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Lebensalltag, Natur und Universum Gedichte über den Lebensalltag, Universum, Pflanzen, Tiere und Jahreszeiten.

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Alt 15.02.2017, 23:32   #1
männlich Dreiko
 
Dabei seit: 02/2017
Alter: 19
Beiträge: 2

Standard Auf der Suche nach dem Glück

Das Elysium des Lebens,
der Traum aller umherirrenden,
die Suche vergebens,
sie ist die Büchse Pandoras der Lebenden.

Suchend nach dem Seelenheil,
vor Gewalt scheut man nicht,
der Nächste bloß gehasst,
alles dunkel, um uns herum kein Licht.

Kein Licht um die unsren noch zu retten,
die hier an die Erde gefesselt mit Ketten,
ohne Chance auf Hoffnung,
gefangen in den Schatten,
die wir uns selbst schmiedeten.

Geküsst von Persephone,
verflucht von Zeus,
erwartet von Hades,
die Büchse ist unser selbstgeschaffenes Gehäus‘.

Vergeltung und Rache spielen ihr Spiel,
doch wir haben‘s uns selbst zu verschulden,
wir verlangten zu viel,
nun können sie es nicht länger erdulden.

Sie schickten Pandora,
die Büchse wurde geöffnet,
doch weiter lassen wir unserer Gier freien Lauf,
der Reichtum lockt uns an,
das Glück ist das Geld,
eine Gesellschaft in der allzu häufig der Begriff „Gewinn“ fällt.
Die Erde blutet aus,
die Natur tut es ihr gleich,
entstammen wir nicht auch aus diesem Lebensgebenden-Reich?

Auf der Suche nach dem Elysium des Lebens,
wird der Mensch noch lange irren,
Und da stelle ich mir die Frage,
ist es nicht vergebens,
wie Heuschrecken in einem alles zerstörenden Schwarm zu schwirren?
Dreiko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2017, 01:38   #2
weiblich Ilka-Maria
Forumsleitung
 
Benutzerbild von Ilka-Maria
 
Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City, auf der richtigen Seite des Mains
Beiträge: 22.213

Zitat:
Zitat von Dreiko Beitrag anzeigen
ist es nicht vergebens,
wie Heuschrecken in einem alles zerstörenden Schwarm zu schwirren?
Nö, die wollen fressen, um zu überleben. Das ist doch nicht vergebens. Wir Menschen tun nichts anderes. Und alle Lebewesen auf dieser Erde tun auch nichts anderes. Die Strategie ist erfolgreich: Wer genügend Nahrung hat, kann sich am besten reproduzieren und somit das Überleben seiner Spezies sichern.

Was daran ist falsch, dass Leben, wenn es einmal da ist, bestehen will? Klappt natürlich nicht immer auf Dauer, wie wir es von der Kreide-Zeit wissen. Aber ändert doch nichts am Prinzip: Leben ist konzipiert, sich zu erhalten.

Nach dem Sinn zu fragen ist sinnlos. Es ist eben so.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2017, 09:44   #3
männlich Dreiko
 
Dabei seit: 02/2017
Alter: 19
Beiträge: 2

Es geht darum, dass der Mensch auf der Suche nach dem Glück (Elysium des Lebens) alles mögliche tut und mit den schwirrenden Heuschrecken habe ich versucht zu verdeutlichen, dass er sich immer an den Anderen orientiert. Des Weiteren sollte die Metapher aufzeigen, wie zerstörerisch der Mensch auf der Suche nach dem Glück ist. Nach dem Sinn des Lebens oder des Überlebens habe ich überhaupt nicht gefragt, sondern, ob es sich lohnt dieses Glück zu suchen, was schon seit Jahrtausenden das von Menschen prinzipielle Ziel ist.

Ich glaube, dass ich mich entweder in dem Gedicht unzureichend ausgedrückt habe oder Sie es in diesem Kontext einfach nicht verstanden haben.
Dreiko ist offline   Mit Zitat antworten
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glück, mensch, universum

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