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Lebensalltag, Natur und Universum Gedichte über den Lebensalltag, Universum, Pflanzen, Tiere und Jahreszeiten.

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Alt 12.05.2019, 12:27   #1
männlich DrKarg
 
Dabei seit: 01/2012
Alter: 71
Beiträge: 3.463

Standard Muttertagsgedicht 2/2019


Muttertagsgedicht 2/2019

Wer diese Welt begreifen will,
Der braucht die kluge Frau,
Die öffnet und erkennt das Spiel
Und kennt die Welt genau.

Die Mutter weiß, was recht gescheit,
Kennt Zeitverschwendung, Firlefanz,
Hält sich auch mit Kritik bereit,
Wo Dummheit herrscht und Mummenschanz.

So hat sie immer mitgetragen
Die Sehnsucht und Berufserwartung,
Denn sie konnte mir dadurch sagen,
Wo die Gefahren, wo Entartung.

Sie hat früh Lieder mir gelernt,
Manche Launen wohl ertragen,
Hat meine Lebenszeit besternt
Und zeigte mir, was ich kann wagen.

Wäre sie nicht längst gegangen
Hätt' man sie mir erfinden müssen,
Denn sie nahm von mir alles Bangen,
Herzte mich früh mit ihren Küssen.

Nicht alle hatten dieses Glück,
Die Mutter mit Tiefe zu haben.
Da danke ich doch dem Geschick,
Denn die Erinnerung wird mich tragen


©Hans Hartmut Karg
2019

*
DrKarg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2019, 21:52   #2
männlich Vers-Auen
 
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Dabei seit: 12/2017
Ort: Jenseits von Eden
Beiträge: 948

Standard Nachfragen

Zitat:
Zitat von DrKarg Beitrag anzeigen
[CENTER]
Muttertagsgedicht 2/2019

Wer diese Welt begreifen will,
Der braucht die kluge Frau,
Die öffnet und erkennt das Spiel
Und kennt die Welt genau.
DrKarg,
genügt es nicht auch, wenn man mit offenen
Augen und Sinnen die Welt wahrnimmt?
Und was ist mit den Vätern, sind diese
alle zu blöd um die Welt zu begreifen?

Zitat:
Die Mutter weiß, was recht gescheit,
Kennt Zeitverschwendung, Firlefanz,
Hält sich auch mit Kritik bereit,
Wo Dummheit herrscht und Mummenschanz.


©Hans Hartmut Karg
2019
Aber gegenüber der Kritik, sind Sie stets
resistent geblieben, nicht wahr?

Ich ersehe das aus Ihren Beiträgen.
Auf Lobhudeleien steigen Sie ein
und die Kritik wird stets ignoriert!

LG
Vers-Auen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2019, 22:18   #3
männlich Ralfchen
 
Benutzerbild von Ralfchen
 
Dabei seit: 10/2009
Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 72
Beiträge: 9.322

dieser text muss nicht diskutiert werden. deine bemühungen lieber freund sind angesichts des völlig geistlosen verhaltens von HHk zwecklos. nicht nur, dass seine texte der größte unerklärbare mummpitz sind, sondern sie schaffen es nicht mal als etwas neues bedacht und beurteilt zu werden. der mann ist unfähig auch nur einen normalen satz zu bilden. er besprudelt mit seiner gedankenleeren jauche sämtliche deutsche literaturforen.
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2019, 17:39   #4
weiblich Brigitte
 
Dabei seit: 05/2019
Ort: Finito
Beiträge: 21

);

Geändert von Brigitte (15.05.2019 um 23:32 Uhr)
Brigitte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2019, 18:59   #5
männlich Heinz
 
Benutzerbild von Heinz
 
Dabei seit: 10/2006
Ort: Hilden, NRW
Beiträge: 5.049

Macht mir den Doktor Karg nicht schlecht! Aber macht ihn auch nicht (Achtung, Brigitte, Du bist gemeint) besser.
Das kargsche Verhältnis zu Müttern ist eine sehr knifflige Angelegenheit. Ich erinnere an den schrecklichen Tod seiner Mutter, wie sehr er ihn niedergeschlagen hat, wie sehr die Trauer ihn aus der Bahn geworfen hat.
Für Vergessliche und Unwissende:

"Sie starb, als ich nicht bei ihr war.
Sie tat mir leid, ihr weißes Haar
Hatte den Glanz nun nimmermehr –
Sie atmete so schrecklich schwer.

Aufhalten wollt' ich das Erkalten,
Als ich ihr noch die Hand gehalten.
Sie stöhnte auf in ihrem Schmerz,
Es brach mir fast mein eigenes Herz.


Der Todeskampf ging stundenlang,
Mir wurde dabei heiß und bang,
Als sie verzweifelt mit sich rang
Und blasser wurden Stirn und Wang'.

Der Todesschweiß stand im Gesicht,
Augen geschlossen, wenig Licht.
So kämpfte sie da Stund' um Stunde
Mit Krebsgeschwür und Eiterwunde.


Doch musste ich zur Arbeit gehen
Und hoffte, sie lebend zu sehen,
Wenn ich nach meiner Arbeitspflicht
Sie sah doch noch von Angesicht.


Als ich am nächsten Tag erfuhr,
Dass heim gegangen die Natur,
Tat mir der Heimgang schrecklich leid:
Ich hatte für sie k e i n e Zeit

Den Weg begleitend mit zu gehen
Und ihr dann noch zur Seit' zu stehen.
Die Pflichten nahmen in Beschlag
Mich, der am Ende nichts mittrag'!

Der Tod hielt sie eisern in Schach,
Als sie noch lebend, sie noch wach.
Sie starb im wunderhellen Maien,
Ich hoffe sie wird mir verzeihen.

Das Fettgedruckte hab ich gemacht, um zu verdeutlichen, dass "Pflichten" weit größerer Bedeutung haben als die Begleitung der sterbenden, leidenden Mutter - zumindest bei Doktor Karg.

Gruß,
Heinz
Heinz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2019, 19:31   #6
männlich Ralfchen
 
Benutzerbild von Ralfchen
 
Dabei seit: 10/2009
Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 72
Beiträge: 9.322

Zitat:
Brigitte meinte: die Erinnerung wird Sie auch dann tragen, wenn keiner Ihr schönes Gedichtlein begreifen will. So schön kann man nur schreiben, wenn man die Mutter sehr geliebt hat. Sie wird sich im Himmel über Ihr gutgemeintes Gedicht freuen.

Mit freundlichen Grüßen,
Brigitte
der weise weiße Ritter
ich vermute, dass die Mutter unseres HHK nach dem verlassen dieser welt ihren wahren frieden fand. denn einen sohn zu haben, der so emsig und haltlos an der ermordung der deutschen sprache und deren lyrik herumbastelt, ist für eine Mutter mehr als nur eine seelische belastung. ein mann wie HHK kann andere menschen allerdings schon in den tod dichten.
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2019, 19:43   #7
weiblich Brigitte
 
Dabei seit: 05/2019
Ort: Finito
Beiträge: 21

);

Geändert von Brigitte (15.05.2019 um 23:32 Uhr)
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