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| Die Philosophen-Lounge Forum für philosophische Themen, Weisheiten und Weltanschauungen. |
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#61 |
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Dabei seit: 11/2009
Beiträge: 28
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(Können wir denn sicher sein?)
Ja, können wir, denn indem du als denkendes Wesen auftrittst, bist du. Selbst wenn ein Computer deine Gedanken steuert, dann bist du ein Programm dieses Computers und somit bist du trotzdem. (Ich glaube, dagegen hätte Vogel etwas. Denn dann wäre Gott ja künstlich geschaffen und existierte gar nicht aus sich selbst heraus. Ansonsten ein absolutes Nein: Ich habe keinen Gott; und wenn ich ihn selbst schaffen könnte, würde ich mich selbst dazu machen (das wäre ein Spaß!).) Vielleicht hast du das ^_^ . Und ja, es wär kein Gott im herkömmlichen Sinne, aber das schrieb ich ja bereits :O . Insgesamt geht es schließlich nicht um den Vogel, sondern um Gott. Es gibt immer etwas, was dich treibt, woran du dich hälst und das ist dir dein Gott. Wenn du das bist, fein. Dann exestiert dein Gott trotzdem. Und solltest du dich umbringen, dann hat dein Gott bis zu deinem Ableben gelebt, indem er dich gezwungen hat dich selbst umzubringen, du hast ihn ja selbst erschaffen. (Zumindest nach meiner Definition) (Nein. Ich hatte nie eine sehr enge Bindung an meinen Sohn, und schon gar nicht habe ich ihn als Schatz gesehen. Ausserdem war er früh eigenständig und losgelöst vom Elternhaus. Er war immer sehr selbständig, er kocht selbst für sich und führt auch seinen haushalt selbst. Ohne Ehefrau als Mutterersatz. Ich bin eher der gute, zuverlässige Kumpel als die Mutter. ) Dann hast du ihn gut erzogen ^_^ Ich lag falsch, aber ich bin weder Psychologe, noch war es eine ernst gemeinte Feststellung, sondern eher ein Beispiel, dass sein könnte. Mag sein, dass ich irgendwo meine Gedanken nicht richtig sind (sag mir wo), aber auf ganzer Strecke falsch? Meine schöner Gedanke ^-^ . Dahin, wegen eines Beispiels, weil es auf den Menschen nicht zutraf, den man nicht richtig kannte, hihi. Das ist aber hart :O |
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#62 |
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Dabei seit: 07/2009
Ort: Mühlheim am Main
Beiträge: 2.732
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Also, Vogel und Zacko, bis hier hat mir die Diskussion ja Spaß gemacht; aber jetzt werde ich mich ausblenden.
Wenn ich nicht ein so emotionsloser, nüchterner, Idealismus gegenüber skeptischer, gottloser, von Ratio besessener und Ideologien gegenüber (Religionen eingeschlossen) absolut sperriger Mensch wäre, dann könntet ihr beiden mich wirklich irre machen. Soweit bin ich aber noch lange nicht. Also huldigt Eurem Göttlein weiter - aber ohne mich. Ich halte es mit Dawkins ("The God Delusion"): "We need no God" - pardon: "... god". Wenn ich denn an Gott glaubte, fände ich die Diskussion um seinen Gegenpart, nämlich den Teufel, wesentlich interessanter. Aber wer glaubt heuzutage schon noch, daß es den Teufel gibt? Dann müßten wir ja wieder Scheiterhaufen aufschichten oder andere Apparaturen in Gang setzen. Wen würden wir denn zuerst verbrennen? Hillary, Ypsilanti, Merkel, oder unverheiratete (reiche!) Mütter? Oder La Fontaine auf's Rad flechten, Westerwelle die Garotte um den Hals enger ziehen und schwarze Katzen zu Tode quälen. Alles Aberglaube und Wahn. Deshalb: End of discussion from my side. |
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#63 |
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Dabei seit: 02/2010
Ort: im zion ich
Beiträge: 115
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ich habe garnichts gegen einen selbst geschaffenen gott! gott muss nicht aus sich selbst heraus existieren!
ich glaube an die absolute freiheit und sehe deswegen auch hitler als mensch mit freude und leid! auch wenn diese ,meinung provokativ ist @ ilka ich finds gut das du ehrlich bist, mit deinem sohn und so, ich kann unehrlichkeit nicht ab, und mag deswegen den subtilen zynismus nicht @ilka aber gott ist für mich die kraft die jedem menschen gegeben ist, und deswegen ich selbst, wenn du an dich selbst glaubst hast du den ersten schritt gemacht, ich vielleicht den zweiten indem ich an gott glaube! aber nicht ![]() ich habe schon gesagt das gut und böse menschen gemacht ist und deswegeen gibt es für meine begriffe keinen teufel! |
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#64 |
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Dabei seit: 11/2009
Beiträge: 28
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An dieser Stelle bin ich mit Vogel einer Meinung
![]() Gott ist in uns allen und selbst wenn ich keiner Religion angehöre, so glaube ich, dass jeder ein wenig göttlich ist. (Wie Thomas von Aquin sein göttliches Licht von seinem Feuer aus in die Welt trug...") "Darwin: We need no god" <- Wusstest du, dass Darwin selbst gläubig war? Ihm war es nur ein zertrümmerter Gott, weil er durch das Wirken in der Natur auf den Schluss gekommen ist, dass die Artenvielfalt nicht Gottes Werk ist, wie bis dahin angenommen. Ansonsten stimmts! .. denn was müssen wir schon? Aber was können wir? Und welchen Nutzen bringt es uns? Stichwort " Sozialer Utilitarismus" (und sry, wenn wir dir den Spaß verdorben haben )
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#65 | |
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Dabei seit: 07/2009
Ort: Mühlheim am Main
Beiträge: 2.732
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Zitat:
![]() Wo habe ich denn Darwin angeführt? |
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#66 |
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Dabei seit: 02/2010
Ort: im zion ich
Beiträge: 115
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was ist sozialer utilitarismus, bedeutet das, dass man sozial bleiben soll in der suche nach, glück, sprich den anderen in seinem glück nicht beschneiden soll? stichwort darwin kann nur sagen das die schöpfungsgeschichte eine der schönsten geschichten der welt ist, ich verstehe sie gern rückwörts. d.h. der mensch genügt sich irgendwann selbst und brauch sogar die erkenntnis nicht mehr zum leben, aus freien stücken, eine der schönsten visionen die ich kenn, das ist zion in vollendung!
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#67 |
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Dabei seit: 11/2009
Beiträge: 28
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Upps, mein Fehler. Wenn ein Mensch zu hastig
etwas ansieht, dann neigt er dazu das Gesehenden durch das, was man kennt, zu ersetzen :O @ Vogel Das größte eigene Glück ist dadurch zu erreichen, dass man das meistmögliche Glück für die größtmögliche Anzahl an Menschen herbeiführt und diesem nach ist eine Handlung zu beurteilen - grob ausgedrückt. Auf Gott bezogen bedeutet es, dass eine Religion vielleicht, wenn es Gott nicht gibt, eigentlich Schwachsinn ist, aber dadurch, dass es durch seine Regeln eine große Anzahl an Menschen Halt gibt, trotzdem eine gute Handlung war. Mit "guter Handlung" meine ich die Tat des Propheten oder dem Erschaffer der Religion, wie mans sieht. "Thema: Irgenwann genügt sich der Mensch selbst" Das hat Parallelen zum Buddhismus. |
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#68 |
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Dabei seit: 02/2010
Ort: im zion ich
Beiträge: 115
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auf jedenfall hat das parallelen zum buddhismus, aber ich sehe den buddhismus auch kritisch, sie sind wohl die edelsten menschen die zur zeit auf erden leben, glaube ich, zumindest in der masse, aber ich glaube ohne leid kann es auch kein glück geben, und ich glaube man sollte das leben bejahen und nich versuchen selbstnach gott zu leben
zum glück: ich glaube vielleicht ist das größtmögliche glück jenes selbst das größte glück zu erreichen das impliziert das man das größtmögliche glück für die gesellschaft erreicht, aber man sollte nicht vom größtmöglichen glück für die gesellschaft ausgehen, sondern von dem größtmöglichen glück für sich und die menschen die man liebt, wenn man alle liebt, jesus, kommt das ja wieder aufs selbe raus, ist aber doch eine entscheidender unterschied im ansatz, da man von sich auf andere und nicht von anderen auf sich schließt. stichwort jesus, liebe deinen feind, ich glaube hass ist eines der ehrlichsten gefühle dies geben kann, und eines der wenigen dinge bei denen man weiß woran man ist, deswegen sagt der sowas erstmal absurd klingendes. aber ich glaube auch das man seinen feind durchaus hassen darf, wenn man nicht zur liebe im stande ist. ich glaube irgendwo oben habe ich schon gesagt das die liebe zu sich selbst die liebe zu gott bedeutet. |
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#69 |
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Dabei seit: 11/2009
Ort: Berlin
Beiträge: 47
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Hi Vogel,
ja, wohl wahr, wenn sich der Mensch denkt, davon überzeugt ist, dass in jedem Menschen das/etwas Göttliche/s ist, dann stimmt diese Deine Aussage: 'ich glaube irgendwo oben habe ich schon gesagt das die liebe zu sich selbst die liebe zu gott bedeutet.' Ansonsten ist mir der Gedanken an einen wie auch immer gearteten Herr/scher zuwider, weil es implizierte, dass eh alles vorherbestimmt sei und der Mensch eine Marionette oder/und nicht voll verantwortlich. Darüber hinaus ist das All so groß, und gäbe es einen Gott, wäre er sicher nicht nur Herr über die Erde, sondern über alles All ![]() oder teilte er sich die Gott-schaft mit seinen Kollegen, die andere Planeten 'regierten'? Für das All, für das Universum, sind wir Menschen nichts, nicht mal ein Staubmolekül ... Wozu dann einen Gott? *smile* Jedenfalls glaube ich nicht an irgendeinen Gott irgendeiner der Weltreligionen ... 'Das' Gott steht für mich eher für die unerklärlichen Dinge des Lebens und des Sterbens und des Todes und ist rein menschengemacht, kreiert für ein Auseinanderhalten zwischen Gut und Böse und frevelhaft und tugendhaft und ist gut geeignet zum Angstmachen und Hoffen und Innehalten. |
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#70 |
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Dabei seit: 02/2010
Ort: im zion ich
Beiträge: 115
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ok, gute meinungen, ich habe keine antwort auf die frage nacht dem all, kann nur sagen dass das all nur existiert weil ich lebe - konstruktivismus, wenn ich ihn richtig deute ... aber denk einfach mal so ... vielleicht hast dus ja schon.
ich glaube nicht das wir nur staubkörner sind sondern die ganze welt bedeuten ... unsere welt zumindest die einzig relevante, die einzige auf die wir uns verlassen können. natürlich wäre gott herrscher über das all, ich meine natürlch nicht, weil er nicht ... naja du weißt schon <-ist sich unschlüßig. ich glaube nicht das alles vorbestimmt ist, sondern das wir uns entscheiden müssen, irgendwo hab ich auch schon ma gesagt 'der architekt ist kreativ' wir selbst sind der architekt, und irgendwie das mit der führung ist die frage, die ich mir selbst nicht beantworten kann, da ich glaube dass gott (ich mag diesen abstrakten begriff nicht besonders) uns schon irgendwie führt, nenn es zufall, schicksal oder glück ich nenn es gott, ich fühl mich oft so als ob ich auf gesegnetem boden wandel, das kann natürlich auch charma sein, oder man kann es so nennen, es gibt viele worte, aber ich suche den anfang, vielleicht komm ich auch irgendwann über gott hinweg, weil ich bin irgendwie, um mit den worten eines berliner rappers zu sprechen 'tiefgläubig und der größte atheist' ich finds gut an gott zu denken, weil dieses gefühl mir kraft gibt, ich habe ein gefühl dabei, ich find auch genial zu denken, so kam ich dazu, 'gott ist tot' ein genialer gedanke, den sich ein großer mensch ausgedacht hat ... 'ich denk so gern nach weil ich denken so hasse' |
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