kühe haben ein "e" und die Pferde auch.
Und Drachen essen? Ich denke Drachen fressen das Vieh!

Beim Schaf holperte ich gewaltig dann.

Sonst allergernst gelesen und ein Lob von meiner Seite aus!

Toll!

g

Danke, für das Lob. Ich habe unser Anecken schon lange vergessen.

Die Stelle habe ich nun verändert, aber ich hadere immer noch sehr an dieser Strophe.

Mit freundlichen Grüssen,

A.
Amir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 18:21   #4
männlich Ex-Eisenvorhang
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Beiträge: 882

Du könntest es, als Vorschlag, so lösen:

Der Drache, so erzählten Menschen, starb allein auf Erden:
Ein Bauer braute Gift, des Drachens letztem Atemzuge,
bevor das Biest jedoch verstarb, verschlang es ganze Herden.

Die Menschen singen Lieder über diese alten Mythen,
und bringen dar, was einst als nackte Lüge tief im Truge
verborgen war. Mir ist, die Lügen sind doch Wahrheiten!
Ex-Eisenvorhang ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 18:26   #5
männlich Amir
 
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Beiträge: 712

Zitat:
Zitat von gursky Beitrag anzeigen
Du könntest es, als Vorschlag, so lösen:

Der Drache, so erzählten Menschen, starb allein auf Erden:
Ein Bauer braute Gift, des Drachens letztem Atemzuge,
bevor das Biest jedoch verstarb, verschlang es ganze Herden.

Die Menschen singen Lieder über diese alten Mythen,
und bringen dar, was einst als nackte Lüge tief im Truge
verborgen war. Mir ist, die Lügen sind doch Wahrheiten!
Gefällt mir sehr! Habe es teilweise so übernommen.

Melde mich später ausführlicher.
Lg!
Amir ist offline   Mit Zitat antworten
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