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Düstere Welten und Abgründiges Gedichte über düstere Welten, dunkle und abgründige Gedanken.

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Alt 29.08.2017, 11:42   #1
männlich Erich Kykal
 
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Standard DIE SIEBEN TODSÜNDEN - Sonettzyklus

S-A-L-I-G-I-A
(Peccata Mortifera)

Die sieben Todsünden


I)SUPERBIA (Luzifer)

Hochmut

Die Tür geht auf und du betrittst die Szene,
bist Lichtgestalt, die ihren Kult begründet,
ein Strom der Macht, der in die Menge mündet
und schüttelst weise deine Künstlermähne.

Du zelebrierst das ganz und gar Mondäne,
erträgst die aufgescheuchten Fotografen,
denn wie das größte neue Schiff im Hafen
erhellt dein Glanz die dämmernde Domäne.

Du weißt, es ist schon immer so gewesen:
Man ist erpicht, sich mit dir auszutauschen,
an deiner Gegenwart sich zu berauschen.

Was sind die Menschen schon vor deinem Wesen
als Buckelnde, die deiner Weisheit lauschen!
Wie leichthin kannst du doch in ihnen lesen.

Eitelkeit

Du lerntest gerne, was der Spiegel sagte,
tagein, tagaus, um mit den Nettigkeiten
ein blindes Spiel der Seele zu bestreiten,
das deine seichte Leere überragte.

Und keinen mochtest du, der es beklagte,
der dieses Spiegelbild von guten Zeiten
und Nichtigkeiten, die den Tag begleiten,
hervorhob und dein Wesen damit plagte.

Was konnte deine sterbensblasse Füllung
nur sein als Mahnung an die Oberfläche?
Ein buntes Lügen war die schöne Hüllung,

ein Sichbetrügen ohne ernste Tiefen,
und dein Verschüttetes bezahlt die Zeche
für alle Träume, die im Spiegel schliefen.

Übermut

Beschwingt erscheinen magische Minuten
im Kreis der Freunde, wenn das große Lachen
Bedenken löst, die andre zögern machen.
Sie sehen zu! - Zum Bösen wie zum Guten

willst du ihr Staunen sein und jeden wachen
Moment erleben, bis die Sinne bluten,
und jede Dummheit ist dir zuzumuten
in diesem Affentanz der geistig Schwachen.

Was darf es sein, das ihre Augen weitet?
Egal, du schlägst dich gerne für sie wund,
und wenn der letzte Zweifel dir entgleitet,

wenn alle starren nur mit offnem Mund -
wird alles, was dein Taumelherz verleitet
dir näher stehen als ein guter Grund.


II) AVARITIA (Mammon)

Geiz

Schon der Gedanke, etwas zu verschenken,
behagt dir nicht, ja, lässt dein Blut erstarren.
Das Mitgefühl ist die Monstranz der Narren,
du hast fürwahr an Größeres zu denken.

Denn immer schwerer wiegt der eigne Karren,
in dessen Zaum du gehst und den zu lenken
du wirklich glaubst, doch nur die Lasten senken
ins Fleisch sich tief mit Zügeln und Kandaren.

Und was du glücklich zu besitzen dachtest,
regiert dich nun und hat dich hoch beladen,
denn all die Schätze, über die du wachtest,

verführten dich mit goldenen Geschichten.
Doch wer sich selber nützt, wird andern schaden
und auch sein eigen Himmelreich vernichten.

Habgier

Genug war nie genug, so wuchs dein Streben
ins Unersättliche hinein mit jedem Tage.
Hielt anfangs noch Besonnenheit die Waage,
verbanntest du sie bald aus deinem Leben.

An deiner Beutegier blieb alles kleben,
verwandelte sich dort in eine Plage
für dich und andere, drum widersage
dem Nimmersatt in dir und lerne Geben!

Vergeblich spricht man dir in das Gewissen,
du kennst nicht Freund noch freundliches Gebaren.
Du sammelst, hortest weiterhin verbissen,

die Oberflächlichkeiten zu bewahren.
Doch kalter Reichtum wird dich kaum vermissen,
wenn du ihn fahren lässt, gebeugt von Jahren.


III) LUXURIA (Asmodeus)

Wollust

Du bist mit einem neuen Herrn im Bunde,
der in dein Glühen bläst mit heißem Rachen,
zu einer Feuersbrunst es anzufachen,
in der du heißer brennst mit jeder Stunde.

Sein Hieb alleine kann dich selig machen,
verblutest du auch lüstern an der Wunde.
Die nackte Gier wird dir zum Göttermunde,
daraus dir Wahrheit und Erfüllung lachen.

Der grelle Brand, darin dein Leben lodert,
wird dich verzehren, deine Zeit verschlingen,
bis alles endet und der Leib vermodert.

Und alle Geister, die in Seelen lesen,
vermögen einzig dieses dir zu singen:
Bereue nichts, denn du bist nichts gewesen.

Ausschweifung

Den ganzen Erdkreis willst du ausprobieren
und der verbotnen Früchte Süße schmecken,
mit allen Sinnen die Gefahr entdecken,
denn was, so denkst du, hast du zu verlieren?

Du treibst bedingungslos dahin in schieren
Erlebniswirbeln, die kein Ziel bezwecken.
Was mag aus jenem Taumel dich erwecken,
wenn Geist und Seele hyperventilieren?

Gefangener bist du des blinden Strebens,
dir selbst zu schmeicheln, ohne zu ermessen,
wie falsch dein Trachten ist und wie vergebens.

Denn wo die Wesentiefe sich entscheidet,
ist lebensblinder Trubel bald vergessen -
die Seele lernt allein, was die erleidet.

Begehren

Du schaust dich wund mit festgesaugten Blicken
an jener Wohlgestalt, die dich bewegte,
sich sinnlich an dein Hinbegehren legte!
Der Hals des Ungetüms beginnt zu nicken,

ertränkt Vernunft in kreischendem Entzücken,
und ein Gefühl, das sich in dir erregte,
entkoppelt nun, was lang der Ruhe pflegte
an jenem Orte, wo die Träume glücken.

Nach jedem Atemzug willst du dich bücken,
den deine Lust verlor in ihrem Steigen,
und endlos ihn an deine Seele drücken.

Um zu erwachen, könntest du dich zwicken,
doch längst verloren bist du an den Reigen
der Wünsche und der Bilder, die sie schicken.


IV) IRA (Satan)

Zorn

Empörung steht dir ins Gesicht geschrieben,
verkniffen sind die säuerlichen Züge,
denn alles ist Verschwörung, Trug und Lüge,
was je ein Mensch gesagt hat und geschrieben.

So bist du eben ganz allein geblieben,
die Welt war immer gegen dich, und trüge
der Zorn dich nicht, dein karges Weltgefüge
wär lang zerbrochen, und du könntest lieben.

So musst du dich jahrein, jahraus ereifern,
die Trommel rühren der Erbitterung
und Häme speien, bis die Lippen geifern.

Doch Frieden wirst du keinen dir erkaufen!
Verleiht dein Ärger dir auch neuen Schwung -
auf Stirnenfüßen ist kein gutes Laufen.

Wut

Wenn irgendwelche Dinge dich erregen,
muss sich ein namenloser Sturm entfachen,
um alle Bilder, die ihn tosen machen,
vom Angesicht der Welt hinwegzufegen.

Ein Dämon öffnet seinen roten Rachen,
sein saurer Seim ist wie ein heißer Regen,
der die Vernunft und ihren scheuen Segen
verscheuchen will und unerreichbar machen.

Er brüllt mit deiner Stimme, seine Krallen
sind deine Hände nun, die fremdes Wollen
mit packender Gebärde überfallen,

dem eignen blinden Willen es zu fügen,
wo Argument versagt. Aus deinem Grollen
genießt er seinen Sieg in vollen Zügen!

Rachsucht

In deinem Ingrimm kannst du kaum erwarten,
dem Ungeliebten all die vielen Qualen,
die er dir antat, endlich heimzuzahlen!
Und seine Winkelzüge, die dich narrten,

die wirst du ihm geflissentlich vergelten,
für jede Untat eine eigne Rache!
Du lebst und atmest nur für diese Sache,
der Hammer deines Zorns zerschmettert Welten

von Freunden, wo sie dir im Wege standen.
Ihr bester Rat vermag dir nichts zu sagen
in den Momenten, da dein Ohr sie fanden.

Verletzten Stolz nur hörst du immer klagen,
denn wo die Wasser der Vernunft versanden,
kann einzig dieser deine Pläne tragen.

Hass

Zu starrem Frost ist deine Wut geronnen,
das ausgekühlte Herz zerspringt zu vielen
vereisten Pfeilen, die auf Bilder zielen,
am Webstuhl der Erniedrigung gesponnen.

Erlösung hast du so lang nicht gewonnen,
wie jene atmen, die dich frieren lehrten,
indem sie dich vor aller Welt entehrten.
Denn eine Nadel, heiß wie tausend Sonnen,

vermochten sie durch deinen Stolz zu rennen,
als jene Groben dich in ihren Spielen
versagen machten und im Dunkeln flennen.

Du dachtest dich und deine Welt zu kennen,
doch dem mit kaltem Hohne so Beschwerten
gefror die Glut. Doch auch das Eis kann brennen!


V) GULA (Beelzebub)

Gefräßigkeit

Ein Loch im Leben will dein Hunger stopfen,
der sich versehnt nach immer neuen Reizen,
jedoch kein Brot in einem Feld von Weizen
erkennt, und an den Quellen keinen Tropfen.

Dein blindes Fressen tilgt die eigne Leere
für Augenblicke bloß, dann geht auf's Neue
das Schlucken an, das seine eigne Reue
in sich hinabfrisst bis ins Ungefähre.

Und du ergibst dich deiner Eigenschwere
beinahe willig schon, und hingegeben
beförderst du den Trieb, dass er dich forme.

Alleine dieses weiß er dir: Begehre!
Doch du vergrößerst nur das Loch im Leben,
je mehr du dich erweiterst ins Enorme.

Maßlosigkeit

Du weißt es längst: Genug kann nie genügen,
der Reichtum machte nie den Reichen satt,
er hadert bloß, dass er nicht alles hat,
und keiner Grenze will sein Blick sich fügen.

Selbst die er liebt, wird er sofort belügen,
wenn ein Gewinn ihm winkt an ihrerstatt.
Er zuckt die Achseln, streicht die Braue glatt
und wird die Welt um ihren Teil betrügen.

In allem muss er ständig triumphieren,
der Sieger sein, dem jeder Preis gehört,
und wo die Konkurrenten sich genieren,

vermehrt er noch die Unermesslichkeiten.
Dass andre leiden, hat ihn nie gestört,
solang die Sterne glitzern, die ihn leiten.

Selbstsucht

Du lebst allein in einer großen Mitte,
die ganz aus dir besteht, nur an den Rändern
ist Welt noch, wo die Dinge sich verändern,
und eine weit entfernte, stille Bitte.

Du hörst sie nicht, wo nur der eignen Größe
und Wichtigkeit die tauben Sinne lauschen,
dem eignen Selbst, sich mit ihm auszutauschen,
dem Rest kein Zeichen gebend, keine Blöße.

Hermetisch bist du, traulich eingesponnen
in deine Kreise, die nichts andres wissen
als nur den Ort, den du für sie gewonnen:

Die Eigenliebe ist dein Ruhekissen,
aus Eitelkeit und Einsamkeit geronnen,
und niemand wird dich nach dem Ende missen.


VI) INVIDIA (Leviathan)

Neid

Wie ausdermaßen es dein Wesen störte,
wenn etwas, das du unabdinglich wolltest,
nicht deines war, und wie du jedem grolltest,
dem es vor dir - und deiner Gier - gehörte!

Und wenn dein Fordern alle Welt betörte,
du bettelnd mit den großen Augen rolltest,
doch die Berechnung trog - oh, wie du tolltest,
wie drängend sich dein Eigensinn empörte!

Du bist ein Kind zu jener Zeit gewesen.
Erinnerung befällt uns wie ein Hauch,
dass wir vor Jahren alle so von Wesen,

kein Jota anders waren. Sind wir auch
an der Fassade äußerlich genesen -
die gute Stube zieht noch gelben Rauch.

Eifersucht

Du fragst dich bang: Wohin ist sie gegangen,
wer spricht mit ihr ganz ohne dein Geleit?
Du stellst ihr nach, beginnst darüber Streit,
denn unentwegt zerfrisst dich das Verlangen,

sie ganz zu kontrollieren, ihre Wangen
ganz nah zu wissen, einzig dir geweiht -
nur so weißt du von Zweifeln dich befreit,
vermagst du etwas Frieden zu erlangen.

Du kannst nicht anders als dein Glück erzwingen,
wirst brüllen, drohen oder schlagen gar,
um gänzliche Gewissheit zu erringen,

im goldnen Käfig sie gefangensetzen.
In letzter Konsequenz bist du sogar
dazu bereit, sie tödlich zu verletzen.

Missgunst

Du siehst sie wandeln, welche alles haben,
was du besitzen wolltest in der Zeit,
und deine Augen werden trüb und weit
in der Verachtung derer, die sich laben.

Du ziehst mit deinen Blicken einen Graben
um dich, wie tausend Lebensjahre breit,
denn du bist keiner, der so leicht verzeiht,
dass du zu kurz gekommen bist an Gaben.

Die anderen sind schuld, die nie empfanden,
dass du ein Anrecht auf das Ihre hast -
das haben sie anscheinend nie verstanden!

Sie ahnten nie, wie sehr sie sich vergingen.
Nur ihretwegen hast du viel verpasst -
die Pest auf alle und ihr Wohlgelingen!


VII) ACEDIA (Belphegor)

Faulheit

Ach wolltest du dich endlich doch erraffen,
dich hochzustemmen in ein neues Leben,
ihm Freude und Beweglichkeit zu geben,
um irgendwie Bedeutendes zu schaffen.

Jedoch du hebst dich nicht, streckst alle Waffen
vor einer Trägheit, die dein ganzes Streben
gefangen hält und bleibst am Boden kleben.
Dort richtest du dich ein, und die drei Affen

begleiten dich: Nichts hören und nichts sehen,
nichts sagen obendrein. Die Langeweile
wird dir zum Freund, der deine Sinne bindet,

und wenn die letzten guten Geister flehen,
verbirgst den deinen du in Windeseile,
damit kein Fünkchen Tatendrang ihn findet.

Feigheit

Du bist von je vernüftiger gewesen
als jene, die ihr teures Leben wagen.
Du konntest dich dem Übermut versagen,
und Abenteuer willst du lieber lesen.

Bedachtsamkeit bestimmt dein vages Wesen,
vernünftig willst du sein in allen Lagen,
den Lärm des Widerstandes zu ertragen
bist niemals du genug davon genesen.

Du fliehst den Angelpunkt der lauten Worte,
du widersagtest nie und standest dafür ein,
entschwandest leise durch die Hinterpforte,

sowie man einen Standpunkt in dir suchte.
Du kannst nur leben, nicht lebendig sein:
Der von der Zeit Verworfne und Verfluchte.

Trägheit

Dem trägen Herzen ist es gleich, wogegen
es stößt, wenn seine schwankenden Allüren
es abseits der Gewissensbisse führen,
die sich darin mitunter doch noch regen.

Als suchte es und fände dort den Segen,
den seine Schläge nicht im Lieben spüren;
und kein Gefühl mag an den Fesseln rühren,
in welche es die Jahre endlich legen.

Was sind wir ohne Zärtlichkeit der Herzen
als Larven nur, die in die Leere starren,
entrückt dem Leben zwar und seinen Schmerzen,

doch ohne Achtung für der andern Werden!
Ganz unbeteiligt in sich zu verharren,
macht uns bedeutungsloser nur auf Erden.

Ignoranz

Du kennst dich aus. Was bliebe noch zu fassen,
das eine Rolle spielt im Angesichte
von dir gekonnt enträtselter Geschichte
und Klarheit, davor andere erblassen?

Die letzten Knoten sind gelöst und lassen
dich freundlicher erscheinen im Verzichte
auf manches Neue, das in anderm Lichte
Befunde zeigt, die nicht zu deinen passen.

Wozu noch zweifeln am zutiefst Gewussten,
wenn alle Welt sich fügt in einen Rahmen,
den keine Skrupel je erweitern mussten?

Du weißt Bescheid, verweigerst alle Jahre
die Früchte der Erkenntnis, deren Samen
im Geiste wurzeln bis ans Wunderbare.
Erich Kykal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2017, 16:29   #2
gummibaum
 
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Hier kann der Leser lange staunend verweilen.

LG gummibaum
gummibaum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2017, 18:16   #3
weiblich DieSilbermöwe
 
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Endlich weiß ich, was die sieben Todsünden sind.
Ich schließe mich dem Kommentar von gummibaum an: Hier hat man als Leser einiges zu tun.

Toll, wieviel Arbeit du in dieses Gedicht gesteckt hast! Hat sich gelohnt.

DieSilbermöwe
DieSilbermöwe ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2017, 18:46   #4
männlich Erich Kykal
 
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Hi Gum!

Du kennst den Zyklus natürlich schon - dennoch meinen Dank für den Kommi!


Hi Silbermöwe!

Ich wusste es auch lang nicht, weil ich kein religiöser Mensch bin - im Gegenteil!
Aber nachdem ich den Film "Sieben" gesehen hatte, schlug ich es nach.

Hier findest du die exakteste Auflistung der Todsünden in all ihren Ausprägungen, zusammen mit dem jeweils zugeordneten Höllenfürsten.

Natürlich glaube ich den Mumpitz nicht, all dieses mystisch-allegorische Brimborium aus den sog. heiligen Büchern - aber dieses hier dient gut als Aufhänger und Rahmen für menschliche Charakterstudien bezüglich ihrer weniger schmeichelhaften Eigenschaften.

Danke für deine Begeisterung!

LG, eKy
Erich Kykal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2017, 10:18   #5
männlich Versard
 
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Ziemlich gut. Zumindest besser als dieses überteuerte 7 Nächte Buch das ich gelesen hab.
Versard ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2017, 22:37   #6
männlich Erich Kykal
 
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Hi Versard!

Zu deinem Sieben-Nächte-Buch vermag ich nichts sagen, aber für das Lob bin ich ziemlich dankbar!

LG, eKy
Erich Kykal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2017, 23:10   #7
weiblich miau
 
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Lieber Erich,

die "Sieben Todsünden" wecken die Neugier, die Gott sei Dank (smile) keine Sünde ist, doch vermutlich auch keine Tugend. Die Neugier stellt Fragen, vor allem eine. Willst du wissen welche? (nochmal smile).


Wer flüstert Erich Kykal solch ein dichterisches Werk ein, kurz, woher stammt solch eine dichterische Schaffenskraft? Ist es Eingebung durch Talent//Muse oder ist es die Frucht harter, jahrelanger (beruflicher) Arbeit?


miau
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Alt 31.08.2017, 11:04   #8
männlich Erich Kykal
 
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Hi Miau!

Wenn es harte Arbeit wäre - oder zumindest so empfunden - dann wäre ich kein Dichter!
Ich tue, was mir Spass macht. Schon als Bub habe ich gern gereimt, damals natürlich nur belangloses Zeug. Als älterer Teenager habe ich zu dichten begonnen, aber als wohlmeinende Freunde und Studienkollegen mir später sagten, dass sich für Reimlyrik heutzutage keiner mehr interessiere, weil es "out" sei, habe ich so mit Anfang Zwanzig komplett damit aufgehört.

Erst über 20 Jahre später, so um 2005 herum, fand ich beim Ausmisten zufällig die alte Mappe mit den "Jugendsünden" und las sie: Ich war erschüttert, wieviel Besserwisserei, Zeigefingermoral und fast kindlich-naive Hybris in dem Zeug steckte!
Ich suchte mir die paar Gedichte aus, die ich noch erträglich fand und wollte mir daraus ein kleines selbstgeklebtes Büchlein machen, als Reminiszenz an meine Jugendzeit - wir hatten ja in der Schule seit ein paar Jahren diese komische Dinger, genannt "Computer", und da wollte ich mir das noch handschriftliche alte Zeug zusammentippen.

Und wie es so kommt - beim Abtippen überkam mich wieder die Lust am Dichten, und ich begann wieder zu schreiben. Und sieh mal einer kuck: Mit 24 Jahren mehr Lebenserfahrung, akzelerierter Sprachhabung und ausreichend innerer Bescheidenheit hörte sich das nun gar nicht mehr so übermäßig pathetisch und naiv an!

Kollegen lasen es zufällig - meine Wenigkeit am Computer war damals ein sehr ungewöhnliches Bild und lockte sie an - und redeten mir zu, mir einen Verlag zu suchen. Leider war die Publikation nur im Eigenverlag möglich, also mit selber dafür zahlen! Mittlerweile gibt es drei Bücher von mir (gebundene - die alten dünnen Paperbacks zähle ich da nicht, da sie 2010 ohnehin von mir im ersten gebundenen Buch "Weltenwege" zusammengefasst wurden), und diesen Herbst folgt Nr.4, wenn alles gut geht.

Und wie ich es mache? - Eigentlich keine Ahnung! Wenn ich "in Stimmung" bin, reichen ein irgendwie schönes oder interessantes Bild oder sogar ein Gedanke als Auslöser. Dann schalte ich auf "lyrische Sprache" um, und während sich der bewusste Teil des Verstandes mit Satzkonstruktion, Sprachmelodie, Metrik und Reimen beschäftigt, lasse ich einen anderen, tieferen Teil davon auf Autopilot sozusagen den inhaltlichen Verlauf und die Conclusio bestimmen. Oft bin ich dann selbst überrascht, wohin mich das "Werk" gedanklich und emotional geführt hat.

Für das durchschnittliche Sonett brauche ich so in etwa zwischen 10 und 20 Minuten, aber es kann auch mal länger dauern, kaum aber je mehr als eine halbe oder dreiviertel Stunde. Das liegt zum Teil an der Übung, die man mit dem Baukastensystem Sprache hat (ich nenne es den Grad der Sprachdurchdringung), an den poetischen Vorlagen (ich lese viele klassische Dichter, vor allem aber Rilke, mein ewiges Vorbild!), aber sicher auch an einer diesbezüglichen Begabung und Musikalität.

Für mich ist das Dichten ein Hobby, so wie für andere der Modellbau. Da kommt mit der Zeit eben einiges zusammen. Mich treiben weder literarisches Sendungsbewusstsein noch Ruhmsucht (Über finanzielle Gründe brauchen wir beim Thema Lyrik ohnehin nicht reden ...), nur die Freude an schöner Sprache und die Begeisterung jener, die meine Gedichte - oder nach wie vor das Dichten an sich - mögen.

So, ich hoffe deine Frage zur vollen Zufriedenheit beantwortet zu haben. Vielen Dank für dein Interesse!

LG, eKy
Erich Kykal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2017, 11:37   #9
männlich klaatu
 
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Ich bin echt beeindruckt! Hätte ich je den Anspruch gehabt ein richtiger Dichter zu werden, spätestens jetzt wäre mein Griffel verzweifelt in der Ecke gelandet...
LG
k
klaatu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2017, 15:49   #10
männlich Elysium
 
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Zitat:
Zitat von klaatu Beitrag anzeigen
Ich bin echt beeindruckt! Hätte ich je den Anspruch gehabt ein richtiger Dichter zu werden, spätestens jetzt wäre mein Griffel verzweifelt in der Ecke gelandet...
LG
k
Lieber Erich,

ich muss auch sagen, dass ich eigentlich gerne neidlose Anerkennung ausdrücken würde. Kann ich aber nicht. Ist aber auch zu gut, um nichts dazu zu sagen. Mich beeindruckt vor allem, dass hier Form, Inhalt und lyrische Sprache zu einem völlig organischen Ganzen verschmelzen, das fließt und am Ende eigentlich schlicht den einen Eindruck hinterlässt: meisterhaft gemacht.
Das gilt übrigens auch für Deinen Katzen-Zyklus.

BG
Elysium
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Alt 31.08.2017, 17:28   #11
weiblich miau
 
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Lieber Erich,

die Frage, woher so viel Dichtkunst kommt, hat mich in der Tat interessiert und von daher danke ich dir für deine offene Antwort.

Die Natur hat dich als Dichter auf diese Welt kommen lassen ... was für ein Geschenk! Ich, die Tage an vier Zeilen bastelt und hinterher kein Komma richtig gesetzt hat, sehe mal wieder meine Mutter bestätigt. Immer , wenn ich als Kind und Jugendliche zu ihr kam, um mich über himmelschreiende Ungerechtigkeiten zu beschweren, bekam dann ziemlich trocken zu hören: Die Welt ist !! ungerecht.

Auf der unsichtbaren Liste der begnadeten Dichterinnen und Dichter dieses Forums stehen einige Nicks. Ein Erich Kykal ist dort gut zu lesen, aber wo bitteschön steht miau? Ich werde arbeiten müssen, damit mein Gereime irgendwann überhaupt Gedicht genannt werden kann...Doch ich will hier gar nicht jammern, sondern erzählen, dass hier viele Werke zu lesen sind, die mir beim Sprechen dermaßen Wollust erzeugen, dass Neid, Missgunst und Eifersucht auf das Talent Talentierterer in Sichtweite geraten. Mein Zorn auf meine Faulheit wächst ... doch mit der Conclusio des Gedichtes sind die Todsünden vorbei und mich erfüllt fast himmlische Freude. (grins)

Ist Lyrik nicht schön?

miau
miau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2017, 18:05   #12
männlich Erich Kykal
 
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Hi Klaatu!

Wo sind Barada und Niktu? (Sorry, kleiner Insiderscherz ...) Für deine Ansprüche - siehe unten den Text an miau. Hier stünden ein Agenzwinker- und ein "Cool"-Smiley, aber man darf ja hier leider nicht mehr als vier pro Text ... - Augenrollsmiley!!)

Vielen Dank für die positive Rückmeldung!


Hi elysium!

Dafür, das du keine neidlose Anerkennung ausdrücken kannst, machst du das schon überraschend gut! Vielen Dank dafür. (Verbeuge-Smiley wär nett!)


Hi miau!

Wer ein Talent hat, findet oft gar nichts so Besonderes dran, weil er es ja jeden Tag hat und es für ihn nun mal nichts Besonderes IST. Das hat nichts mit Herablassung, Arroganz oder Hybris zu tun - so ticken Menschen eben! (Achselzuck-Smiley und An-Stirn-Klatsch-Smiley fehlen! )

Dafür sind schlanke Menschen zuweilen sehr erstaunt, wenn sie hören, wieviel ich geben würde für das Geschenk, dünn zu bleiben und keinen Riesenappetit mehr befriedigen zu müssen!
Die sagen dann so weise Sachen wie: "Aber das sind doch bloß Äußerlichkeiten!", so als ob die einen nicht depressiv machen könnten, wenn man die richtige Sorte Drübersteher ist! Ist bloß eben nicht so einfach mit den eigenen Wünschen - die sind eben zuweilen unlogisch und unweise, da lässt sich nix dran rütteln!

Für mich ist es "Spielen mit Sprache", was für dich ein beneidenswertes Talent bedeutet, das du unbedingt gerne selber hättest. Ich kann auch sehr gut zeichnen und malen, nebenbei.
Aber macht mich das zu einem glücklichen Menschen, während ich damit hadere, alt, klein, fett und glatzköpfig zu sein, kurzsichtig, kurzatmig, kurzfingrig, plattfüßig, körperbehaart (igitt!), zugempfindlich, rheumatisch, verschwitzt, usw...!? - Nein!

Die Welt ist nicht gerecht oder ungerecht, das sind unsere eigenen Parameter, die wir ihr gerne aufdrücken. Es ist nur unsere eigene Wahrnehmung des eigenen Selbst in Relation zu behauptetem Fremdglück, die uns Frust, Neid und Kummer beschert! Aber glaube mir - jeder hat sein Päckchen an Unzulänglichkeiten und unerfüllten Sehnsüchten zu tragen, und keiner muss weniger leiden, nur weil er vordergründig so aussieht, als dürfte ihm nichts wehtun!

Wenn du gerne dichtest, wirst du automatisch besser, sofern du bereit bist, dich zu erweitern. Wer hierher kommt und denkt, er könne schon alles und aller Anbetung stünde ihm zu, der ist am falschen Platz! Als ich vor 10 Jahren in den Foren anfing, waren meine Gedichte noch voller metrischer Schnitzer, Betonungsfehler, usw. - ich habe in dieser Zeit hier viel gelernt, ohne je "bewusst" zu lernen - einfach, weil es mir Spass gemacht hat, mich lyrisch auszudrücken. Wer sich von den paar Trollen nicht ins Bockshorn jagen lässt und sich mit der Zeit ergoogelt (oder auf wikipedia nachliest), was einem keiner erklären wollte oder konnte, dann reift man fast zwangsweise heran. Bis zu welchem Grad - da wird's wieder philosophisch. Ich sag mal so: Jeder Topf hat irgendwo seinen Deckel!


LG, eKy
Erich Kykal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2017, 12:21   #13
weiblich miau
 
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Lieber Erich,

die Beschreibung deiner selbst klingt so als sähest du hier Defizite. Ich kenne einen Mann, auf den deine Beschreibung auch passen würde. Und was macht er? Er schleppt überall die attraktivsten Frauen ab, ... und warum? Weil das, was zwar unsichtbar, aber hörbar ist, total attraktiv ist: sein Geist, sein Intellekt oder wie man es nennen will.

Seien wir froh, dass wir nicht lange blonde Haare und Beine bis zu den Achselhöhlen, sondern nur bis zur Hüfte haben, dadurch hört man uns zu, schaut genauer hin.

Heute habe ich einem Bekannten deine Todsünden vorgeführt. Er war erschlagen von dem, was du scheinbar locker aus dem Ärmel schüttelst.
Vielleicht ist die Welt doch gerecht, weil niemand alles bekommt.

Sei herzlich gegrüßt von miau
miau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2017, 12:43   #14
männlich Erich Kykal
 
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Hi Miau!

Ich habe noch zwei viel längere Sonettsammlungen, meine Bildersonette: einmal 50 und einmal 100 Stück mit Links zu den bedichteten Bildern aus der Kunstgeschichte.
Bevor ich dieses Forum 2011 "verließ", hatte ich gerade die erste begonnen und das bereits Gefertigte auch hier publiziert ("Lieblingsbilder(zyklus) I-III").
Es blieb ein Fragment, weil ich ja dann aus verschiedenen Gründen hier aufhörte.
Die ganzen Sammlungen kopiere ich allerdings vorläufig nicht hierher, weil sich die Links zu den Bildern nicht mit kopieren lassen und ich dann hier die 150 Sonette neu mit Bildmaterial verlinken müsste - dazu habe ich derzeit keine Lust, sorry!
Sollten sie dich ernstlich interessieren, sage ich dir per PN gern, wo du sie nachlesen kannst.

Zu meinen Defiziten: Ich lebe seit 53 Jahren und bin mir meiner Mängel - körperlich wie charakterlich - wohl bewusst. Dennoch finde ich ich immer noch Neues!

LG, eKy
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Alt 05.09.2017, 23:51   #15
Thing
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Zitat:
Zitat von Erich Kykal Beitrag anzeigen

Ich wusste es auch lang nicht, weil ich kein religiöser Mensch bin - im Gegenteil!
Aber nachdem ich den Film "Sieben" gesehen hatte, schlug ich es nach.

Hier findest du die exakteste Auflistung der Todsünden in all ihren Ausprägungen, zusammen mit dem jeweils zugeordneten Höllenfürsten.


Natürlich glaube ich den Mumpitz nicht, all dieses mystisch-allegorische Brimborium aus den sog. heiligen Büchern - aber dieses hier dient gut als Aufhänger und Rahmen für menschliche Charakterstudien bezüglich ihrer weniger schmeichelhaften Eigenschaften.

Danke für deine Begeisterung!

LG, eKy
Ja, und auch ich finde Dein Werk großartig.
Du stehst den Fürsten nicht nach - im Gegenteil.
Ideell setz ich Dir eine Krone auf - und hör schon tausend Teufel kreischen.
One of The best Poems in Poetry.

Lieben bewundernden Gruß
von
Thing
Thing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2017, 11:45   #16
männlich Erich Kykal
 
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Hi Thing!

Du beschämst mich mit so viel unverbrüchlicher Begeisterung! Ich siedle mein Schaffen selbst nicht so hoch an, ist es doch "nicht zeitgemäß", so zu schreiben.

Was soll's - es ist das, was mir Freude macht! Schön, wenn es anderen dasselbe tut!

LG, eKy
Erich Kykal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2017, 11:57   #17
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Zitat:
Wo sind Barada und Niktu? (Sorry, kleiner Insiderscherz ...)
Ich bin ja froh, dass den Namen überhaupt mal jemand versteht
klaatu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2017, 19:08   #18
männlich Erich Kykal
 
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Hi klaatu!

Ein Sci-Fi Klassiker! (Ich hoffe nur, DU hast keinen Roboter, der die Erde zerstören kann ... - ansonsten müsste ich dich künftig SEHR vorsichtig kommentieren! )

LG, eKy
Erich Kykal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2017, 08:43   #19
männlich klaatu
 
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Hallo Erich!
Leider habe ich keinen eigenen Gort, sonst hätte die Menschheit sicher schon davon erfahren... Ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen sollte ihn einzusetzen!
LG
k
klaatu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2017, 18:19   #20
männlich Erich Kykal
 
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Gort sei Dank!
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